Also, wie gesagt, es wird einem immer unmoeglicher gemacht, in NYC Raucher zu sein. Und im Grunde kommt mir das entgegen. Ich brauche den Schubs von aussen. Alleine schaffe ich es nicht. Ich schaffe es nicht, Suechte mit meditativer Einstellung und Selbsthilfegruppen abzulegen. Das einzige, was wirkt, ist, die Quelle zuzudrehen. Einfach kein Zugriff mehr. Das wird irgendwann passieren mit Zigaretten hier. Die werden vollkommen verboten werden. Gut so. Das macht es leicht. So suechtig, dass ich versuchen wuerde, dann auf andere Weise dranzukommen (Schwarzmaerkte ausfindig machen, mich ausserhalb der City eindecken, usw. usf.) bin ich nicht. Das waere mir zu viel Aufwand. So war es auch mit meiner Ritalinsucht. Irgendwann war es mir zu viel. Ich habe dem Doc meines Sohnes (der da immerhin schon 15 war, und ohnehin schon jahrelang ohne das Zeug auskommen war, weil ich es selber gefressen habe) eines Tages gesagt, er braucht das Ritalin jetzt nicht mehr, wir kommen nicht mehr. Und habe dem Dreck keine Traene nachgeweint. Wenn man weiss, man kommt nicht dran, treten die Gelueste gar nicht erst ein. So wird es auch mit den Zigaretten gehen, obwohl man IM MOMENT noch drankommt, wenn auch nur mit Muehe.
Bleibt das Problem "Hateinbisschenzugenommenstehtihrabergut". Mal rational werden jetzt: Zu wirklichem UEBERGEWICHT habe ich keine Veranlagung. Zu dem, was landlaeufig unter "Normalgewicht" laeuft^^ (in Wirklichkeit aber eben trotzdem ziemlich fett ist), ebenfalls nicht. Das wird nie passieren. Ich glaube nicht, dass ich jemanls sehr viel mehr wiegen werde, als im Moment. Die wenigen Pfunde vom Mai werde ich auch ohne Zigs loswerden. Ich hatte ja schon mal 3 Jahre lang aufgehoert (2004-2007), und hatte in der Zeit sogar abgenommen. Weil man ist gesuender, und einfach mehr aktiv. Die paar Anfangspfunde werden also im Gesamtbild wieder verschwinden.
So. Zigaretten so teuer, dass ich sie mir nur mit Muehe oder gar nicht auf die Dauer leisten kann. Nach 13 einhalb Jahren von Knuffen, Tritten, Demuetigungen, und Pruegel aller Art in dieser Stadt kann ich zum ersten Mal in IRGEND einem Zusammenhang sagen: "DANKE, NYC. Du hast es mir gerade leicht gemacht."
Schreibtischheldin speit Feuer. Jetzt mit Regenmotiv. Denn das Leben ist ein Traenenmeer. Mein Lebensmotto: ALSO DEN GANZEN TAG AM SCHREIBTISCH SITZEN, DAS KOENNTE ICH NICHT. DAFUER BIN ICH EIN VIEL ZU SENSIBLES, KREATIVES PFLAENZCHEN. DA WUERDE ICH EINGEHEN.
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Saturday, July 3, 2010
Friday, July 2, 2010
Unverschaemtheit!
Neuerdings kostet eine Packung Zigaretten in NYC..... *Trommelwirbel*...... $11.75!!!!!
Nein, es liegt kein Schreibfehler vor. Elf Dollar und 75 Cents.
Vorher waren es "nur" $9.75 (kann ein paar Cent variieren, abhaengig vom Laden). Was natuerlich auch schon mehr als eine glatte Unverschaemtheit war. Und jetzt noch mal 2 Dollar mehr!?! Ich bin fassungslos. Ich haette mich umdrehen sollen, und dem sagen sollen, er soll sich seine Zigaretten in den Arsch stecken. Aber.... das hat mich so geaergert, dass ich erst mal eine Kippe brauchte^^.
Im Ernst: DAS ist jetzt hoffentlich der letzte Anstoss, den ich brauche, um endlich aufzuhoeren. Nach dieser letzten Packung, versteht sich^^ (bin unverbesserlich). Manche sagen, hier werden Suechtige ausgenutzt. Da ich eine unerschuetterlich sonnige Lebenseinstellung habe^^, versuche ich, es positiv zu sehen, und sage mir mal, im Grunde tun die mir einen Gefallen. Denn so suechtig, den Dreck unter diesen Umstaenden weiterhin zu kaufen, bin glaube ich nicht mal ich...
Edit 6. Juli: Anwort auf letzten Kommentar von Christiane.... Antworfunktion spielt garade verrueckt, Scheiss blogspot!!!!!!!!!!!!
So was koennte ich auf die Dauer auch gerne... Gelegenheitsraucher. Mal eine schnorren (was zunehmend schwieriger ist, denn es gibt nur noch wenige Raucher hier), und das war's.
Als ich Anfang 2007 wieder mit dem Rauchen anfing nach 3 Jahren war das Anfangs auch so. Dann ist es langsam in eine halbe Packung (mind.) wieder ausgeartet. Sucht ist ein gnadenloser.... aeh, Zeitgenosse wollte ich schreiben, aber DAS Wort hat dieser Tage fuer mich so einen Beigeschmack.... WAS fuer einen Beigeschmack? Fragen Sie Frau Renate. ^^ ^^ Nein, das ist mir jetzt ein ernstes Thema. Keine Albernheiten. Die werden eh nur von unwerdiderter Liebe und Lebensfrust in der Kindheit verursacht. Das wussten Sie nicht? Also bitte, meine Herrschaften, lesen Sie denn nicht FRAU RENATE????
Ahem.... was wollte ich jetzt noch sagen (*wieder vom Boden einsammel*...)
Die letzten zwei Tage bin ich ohne ausgekommen. Nachdem die Packung vom Freitag weg war, hab ich keine mehr geholt. Nicht, dass ich nicht dran gedacht haette. Aber die boesen Gelueste hielten sich in Grenzen.
Nun muss ich heute nach 3-Tage-Wochenende wieder in die menopausale Schlangengrube. Und es ist hier so 40 Grad. Und schwuel. Ein rundum kotziger Zustand hier. Ob ich daher heute abend immer noch so standhaft bin, wird sich zeigen. Sucht ist was ganz Schlimmes. Man kann nichts "ein bisschen" und in Massen machen, es artet immer aus. Deshalb ist es fuer mich wohl besser, ganz die Finger davon zu lassen.
Du magst Raucher? Wirklich? (Das mit dem Paeckchen Ziggis von Patrick finde ich irgendwie gruselig, sorry. Ich glaube, ich haette durchgedreht....). In Europa sieht man das mit dem Rauchen glaube ich ein wenig lockerer, als hier. In NY gibt es nur noch wenige Raucher, in Restaurants und anderen oeffentlichen Orten darf schon jahrelang nicht mehr geraucht werden, das geht auch irgendwie. Mir kaeme es recht, wenn sie ganz verboten wuerden. Von selbst bin ich auf die Dauer ja doch nie stark genug...
Nein, es liegt kein Schreibfehler vor. Elf Dollar und 75 Cents.
Vorher waren es "nur" $9.75 (kann ein paar Cent variieren, abhaengig vom Laden). Was natuerlich auch schon mehr als eine glatte Unverschaemtheit war. Und jetzt noch mal 2 Dollar mehr!?! Ich bin fassungslos. Ich haette mich umdrehen sollen, und dem sagen sollen, er soll sich seine Zigaretten in den Arsch stecken. Aber.... das hat mich so geaergert, dass ich erst mal eine Kippe brauchte^^.
Im Ernst: DAS ist jetzt hoffentlich der letzte Anstoss, den ich brauche, um endlich aufzuhoeren. Nach dieser letzten Packung, versteht sich^^ (bin unverbesserlich). Manche sagen, hier werden Suechtige ausgenutzt. Da ich eine unerschuetterlich sonnige Lebenseinstellung habe^^, versuche ich, es positiv zu sehen, und sage mir mal, im Grunde tun die mir einen Gefallen. Denn so suechtig, den Dreck unter diesen Umstaenden weiterhin zu kaufen, bin glaube ich nicht mal ich...
Edit 6. Juli: Anwort auf letzten Kommentar von Christiane.... Antworfunktion spielt garade verrueckt, Scheiss blogspot!!!!!!!!!!!!
So was koennte ich auf die Dauer auch gerne... Gelegenheitsraucher. Mal eine schnorren (was zunehmend schwieriger ist, denn es gibt nur noch wenige Raucher hier), und das war's.
Als ich Anfang 2007 wieder mit dem Rauchen anfing nach 3 Jahren war das Anfangs auch so. Dann ist es langsam in eine halbe Packung (mind.) wieder ausgeartet. Sucht ist ein gnadenloser.... aeh, Zeitgenosse wollte ich schreiben, aber DAS Wort hat dieser Tage fuer mich so einen Beigeschmack.... WAS fuer einen Beigeschmack? Fragen Sie Frau Renate. ^^ ^^ Nein, das ist mir jetzt ein ernstes Thema. Keine Albernheiten. Die werden eh nur von unwerdiderter Liebe und Lebensfrust in der Kindheit verursacht. Das wussten Sie nicht? Also bitte, meine Herrschaften, lesen Sie denn nicht FRAU RENATE????
Ahem.... was wollte ich jetzt noch sagen (*wieder vom Boden einsammel*...)
Die letzten zwei Tage bin ich ohne ausgekommen. Nachdem die Packung vom Freitag weg war, hab ich keine mehr geholt. Nicht, dass ich nicht dran gedacht haette. Aber die boesen Gelueste hielten sich in Grenzen.
Nun muss ich heute nach 3-Tage-Wochenende wieder in die menopausale Schlangengrube. Und es ist hier so 40 Grad. Und schwuel. Ein rundum kotziger Zustand hier. Ob ich daher heute abend immer noch so standhaft bin, wird sich zeigen. Sucht ist was ganz Schlimmes. Man kann nichts "ein bisschen" und in Massen machen, es artet immer aus. Deshalb ist es fuer mich wohl besser, ganz die Finger davon zu lassen.
Du magst Raucher? Wirklich? (Das mit dem Paeckchen Ziggis von Patrick finde ich irgendwie gruselig, sorry. Ich glaube, ich haette durchgedreht....). In Europa sieht man das mit dem Rauchen glaube ich ein wenig lockerer, als hier. In NY gibt es nur noch wenige Raucher, in Restaurants und anderen oeffentlichen Orten darf schon jahrelang nicht mehr geraucht werden, das geht auch irgendwie. Mir kaeme es recht, wenn sie ganz verboten wuerden. Von selbst bin ich auf die Dauer ja doch nie stark genug...
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Thursday, June 3, 2010
Ist das jetzt Ableugnung oder Hoffnung
Die Lage des Pickeldings' ist so, dass es durchaus vom Beissen haette verursacht worden sein koennen: Genau da, wo sich die Zaehne treffen. Ich beisse mir auch gelegentlich innen auf die Lippen aus Versehen beim Essen. Und wenn da erst mal eine Schwellung ist, dann beisst man immer wieder drauf, weil da ja was "heraussteht". Und mit der Zeit haertet sich es dann, weil es nie genug Zeit hatte, ganz abzuheilen? Und es entsteht so ein komisches permanentes Pickel Dings? Ich hatte schon vor ca. 6 Jahren mal eine Stelle im Mund, wo ich mir immer draufgebissen habe, und die sehr lange brauchte, bis sie verschwand. Damals dachte ich natuerlich auch zuerst an Krebs, die komische Stelle war zuerst da, und ich beisse immer drauf, anstatt der umgekehrten Tatsachen, naemlich das zufaellige Beissen hat sie erst verursacht.
Ich habe mir schon so viele potentiell bedrohliche Sachen "wegrationalisiert" (mir faellt gerade das deutsche Wort fuer "rationalize" nicht ein...), und am Schluss war es immer nichts gewesen, also hatte ich Recht. Mit so was muss ich immer selber fertig werden, weil die Welt voller Feiglinge ist. Frueher war das nicht so. Da gab es immer jemanden, der mir den Kopf wusch, und mir die Aengste ausredete, mich davon ueberzeugte, dass ich spinne. Heute ist jeder so aengstlich, man koennte meinen, die koennten selber zur Verantworutung gezogen werden, wenn sie jemanden ein bischen beruhigen, und der unwahrscheinliche Fall, dass es wirklich was war, tritt ein. Nicht nur Aerzte trauen sich nicht mehr, einen zu beruhigen, und Aengste auszureden, auch "normale" Menschen nicht. Ich habe Angst, das jemandem zu erzaehlen, weil dann gleich kaeme "lieber abklaeren lassen" (damit signalisierst du mir, dass du tatsaechlich GLAUBST, es koennte etwas Schlimmes sein, was fuer ein Trost ist das denn, hallo??!! Panikschuere pur.).
Und wenn ich mit meiner Erklaerung (siehe oben) kaeme, dann kommt so ein sadistisches Gehabe. Habe ich alles schon durch mit einem anderen Fall von vor mehreren Jahren. Ich erzaehle jemandem meine eigene Erklaerung fuer eine komische Sache, auf einmal leuchtet deren Gesicht auf. Ich denke aha, das leuchtet der ein, die wird jetzt meine Erklaerung bestaetigen, und mich weiter beruhigen. Stattdessen kommt dann: "ACH! HERZLICHEN GLUECKWUNSCH!" Ich - immer noch blind - denke, die sagt mir jetzt gleich, wie toll meine Logik ist, wie analytisch ich Dingen auf den Grund gehen kann, wie doch mehr Leute so differenziert und logisch sein sollten wie ich, dann kaeme es nicht zu so viel unnoetiger Verruecktmacherei und Arztrennerei. Stattdessen kommt dann: "Ich wusste gar nicht, dass DU JETZT DEN DOKTORTITEL hast! Wann ist DAS denn passiert!?!" ................
Ja, das ist ein Schlag ins Gesicht. Seit dem ziehe ich mich mit meinen Aengsten sehr zurueck. Obwohl ich mich so gerne mal jemandem anvertrauen wuerde, aber wer weiss, was ich damit lostreten wuerde. LIeber mit sich selber abmachen ist immer noch der beste Rat.
Ich habe mir schon so viele potentiell bedrohliche Sachen "wegrationalisiert" (mir faellt gerade das deutsche Wort fuer "rationalize" nicht ein...), und am Schluss war es immer nichts gewesen, also hatte ich Recht. Mit so was muss ich immer selber fertig werden, weil die Welt voller Feiglinge ist. Frueher war das nicht so. Da gab es immer jemanden, der mir den Kopf wusch, und mir die Aengste ausredete, mich davon ueberzeugte, dass ich spinne. Heute ist jeder so aengstlich, man koennte meinen, die koennten selber zur Verantworutung gezogen werden, wenn sie jemanden ein bischen beruhigen, und der unwahrscheinliche Fall, dass es wirklich was war, tritt ein. Nicht nur Aerzte trauen sich nicht mehr, einen zu beruhigen, und Aengste auszureden, auch "normale" Menschen nicht. Ich habe Angst, das jemandem zu erzaehlen, weil dann gleich kaeme "lieber abklaeren lassen" (damit signalisierst du mir, dass du tatsaechlich GLAUBST, es koennte etwas Schlimmes sein, was fuer ein Trost ist das denn, hallo??!! Panikschuere pur.).
Und wenn ich mit meiner Erklaerung (siehe oben) kaeme, dann kommt so ein sadistisches Gehabe. Habe ich alles schon durch mit einem anderen Fall von vor mehreren Jahren. Ich erzaehle jemandem meine eigene Erklaerung fuer eine komische Sache, auf einmal leuchtet deren Gesicht auf. Ich denke aha, das leuchtet der ein, die wird jetzt meine Erklaerung bestaetigen, und mich weiter beruhigen. Stattdessen kommt dann: "ACH! HERZLICHEN GLUECKWUNSCH!" Ich - immer noch blind - denke, die sagt mir jetzt gleich, wie toll meine Logik ist, wie analytisch ich Dingen auf den Grund gehen kann, wie doch mehr Leute so differenziert und logisch sein sollten wie ich, dann kaeme es nicht zu so viel unnoetiger Verruecktmacherei und Arztrennerei. Stattdessen kommt dann: "Ich wusste gar nicht, dass DU JETZT DEN DOKTORTITEL hast! Wann ist DAS denn passiert!?!" ................
Ja, das ist ein Schlag ins Gesicht. Seit dem ziehe ich mich mit meinen Aengsten sehr zurueck. Obwohl ich mich so gerne mal jemandem anvertrauen wuerde, aber wer weiss, was ich damit lostreten wuerde. LIeber mit sich selber abmachen ist immer noch der beste Rat.
Wednesday, June 2, 2010
Hab ich's jetzt endlich fertiggebracht?
Gestern ist mir aufgefallen, dass der komische kleine weisse "Pickel" innen an meiner Unterlippe schon unveraendert mindestens einen Monat da ist. Dass er schon da war, bevor ich am 2. Mai "offiziell" mit dem Rauchen aufgehoert habe, dass er danach noch da war, und dass er jetzt, wo ich seit letzter Woche wieder rauche, immer noch da ist, und mir ein bischen mehr auffaellt, weil halt die Schleimhaeute innen im Mund gereizt werden von den Zigaretten. Ich fuehle dauernd mit der Zunge hin. Ich ziehe mir zehnmal am Tag vor dem Spiegel die Unterlippe runter, um zu gucken. Es sieht aus wie ein weisser Pickel, nicht rot oder entzuendet oder so was. DAS wuerde ja eher auf was Harmloses hinweisen, habe mir beim Kauen auf die Lippe innen gebissen oder so was. Nein, es ist gar nicht rot. Es ist weiss und hart. Und ganz klein, wie ein Stecknadelkopf. Und schon mind. einen Monat da, wahrscheinlich viel laenger. DAS kann ich nicht auf den inneren Hypochonder schieben. Abklaeren lassen habe ich Angst, weil Aerzte nicht mehr gucken, und sagen "das sieht aber nach nichts aus", auch wenn sie das denken. Sie trauen sich nicht mehr, einen zu beruhigen, und verweisen auf irgendwelche Test auf die man dann warten muss, obwohl die einem doch auch gleich sagen koennte, dass es nicht so aussieht, als ob es etwas ist. Nein, sie schleudern einen durchs volle Programm mit Tests und Ueberweisungen, und was weiss ich. Und Warten. Und Ungewissheit. So will ich meine letzten Tage oder Monate nicht zubringen.
Wenn das "was" ist - naemlich Krebs - DANN WEISS ICH, DASS ES VOM RAUCHEN VERURSACHT IST!!!!!!!!!!! Wovon denn sonst? An der INNEREN MUNDSCHLEIMHAUT??? Och bitte. Das kann nicht "jeden treffen", das ist SELBST VERSCHULDET!!!
Dann hat es mir auch nichts genuetzt, dass ich vor einem Monat "halbwegs" aufgehoert habe, denn zu diesem Zeitpunkt war der Schaden ja schon da. Ich habe mir das selbst angetan. (Und jetzt warte ich auf den anonymen Trollkommentar, der mir "besorgt" von einer aehnlichen selbst erlebten (erster-oder zweiterhand) Anekdote erzaehlt, und das "natuerlich nur macht", weil er mir nahelegen will, das "unbedingt abklaeren zu lassen". Woher ich das weiss? Hatten wir alles schon. Alles schon dagewesen. Nicht hier, aber woanders, und schon laenger her...)
Hab ich es jetzt endlich geschafft, mich mit den Zigaretten umzubringen? Trotzdem will ich wieder aufhoeren (habe seit einer Woche wieder geraucht). Nur fuer den Fall, dass das doch nix ist. Kann ja auch sein, oder? Und warum soll ich mir da gleich was mit Untesuchungen anfangen, ein endloser Sog? Erst mal beobachten. Und das Leben geniessen. Es kann schneller aufhoeren, als man denkt, das Leben.
Scheiss Zigaretten. Haette ich doch vor 30 Jahren auf die Warunungen gehoert. Jetzt werde ich wahrscheinlich daran verrecken. Geschieht mir recht.
PS. Mensch, ich hasse die verfluchten Labels. Wenn man ein wort reinschreibt, kommt irgendso ein Scheiss Label, das schon mal benutzt wurde in einem anderen Zusammenhang, und das jetzt gar nicht passt. Nur weil das Wort darin vorkommt. Label soll natuerlich nur "Zigaretten" heissen, nicht "wo sind meine Zigaretten". Scheiss System.
Wenn das "was" ist - naemlich Krebs - DANN WEISS ICH, DASS ES VOM RAUCHEN VERURSACHT IST!!!!!!!!!!! Wovon denn sonst? An der INNEREN MUNDSCHLEIMHAUT??? Och bitte. Das kann nicht "jeden treffen", das ist SELBST VERSCHULDET!!!
Dann hat es mir auch nichts genuetzt, dass ich vor einem Monat "halbwegs" aufgehoert habe, denn zu diesem Zeitpunkt war der Schaden ja schon da. Ich habe mir das selbst angetan. (Und jetzt warte ich auf den anonymen Trollkommentar, der mir "besorgt" von einer aehnlichen selbst erlebten (erster-oder zweiterhand) Anekdote erzaehlt, und das "natuerlich nur macht", weil er mir nahelegen will, das "unbedingt abklaeren zu lassen". Woher ich das weiss? Hatten wir alles schon. Alles schon dagewesen. Nicht hier, aber woanders, und schon laenger her...)
Hab ich es jetzt endlich geschafft, mich mit den Zigaretten umzubringen? Trotzdem will ich wieder aufhoeren (habe seit einer Woche wieder geraucht). Nur fuer den Fall, dass das doch nix ist. Kann ja auch sein, oder? Und warum soll ich mir da gleich was mit Untesuchungen anfangen, ein endloser Sog? Erst mal beobachten. Und das Leben geniessen. Es kann schneller aufhoeren, als man denkt, das Leben.
Scheiss Zigaretten. Haette ich doch vor 30 Jahren auf die Warunungen gehoert. Jetzt werde ich wahrscheinlich daran verrecken. Geschieht mir recht.
PS. Mensch, ich hasse die verfluchten Labels. Wenn man ein wort reinschreibt, kommt irgendso ein Scheiss Label, das schon mal benutzt wurde in einem anderen Zusammenhang, und das jetzt gar nicht passt. Nur weil das Wort darin vorkommt. Label soll natuerlich nur "Zigaretten" heissen, nicht "wo sind meine Zigaretten". Scheiss System.
Thursday, May 13, 2010
Was ist schief gelaufen?
Vor allem muss ich aufhoeren, so schrecklich gelassen und positiv zu sein. Der Hammer ist, ich habe das tatsaechlich so empfunden, meinte es waeren meine wahren Gefuehle (wer denkt, hier sei ich schlimm gewesen, sollte mich mal im RL gesehen haben, Little Miss Sunshine persoenlich). Irgendwie ist das automatisch passiert, ich bin darein abgerutscht irgendwann nachdem ich entschieden hatte "Ich darf mich nicht stressen lassen, muss positiv denken, Dinge an mir abgleiten lassen". Habe vermieden, mich ueber Aergernisse im Detail auszukotzen, und sie dann tatsaechlich zeitweise "vergessen". Ich war ein neuer Mensch, ha! Und all das, nur damit ich keinen Schmacht bekomme von Stress. War es das wirklich wert? Hat es sich gelohnt? Na? Hat es das? Selbstverleugnung als Uebelebensmittel?
WER BIN ICH DENN??????????????????????????????
Und.... das habe ich jetzt davon. Alles wegen einem einzigen Trigger zusammengekracht. Das kommt davon. Wenigstens geht das bei mir immer ziemlich rasant. Andere unterdruecken sich jahrzehntelang, und glauben auch allen Ernstes, das sei ihr wahres Ich. Bei mir hat das wahre Ich wenigstens nach weniger als zwei Wochen rebelliert. Wahrscheinlich kann ich mir das auch leichter erlauben, weil ich nicht so eingezwaengt bin im Leben, dass ich meine, immer brav sein zu muessen, und ich nicht an der Wahnvorstellung leide, GEMOCHT werden zu muessen, und dass das Ziel dahin ist, ein angenehmer Mensch zu sein bis hin zur bitteren Selbstaufgabe.
Wenn ich mal wieder mit dem Rauchen aufhoeren will, muss ich mir eine Methode ohne den Polyanna Dreck einfallen lassen.
WER BIN ICH DENN??????????????????????????????
Und.... das habe ich jetzt davon. Alles wegen einem einzigen Trigger zusammengekracht. Das kommt davon. Wenigstens geht das bei mir immer ziemlich rasant. Andere unterdruecken sich jahrzehntelang, und glauben auch allen Ernstes, das sei ihr wahres Ich. Bei mir hat das wahre Ich wenigstens nach weniger als zwei Wochen rebelliert. Wahrscheinlich kann ich mir das auch leichter erlauben, weil ich nicht so eingezwaengt bin im Leben, dass ich meine, immer brav sein zu muessen, und ich nicht an der Wahnvorstellung leide, GEMOCHT werden zu muessen, und dass das Ziel dahin ist, ein angenehmer Mensch zu sein bis hin zur bitteren Selbstaufgabe.
Wenn ich mal wieder mit dem Rauchen aufhoeren will, muss ich mir eine Methode ohne den Polyanna Dreck einfallen lassen.
Wednesday, May 12, 2010
Versuchung
Gestern Abend kam ich in Versuchung. Einfach so. Ohne besonderen Grund. Allzu wohlbekannte Gedankengaenge geisterten mir durch den Kopf: "Ich WILL jetzt eine Zigarette. Oder auch mehrere. Ich habe volle Lust darauf. Warum verkneife ich mir das." Die beruehmte Logik aller Suechtigen liess auch nicht lange auf sich warten: ICH HABE DOCH JETZT BEWIESEN, DASS ICH ES KANN. VON EINEM EINZIGEN MAL WIRD DIE WELT NICHT UNTERGEHEN! MORGEN HOERE ICH DANN SOFORT WIEDER AUF!" (Schon klar...) Und der Hoehepunkt dieser kranken Gedankengaenge: "WAS SOLL'S. SCHEISS DRAUF. Ich hol mir jetzt welche."
Dann habe ich es nicht gemacht.
Und kurze Zeit spaeter unueberraschenderweise gar nicht mehr an Kippen gedacht.
Was mir geholfen hat: 1.) Man muss ja gleich eine ganze Schachtel kaufen. Wenn man sie doch einzeln kaufen koennte. Zwei oder hoechstens drei haetten vollkommen gelangt. Aber mit einer Schachtel bin ich gleich wieder geliefert. Die werde ich dann naemlich ganz wegmachen. Einfach weil sie da sind. 2.) Ich habe jedem erzaehlt, dass ich mit dem Rauchen aufgehoert habe. Ich habe sogar ausgiebig in meinem Blog darueber geschrieben. WIE peinlich waere es, wie ein armer Suender gestehen zu muessen "Ich habe wieder angefangen"?? Nachdem ich so grosse Worte gemacht habe? *schuettel* 3.) JETZT ist die Zeit, an die ich zurueckdenken werde, die ich mir zurueckwuenschen werde, wenn ich auf meinem Sterbebett liege dank einer Raucher-induzierten toedlichen Krankheit. JETZT habe ich noch die Macht. DANN werde ich nur noch denken "ach, HAETTE ich doch...".
Auf einmal wollte ich sie nicht mehr soooo sehr.
Ja. Sie funktionieren, die Sicherheitsbremsen.
Heute habe ich zehn rauchfreie Tage. Gestern waren es neun, nicht acht wie ich schrieb. Gehoere ich jetzt auch schon zu den "Alten", weil offenbar mehr Zeit vergangen ist, als mir bewusst ist? Nein, natuerlich nicht. Ich habe nur anders gerechnet. Nicht Tage gezaehlt, sondern offenbar nach Wochen gerechnet ("wenn ich es durch diese erste WOCHE schaffe..."). Am Sonntag war's halt eine Woche, und dann noch der Montag dazu. So kam ich auf "acht" Tage. Natuerlich ist es einer mehr, wenn man den vorhergehenden Sonntag mitrechnet. Beknackt. Nein, FLIEGEN tut die Zeit fuer mich nicht. So alt bin ich noch nicht, danke auch. Nur ein bischen rechenschwach, aber das war ich schon immer.
Fuer einige hier bin ich wohl sehr langweilig geworden in letzter Zeit. Aber keine Sorge. Nur weil hsm versucht, einiges zu aendern, um die Sucht in den Griff zu bekommen, ist sie nicht auf einmal "zahm" geworden. Es waere ein Fehler, das anzunehmen. Es kommen weniger Klicks auf meinem Blog, und es kommt immer der gelegentliche Proxy-Server Klick, wo die ganze Info fehlt. (Der hat schon mehrmals nach M. Covi gesucht, also kann es gut sein, dass die es selbst ist, fette Sau...). Auch meine Renate Blaes Verarschungen sind nach wie vor sehr beliebt, ein Dauerrenner. :) Die versprochenen Verarschungen kommen. Garantiert. (Nicht unbedingt auf die zwei erwaehnten "Damen" begrenzt^^). Und die Leute, die denken "ach schon wieder ein langweiliges Nichtraucher Posting, WEN INTERESSIERT DEN DAS, werden irgendwann wuenschen, sie haetten diesen Eintrag bis zum letzten Paragraphen gelesen. :)
Dann habe ich es nicht gemacht.
Und kurze Zeit spaeter unueberraschenderweise gar nicht mehr an Kippen gedacht.
Was mir geholfen hat: 1.) Man muss ja gleich eine ganze Schachtel kaufen. Wenn man sie doch einzeln kaufen koennte. Zwei oder hoechstens drei haetten vollkommen gelangt. Aber mit einer Schachtel bin ich gleich wieder geliefert. Die werde ich dann naemlich ganz wegmachen. Einfach weil sie da sind. 2.) Ich habe jedem erzaehlt, dass ich mit dem Rauchen aufgehoert habe. Ich habe sogar ausgiebig in meinem Blog darueber geschrieben. WIE peinlich waere es, wie ein armer Suender gestehen zu muessen "Ich habe wieder angefangen"?? Nachdem ich so grosse Worte gemacht habe? *schuettel* 3.) JETZT ist die Zeit, an die ich zurueckdenken werde, die ich mir zurueckwuenschen werde, wenn ich auf meinem Sterbebett liege dank einer Raucher-induzierten toedlichen Krankheit. JETZT habe ich noch die Macht. DANN werde ich nur noch denken "ach, HAETTE ich doch...".
Auf einmal wollte ich sie nicht mehr soooo sehr.
Ja. Sie funktionieren, die Sicherheitsbremsen.
Heute habe ich zehn rauchfreie Tage. Gestern waren es neun, nicht acht wie ich schrieb. Gehoere ich jetzt auch schon zu den "Alten", weil offenbar mehr Zeit vergangen ist, als mir bewusst ist? Nein, natuerlich nicht. Ich habe nur anders gerechnet. Nicht Tage gezaehlt, sondern offenbar nach Wochen gerechnet ("wenn ich es durch diese erste WOCHE schaffe..."). Am Sonntag war's halt eine Woche, und dann noch der Montag dazu. So kam ich auf "acht" Tage. Natuerlich ist es einer mehr, wenn man den vorhergehenden Sonntag mitrechnet. Beknackt. Nein, FLIEGEN tut die Zeit fuer mich nicht. So alt bin ich noch nicht, danke auch. Nur ein bischen rechenschwach, aber das war ich schon immer.
Fuer einige hier bin ich wohl sehr langweilig geworden in letzter Zeit. Aber keine Sorge. Nur weil hsm versucht, einiges zu aendern, um die Sucht in den Griff zu bekommen, ist sie nicht auf einmal "zahm" geworden. Es waere ein Fehler, das anzunehmen. Es kommen weniger Klicks auf meinem Blog, und es kommt immer der gelegentliche Proxy-Server Klick, wo die ganze Info fehlt. (Der hat schon mehrmals nach M. Covi gesucht, also kann es gut sein, dass die es selbst ist, fette Sau...). Auch meine Renate Blaes Verarschungen sind nach wie vor sehr beliebt, ein Dauerrenner. :) Die versprochenen Verarschungen kommen. Garantiert. (Nicht unbedingt auf die zwei erwaehnten "Damen" begrenzt^^). Und die Leute, die denken "ach schon wieder ein langweiliges Nichtraucher Posting, WEN INTERESSIERT DEN DAS, werden irgendwann wuenschen, sie haetten diesen Eintrag bis zum letzten Paragraphen gelesen. :)
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Tuesday, May 11, 2010
Progress Report in kurzen Halbsaetzen
So,ich weiss nicht, ob das durchgeht, weil unser Network schon wieder am Arsch ist, darum fasse ich mich kurz.
8 Tage. Ueber eine Woche. Raucherhusten vollkommen weg, Geraeusper fast ganz weg. Schlappheit weg. Energie voll da. Puste geht nicht mehr aus. Wohnung riecht frisch und sauber. Klamotten stinken nicht. (Ich wurde tatsaechlich darauf angesprochen zu Raucherzeiten, dass meine Klamotten nach Rauch stinken, so schlimm war es.)
Jetzt wo's ueber eine Woche ist, kann ich schon vergleichen: Wie war's letzte Woche an diesem Tag, in diesem Moment? Und es ist jetzt wirklich schon um vieles einfacher. Schmacht kommt seltener, zieht schneller vorueber. Nicht in eine Routine fallen. Jeden Abend anders gestalten. Sehr wichtig. Die psychologische Assoziation mit Rauchen so weit wie moeglich entfernen. Es war ja zum Glueck "nur" eine psychologische Sucht. Der Akt des Anzuendens, der erste Zug. Das gedankenlose Anstecken immer weiterer nach dieser ersten. Bis der Aschenbecher ueberlaeuft. Alles im Kopf. Alles im Dummschaedel. Nach Nikoton an sich egal wie verlangt mein Koerper zum Glueck gar nicht. Darum ist fuer mich die "Cold turkey" Methode am Besten. Patches oder so wuerden gar nicht funktionieren. Wenn schon aufhoeren, dann richtig. Alles andere: Ich finde, da WILL man gar nicht richtig aufhoeren. Ich will. Darum habe ich mich die allerersten schweren Tage einfach ganz fest zusammengerissen. Letzter Dienstag war ja besonders schlimm.
So, mal sehen ob das abgeht. Habe ich schon mal erwaehnt, dass ich die Laptop Tastatur hasse? Aber mein Comp geht ueberhaupt nicht. Null Netzverbindung.
8 Tage. Ueber eine Woche. Raucherhusten vollkommen weg, Geraeusper fast ganz weg. Schlappheit weg. Energie voll da. Puste geht nicht mehr aus. Wohnung riecht frisch und sauber. Klamotten stinken nicht. (Ich wurde tatsaechlich darauf angesprochen zu Raucherzeiten, dass meine Klamotten nach Rauch stinken, so schlimm war es.)
Jetzt wo's ueber eine Woche ist, kann ich schon vergleichen: Wie war's letzte Woche an diesem Tag, in diesem Moment? Und es ist jetzt wirklich schon um vieles einfacher. Schmacht kommt seltener, zieht schneller vorueber. Nicht in eine Routine fallen. Jeden Abend anders gestalten. Sehr wichtig. Die psychologische Assoziation mit Rauchen so weit wie moeglich entfernen. Es war ja zum Glueck "nur" eine psychologische Sucht. Der Akt des Anzuendens, der erste Zug. Das gedankenlose Anstecken immer weiterer nach dieser ersten. Bis der Aschenbecher ueberlaeuft. Alles im Kopf. Alles im Dummschaedel. Nach Nikoton an sich egal wie verlangt mein Koerper zum Glueck gar nicht. Darum ist fuer mich die "Cold turkey" Methode am Besten. Patches oder so wuerden gar nicht funktionieren. Wenn schon aufhoeren, dann richtig. Alles andere: Ich finde, da WILL man gar nicht richtig aufhoeren. Ich will. Darum habe ich mich die allerersten schweren Tage einfach ganz fest zusammengerissen. Letzter Dienstag war ja besonders schlimm.
So, mal sehen ob das abgeht. Habe ich schon mal erwaehnt, dass ich die Laptop Tastatur hasse? Aber mein Comp geht ueberhaupt nicht. Null Netzverbindung.
Sunday, May 9, 2010
Okayyyyyyy....
Jetzt habe ich eine volle Woche ohne Kippen geschafft. Und zwar eine ALLTAGSWOCHE (im Urlaub oder sonst einer entspannten Situation ist es ja leicht, aufzuhoeren, aber das haelt dann nicht an wenn das wirkliche Leben wieder los geht, deshalb wollte ich gleich ins kalte Wasser springen).
Ich weiss, es wird langsam langweilig, aber ich werde weiterhin meine Erfolge (und eventuelle Abrutscher, nein, die darf es nicht geben!) hier dokumentieren. Das Thema ist mir wichtig, weil alles andere in meinem Leben davon betroffen ist, wie gesund oder ungesund ich lebe. Darum muss es im Moment mein Hauptthema sein. Aus reiner Selbstrettung entwickele ich jetzt Ansaetze, wie ich den ganzen stressigen Kleinscheiss im Buero an mir abgleiten lassen kann. Irgendwann habe ich mich letzte Woche dabei erwischt, dass ich das ganz instinktiv tue jetzt. Wie ein Tier, das von der Evolution programmiert ist, in Deckung zu gehen, wenn es eine Gefahr wittert.
Auch koerperlich merke ich schon einige Unterschiede. Meine Atemwege sind viel freier, wenn auch noch nicht vollkommen befreit. Ich habe wieder Energie, kann meine uebliche Runde joggen ohne zwischendurch aufs Walken abzusteigen (ist leider in den letzten Monaten so schlimm geworden, dass das passiert ist).
Als Nebenwirkung zum Nichtrauchen gibt's auch jetzt so gut wie keinen Alkohol, denn mit Alkohol MUSS ich Kippen haben, also gibt es nur eine Loesung: ganz weg damit (hoechstens mal ein Glas Wein zum Essen, aber das bringe ich nicht mit Rauchen in Verbindung, also ist es okay.) Ich sehe irgendwie gesuender aus (wer denkt, ich luege, muss wissen, dass das Bild da unten vor ca. 4 Wochen entstanden ist^^, auf der Hoehe meiner Kippensucht, also nicht voll aktuell).
Ich bin auch irgendwie selbstbewusster, weil ich weiss, ich habe etwas ganz Schweres geschafft. (Und JA, die erste Alltagswoche ohne Kippen ist so ziemlich der groesste Kraftakt, der mir im Leben untergekommen ist. Bei den vorhergehenden Malen war es irgendwie leichter, u. A. auch weil die Scheisse im Job nicht die heutigen Ausmasse hatte.)
Natuerlich wird es weiterhin Gelueste geben. Aber ich habe jetzt noch eine weitere Anti-Schmacht Waffe zusaetzlich zu den kleinen Tricks, die ich vor einer Woche hatte, und zwar folgende: Ich weiss, ich kann es, denn ich habe es ja gerade erst gemacht.
Edit: Note to self: Wenn mich der Schmacht erwischt, und ueberhaupt immer wieder einfach so, muss ich mir die Eintraege von dieser Woche durchlesen. Wie ich mich ueber Wasser gehalten habe. Es ist wirklich gut, das alles aufzuschreiben. Eine Inspiration als Lektuere fuer die Zukunft. Und es ist gut, dass ich nicht in die Details von Aergernissen gegangen bin, denn mich selbstgerecht daran aufzugeilen, haette unweigerlich zum Rauchen gefuehrt. Rundum gut gemacht! :)
Ich weiss, es wird langsam langweilig, aber ich werde weiterhin meine Erfolge (und eventuelle Abrutscher, nein, die darf es nicht geben!) hier dokumentieren. Das Thema ist mir wichtig, weil alles andere in meinem Leben davon betroffen ist, wie gesund oder ungesund ich lebe. Darum muss es im Moment mein Hauptthema sein. Aus reiner Selbstrettung entwickele ich jetzt Ansaetze, wie ich den ganzen stressigen Kleinscheiss im Buero an mir abgleiten lassen kann. Irgendwann habe ich mich letzte Woche dabei erwischt, dass ich das ganz instinktiv tue jetzt. Wie ein Tier, das von der Evolution programmiert ist, in Deckung zu gehen, wenn es eine Gefahr wittert.
Auch koerperlich merke ich schon einige Unterschiede. Meine Atemwege sind viel freier, wenn auch noch nicht vollkommen befreit. Ich habe wieder Energie, kann meine uebliche Runde joggen ohne zwischendurch aufs Walken abzusteigen (ist leider in den letzten Monaten so schlimm geworden, dass das passiert ist).
Als Nebenwirkung zum Nichtrauchen gibt's auch jetzt so gut wie keinen Alkohol, denn mit Alkohol MUSS ich Kippen haben, also gibt es nur eine Loesung: ganz weg damit (hoechstens mal ein Glas Wein zum Essen, aber das bringe ich nicht mit Rauchen in Verbindung, also ist es okay.) Ich sehe irgendwie gesuender aus (wer denkt, ich luege, muss wissen, dass das Bild da unten vor ca. 4 Wochen entstanden ist^^, auf der Hoehe meiner Kippensucht, also nicht voll aktuell).
Ich bin auch irgendwie selbstbewusster, weil ich weiss, ich habe etwas ganz Schweres geschafft. (Und JA, die erste Alltagswoche ohne Kippen ist so ziemlich der groesste Kraftakt, der mir im Leben untergekommen ist. Bei den vorhergehenden Malen war es irgendwie leichter, u. A. auch weil die Scheisse im Job nicht die heutigen Ausmasse hatte.)
Natuerlich wird es weiterhin Gelueste geben. Aber ich habe jetzt noch eine weitere Anti-Schmacht Waffe zusaetzlich zu den kleinen Tricks, die ich vor einer Woche hatte, und zwar folgende: Ich weiss, ich kann es, denn ich habe es ja gerade erst gemacht.
Edit: Note to self: Wenn mich der Schmacht erwischt, und ueberhaupt immer wieder einfach so, muss ich mir die Eintraege von dieser Woche durchlesen. Wie ich mich ueber Wasser gehalten habe. Es ist wirklich gut, das alles aufzuschreiben. Eine Inspiration als Lektuere fuer die Zukunft. Und es ist gut, dass ich nicht in die Details von Aergernissen gegangen bin, denn mich selbstgerecht daran aufzugeilen, haette unweigerlich zum Rauchen gefuehrt. Rundum gut gemacht! :)
Friday, May 7, 2010
Geschafft??
Okay, Freitage sind zwar notorisch beschissen, ich werde heute nichts zu lachen haben, die menopausalen Schachteln werden dafuer sorgen. Und ohne K. werden sich noch mal ein paar unausgesprochene Strukturen aendern, gewisse andere Leute noch uebergriffiger werden, als sie schon sind. Anzeichen gab es schon diese Woche.
Aber an Freitag Abenden habe ich auch zu Raucherzeiten manchmal nicht geraucht. Weil man dann das WE vor sich hat. Also ist die Gefahr heute etwas verringert. Aber da ist sie noch auf jeden Fall. Gestern waere ich fast schwach geworden. Es ist naemlich ganz besonders uebel, wenn man weiss, morgen muss ich nochmal hin, und uebermorgen, und am naechsten Tag usw. Darum sind Wochentage so schlimm. Und in diesem Sinn zaehlt natuerlich auh Sonntag dazu. Bis Mittag werde ich Bauchschmerzen haben. Ich habe dieser Tage richtiggehende ANGST vor dem Laden, fuehle mich vollkommen allein. Habe jeden Tag Bauchschmerzen, die abends mysterioes verschwinden, ganz vergessen werden, wenn ich mich mit etwas Schoenem ablenke, das ich nicht mit Rauchen in Verbindung bringe. (Und da gibt es sehr viel.... was ich mir da so alles kasteit (Wort???) hatte, weil ich dabei nicht rauchen konnte, wird mir erst jetzt bewusst...)
Unbewusst lenke ich auch meine Gedanken auf Anderes, Schoenes, Positives. Ohne irgendwelche "Methoden" anzuwenden. Vergesse den Scheiss Job manchmal ganz am Abend. Ich habe ja privat keine "Verpflichtungen", muss nirgendwo hin "hetzen", kann machen, was ich will. Im Grunde habe ich es doch recht gut.
Schreibe hier in letzter Zeit weniger, weil ich nicht auf den Details des Stresses dwell (???????) will. Das tut mir nicht gut. Heute fuehle ich mich wieder, als ob ich gestern abend geraucht haette. Wie verkatert. Gestern war auch wirklich schlimm. Im Job. Danach nicht. Habe es geschafft, eine Stunde frueher rauzukommen.
Habe jetzt eine ganze Alltagswoche geschafft (Freitag - s.o.). Das war das Ziel fuer den Anfang. Ob es jetzt etwas leichter wird? Ich finde, wenn ich diese Woche konnte, kann ich alles. Mal von irgend etwas ganz Schlimmem abgesehen. DANN waere es aus. Dann kasteie ich mich nicht. Aber so normale Alltagsscheisse scheint doch machbar zu sein. Wenn auch mit Haengen und Wuergen.
Scheisss Laptop. Hasse die Tastatur. Anderer Comp. ist wieder am Arsch. Na ja, wollte mich ja eh kurz fassen.
Nachtrag: Ach ja. Was privaten Stress angeht, der ist viel leichter in den Griff zu bekommen, als Job-Stress. Kontakte (natuerlich nur mit Nichtrauchern!!) wieder aufleben zu lassen, ist ja gut und schoen. Aber ich muss aufpassen, wem ich vom inneren Hypochonder erzaehle. Ich dachte, es waere sicher, solange ich mich allgemein fasse. Also eher "ich bilde mir ein Zipperlein nach dem anderen ein" anstatt konkret zu werden. Aber selbst das ist nicht sicher. Da kann durchaus sowas kommen (selbst von Personen, die auf jede andere Art vollkommen in Ordnung und vertauenswuerdig sind!) wie "Bist du dir da SICHER, dass das alles nur EINGEBILDERT ist!?! In UNSEREM ALTER und gerade wenn man eine Lebensumstellung bla bla bla sollte man doch sowieso regelmaessig bla bla bla"
Diese Person hat das nicht zum ersten Mal gemacht, ich habe ihr immer wieder noch mal eine Chance gegeben, aber seit zwei Tagen oder so gehoert sie PERMANENT nicht mehr zu meinem Bekanntenkreis. Stress kann ich mir selber machen. Ich brauche Leute, die mich aufbauen, oder gar keine. Sonst sage ich dazu jetzt nichts mehr, Hildegard.
Nachtrag nochmal: Das Benutzerbild mit Zigarette werde ich wohl auch bald austauschen muessen, weil es meinem momentanen Ziel nicht besonders foerderlich ist. Aber erst muss ich mal einen geeigneten Ersatz finden. Irgendwas Sportliches oder so wieder...
Aber an Freitag Abenden habe ich auch zu Raucherzeiten manchmal nicht geraucht. Weil man dann das WE vor sich hat. Also ist die Gefahr heute etwas verringert. Aber da ist sie noch auf jeden Fall. Gestern waere ich fast schwach geworden. Es ist naemlich ganz besonders uebel, wenn man weiss, morgen muss ich nochmal hin, und uebermorgen, und am naechsten Tag usw. Darum sind Wochentage so schlimm. Und in diesem Sinn zaehlt natuerlich auh Sonntag dazu. Bis Mittag werde ich Bauchschmerzen haben. Ich habe dieser Tage richtiggehende ANGST vor dem Laden, fuehle mich vollkommen allein. Habe jeden Tag Bauchschmerzen, die abends mysterioes verschwinden, ganz vergessen werden, wenn ich mich mit etwas Schoenem ablenke, das ich nicht mit Rauchen in Verbindung bringe. (Und da gibt es sehr viel.... was ich mir da so alles kasteit (Wort???) hatte, weil ich dabei nicht rauchen konnte, wird mir erst jetzt bewusst...)
Unbewusst lenke ich auch meine Gedanken auf Anderes, Schoenes, Positives. Ohne irgendwelche "Methoden" anzuwenden. Vergesse den Scheiss Job manchmal ganz am Abend. Ich habe ja privat keine "Verpflichtungen", muss nirgendwo hin "hetzen", kann machen, was ich will. Im Grunde habe ich es doch recht gut.
Schreibe hier in letzter Zeit weniger, weil ich nicht auf den Details des Stresses dwell (???????) will. Das tut mir nicht gut. Heute fuehle ich mich wieder, als ob ich gestern abend geraucht haette. Wie verkatert. Gestern war auch wirklich schlimm. Im Job. Danach nicht. Habe es geschafft, eine Stunde frueher rauzukommen.
Habe jetzt eine ganze Alltagswoche geschafft (Freitag - s.o.). Das war das Ziel fuer den Anfang. Ob es jetzt etwas leichter wird? Ich finde, wenn ich diese Woche konnte, kann ich alles. Mal von irgend etwas ganz Schlimmem abgesehen. DANN waere es aus. Dann kasteie ich mich nicht. Aber so normale Alltagsscheisse scheint doch machbar zu sein. Wenn auch mit Haengen und Wuergen.
Scheisss Laptop. Hasse die Tastatur. Anderer Comp. ist wieder am Arsch. Na ja, wollte mich ja eh kurz fassen.
Nachtrag: Ach ja. Was privaten Stress angeht, der ist viel leichter in den Griff zu bekommen, als Job-Stress. Kontakte (natuerlich nur mit Nichtrauchern!!) wieder aufleben zu lassen, ist ja gut und schoen. Aber ich muss aufpassen, wem ich vom inneren Hypochonder erzaehle. Ich dachte, es waere sicher, solange ich mich allgemein fasse. Also eher "ich bilde mir ein Zipperlein nach dem anderen ein" anstatt konkret zu werden. Aber selbst das ist nicht sicher. Da kann durchaus sowas kommen (selbst von Personen, die auf jede andere Art vollkommen in Ordnung und vertauenswuerdig sind!) wie "Bist du dir da SICHER, dass das alles nur EINGEBILDERT ist!?! In UNSEREM ALTER und gerade wenn man eine Lebensumstellung bla bla bla sollte man doch sowieso regelmaessig bla bla bla"
Diese Person hat das nicht zum ersten Mal gemacht, ich habe ihr immer wieder noch mal eine Chance gegeben, aber seit zwei Tagen oder so gehoert sie PERMANENT nicht mehr zu meinem Bekanntenkreis. Stress kann ich mir selber machen. Ich brauche Leute, die mich aufbauen, oder gar keine. Sonst sage ich dazu jetzt nichts mehr, Hildegard.
Nachtrag nochmal: Das Benutzerbild mit Zigarette werde ich wohl auch bald austauschen muessen, weil es meinem momentanen Ziel nicht besonders foerderlich ist. Aber erst muss ich mal einen geeigneten Ersatz finden. Irgendwas Sportliches oder so wieder...
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Thursday, May 6, 2010
Achterbahn
Ich muss sagen, ich habe mir wirklich eine ideale Woche ausgesucht, um die Kippen in die Wueste zu schicken. Ich bekomme das volle Spektrum - UND ZWAR DAS VOLLE SPEKTRUM - von Stress und Scheisse. Nicht nur im Job, sondern jetzt auch noch privat. Dinge, auf die ich hier nicht wirklich eingehen moechte. Aber der Punkt ist: Es ist GUT, dass es so eine Woche geworden ist. Sofort ins eiskalte Wasser, jawohl. Denn wenn ich SO EINE Woche ueberstehen kann, ohne zu den Kippen zu greifen, dann habe ich meinen Freischwimmer, dann werde ich alles danach ohne Kippen ueberstehen koennen. Zumindest wird es im Vergleich relativ einfach sein, es zu ueberstehen. Die Frage ist aber: WERDE ich diese Woche ueberstehen? Noch zwei endlose Tage breiten sich vor mir wie eine Wueste aus, und ich komme mir ausgeliefert vor, was da noch alles kommen kann. Da heute schon uebel angefangen hat, kann es sein, dass ich bis heute abend vom Glauben abfalle. Vier Tage. Immerhin. Meine Lungen merken den Unterschied. Ich werde es verhindern, falls es sich machen laesst. Kommt darauf an, wie heute sich weiterhin entwickelt (grosse Hoffnung habe ich da ehrlich gesagt nicht).
Wednesday, May 5, 2010
Weiter geht's
Meine Atemwege fuehlen sich freier an, ich habe heute morgen eine ganz neue Energie, und ich habe meinen ersten grossen Schmacht erfolgreich ueberstanden.
Nun wird es Zeit, ein bischen an der Grundhaltung zu feilen, damit es beim naechsten Schmacht nicht gar so wackelig und grenzwertig wird. Nie vergessen:
1. E. und G. verhalten sich so, wie es fuer sie normal ist.
2. E. muss intrigieren, weil sie keine wirkliche Macht hat, und ich ihr seit ca. 6 Jahren aus verschiedenen Gruenden ein rotes Tuch bin.
3. Dadurch dass heute K.'s letzter Tag ist, und diese vieles abgefedert hat, und dadurch, dass die Rang-und Machtstrukturen eher fliessend und uneindeutig sind, werden unsichere Menschen wie E. ein offenes Tuerchen sehen, und es von jetzt an immer staerker versuchen.
4. Es gibt auch noch andere Leute auf der Abteilung, die genau die selben Sachen wie ich ueber E. und G. schon lange merken, und mir privat ihr Leid geklagt haben, auch wenn sie sich oeffentlich nicht zu outen trauen (und etwas weiter weg sitzen, die Gluecklichen, es ist nur die physikalische Naehe, die mich zum Fokuspunkt macht, weitere Kreise zu ziehen traut sich weder G. und schon gar nicht E., auch nicht mit Leuten, die auf meiner Stufe stehen, aber halt weiter weg sitzen).
5. Ich muss ein ruhiges, inneres Selbstbewusstsein entwickeln, was mich weniger anfaellig fuer Intrigen und Machtspielchen wie die gestrigen macht. Das Schlimmste, was ich tun kann ist, Leute wie E. merken zu lassen, dass sie got to me (deutsch???)
6. Ich muss immer daran denken, dass Loser wie E. und ihre angebetete G. es nicht wert sind, dass ich mein Leben aufs Spiel setze.
7. Jemand wie ich ist ein gefundenes Fressen fuer solche Leute. Ich habe halt so eine unterschwellige Ausstrahlung, und die bekommen einen Orgasmus, wenn sie Situationen kreieren koennen, wo sie etwas gefuehlte Macht ueber mich ausueben koennen.
8. Offiziell haben E. und auch G. keine Autoritaet ueber mich, und wissen das auch.
9. Solche Situationen wird es immer wieder geben. Die Abteilung ist nicht mehr das, was sie mal war, und ich muss davon ausgehen, dass sie das nie mehr sein wird.
10. Ich muss meine Erwartungen aendern. Kreaturen verhalten sich nun mal artgerecht. Zu erwarten, dass E. sich nach meinen Vorstellungen verhaelt, ist genauso, wie zu erwarten, dass meine Katze ploetzlich fliegen lernt.
11. Ich muss immer daran denken, dass das Problem nicht bei mir liegt. Dass ein guter Grund besteht, warum E. mir Gift geben koennte. Und dass die Befriedigung, die sie durch ihre schleimigen Intrigen momentaer bekommt, nicht anhalten wird, sie immer noch dieselbe armselige, miserable Sau sein wird, die mich schon seit Jahren um so manches beneidet, und keinem nichts goennt. (Wer hat letztens zu einer erfolgreichen Person aus einer anderen Abteilung gesagt: "DUUU da oben! Und WIIIIIIIR da unten! Du musst HERUNTERSTEIGEN, und HERUNTER ZU UNS kommen!" Wer nur? Ach ja, E.!! Und dabei ganz verkrampft und gezwungen gekichert, damit man denken soll, sie macht Spass. Das sagt eigentlich alles, was man ueber E. wissen muss. So eine Person wird nicht DULDEN, dass jemand, der rangmaessig eher niedergestellt ist (ich) eine mittelstandsmaessige Grundhaltung an den Tag legt. DIE wird MIR zeigen, wo der Hammer haengt, damit SIE sich besser fuehlt! Und jedes Fitzelchen Macht, die sie nicht hat, dazu engagieren, dreckige Intrigen zu starten!)
12. Ich muss es wirklich ernst meinen diesmal, sonst haette ich mir GESTERN ABEND Zigaretten en masse reingezogen, erinnerte mich aber trotzdem noch daran, dass ich mal in der Zukunft zurueckblicken werde, und wuenschen werde, ich haette es nicht getan. (Atmen zu wollen wird sich so anfuehlen, als ob einem eine Tonne Backsteine auf der Brust liegen, oder man unter Wasser ist. DARAN immer denken!!)
13. Es ist ein weiterer wundervoller Fruehsommertag, und ich merke das sogar. Weil ich keine leere Seele habe.
14. Eine leicht abgewandelte Form eines abgedroschenen Spruches: Herr, gib mir das Selbstbewusstein, Mitleid mit gewissen Leuten zu haben, und die Grosszuegigkeit, ihnen das gelegentliche Sahnehauebchen zu lassen, ohne mir dadurch beraubt vorzukommen.
15. Bete mir Punkt 14 immer wieder vor, wenn noetig den ganzen Tag lang.
Nun wird es Zeit, ein bischen an der Grundhaltung zu feilen, damit es beim naechsten Schmacht nicht gar so wackelig und grenzwertig wird. Nie vergessen:
1. E. und G. verhalten sich so, wie es fuer sie normal ist.
2. E. muss intrigieren, weil sie keine wirkliche Macht hat, und ich ihr seit ca. 6 Jahren aus verschiedenen Gruenden ein rotes Tuch bin.
3. Dadurch dass heute K.'s letzter Tag ist, und diese vieles abgefedert hat, und dadurch, dass die Rang-und Machtstrukturen eher fliessend und uneindeutig sind, werden unsichere Menschen wie E. ein offenes Tuerchen sehen, und es von jetzt an immer staerker versuchen.
4. Es gibt auch noch andere Leute auf der Abteilung, die genau die selben Sachen wie ich ueber E. und G. schon lange merken, und mir privat ihr Leid geklagt haben, auch wenn sie sich oeffentlich nicht zu outen trauen (und etwas weiter weg sitzen, die Gluecklichen, es ist nur die physikalische Naehe, die mich zum Fokuspunkt macht, weitere Kreise zu ziehen traut sich weder G. und schon gar nicht E., auch nicht mit Leuten, die auf meiner Stufe stehen, aber halt weiter weg sitzen).
5. Ich muss ein ruhiges, inneres Selbstbewusstsein entwickeln, was mich weniger anfaellig fuer Intrigen und Machtspielchen wie die gestrigen macht. Das Schlimmste, was ich tun kann ist, Leute wie E. merken zu lassen, dass sie got to me (deutsch???)
6. Ich muss immer daran denken, dass Loser wie E. und ihre angebetete G. es nicht wert sind, dass ich mein Leben aufs Spiel setze.
7. Jemand wie ich ist ein gefundenes Fressen fuer solche Leute. Ich habe halt so eine unterschwellige Ausstrahlung, und die bekommen einen Orgasmus, wenn sie Situationen kreieren koennen, wo sie etwas gefuehlte Macht ueber mich ausueben koennen.
8. Offiziell haben E. und auch G. keine Autoritaet ueber mich, und wissen das auch.
9. Solche Situationen wird es immer wieder geben. Die Abteilung ist nicht mehr das, was sie mal war, und ich muss davon ausgehen, dass sie das nie mehr sein wird.
10. Ich muss meine Erwartungen aendern. Kreaturen verhalten sich nun mal artgerecht. Zu erwarten, dass E. sich nach meinen Vorstellungen verhaelt, ist genauso, wie zu erwarten, dass meine Katze ploetzlich fliegen lernt.
11. Ich muss immer daran denken, dass das Problem nicht bei mir liegt. Dass ein guter Grund besteht, warum E. mir Gift geben koennte. Und dass die Befriedigung, die sie durch ihre schleimigen Intrigen momentaer bekommt, nicht anhalten wird, sie immer noch dieselbe armselige, miserable Sau sein wird, die mich schon seit Jahren um so manches beneidet, und keinem nichts goennt. (Wer hat letztens zu einer erfolgreichen Person aus einer anderen Abteilung gesagt: "DUUU da oben! Und WIIIIIIIR da unten! Du musst HERUNTERSTEIGEN, und HERUNTER ZU UNS kommen!" Wer nur? Ach ja, E.!! Und dabei ganz verkrampft und gezwungen gekichert, damit man denken soll, sie macht Spass. Das sagt eigentlich alles, was man ueber E. wissen muss. So eine Person wird nicht DULDEN, dass jemand, der rangmaessig eher niedergestellt ist (ich) eine mittelstandsmaessige Grundhaltung an den Tag legt. DIE wird MIR zeigen, wo der Hammer haengt, damit SIE sich besser fuehlt! Und jedes Fitzelchen Macht, die sie nicht hat, dazu engagieren, dreckige Intrigen zu starten!)
12. Ich muss es wirklich ernst meinen diesmal, sonst haette ich mir GESTERN ABEND Zigaretten en masse reingezogen, erinnerte mich aber trotzdem noch daran, dass ich mal in der Zukunft zurueckblicken werde, und wuenschen werde, ich haette es nicht getan. (Atmen zu wollen wird sich so anfuehlen, als ob einem eine Tonne Backsteine auf der Brust liegen, oder man unter Wasser ist. DARAN immer denken!!)
13. Es ist ein weiterer wundervoller Fruehsommertag, und ich merke das sogar. Weil ich keine leere Seele habe.
14. Eine leicht abgewandelte Form eines abgedroschenen Spruches: Herr, gib mir das Selbstbewusstein, Mitleid mit gewissen Leuten zu haben, und die Grosszuegigkeit, ihnen das gelegentliche Sahnehauebchen zu lassen, ohne mir dadurch beraubt vorzukommen.
15. Bete mir Punkt 14 immer wieder vor, wenn noetig den ganzen Tag lang.
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Tuesday, May 4, 2010
Im Moment ist es ganz schlimm
Ganz schlimm. Nach diesem Tag heute schmachte ich voll. Und halte immer noch an mir. Warum eigentlich? Wenn's heute nicht passiert, wird es morgen passieren, oder uebermorgen. Was ich wirklich lernen muss, ist, Scheisse an mir abgleiten zu lassen. Dahin zu kommen, dass sie mich nicht mehr beruehren kann. Darauf beruhen auch 12-Schritt Programme, von denen es ja heute fuer fast alles eine gibt: Es geht nicht darum, staerker als die Sucht zu werden, denn das ist unschaffbar. Es geht darum zu lernen, mit dem Leben umzugehen. Gelassen werden, demuetig werden, sich in andere hineinzuversetzen, ueber Stress drueberstehen. Dann gleiten die Gelueste von selber weg. Je mehr man sich selbstgerecht aufregt, je mehr Stolz man hat, umso mehr gewinnt die Sucht, weil man immer wieder eine Ausrede findet, ihr nachzugeben. Spirituell soll man werden, und den Stolz ablegen. Nur so soll man angeblich einer Sucht beikommen koennen. Wenn das stimmt, dann kann ich mir genausogut jetzt gleich eine Schachtel Ziggis holen, denn dann habe ich KEINE Chance.
Nachtrag/Edit: Ich denke, es gehoert ein ganz besonderes SELBSTBEWUSSTSEIN dazu, seinen Stolz wegzustecken, und die Haltung "ICH BIN NICHTS BESONDERES" einzunehmen. Mit dieser Haltung durchs Leben zu gehen, soll einen weniger anfaellig fuer Suechte machen (und noch einen ganzen Haufen anderer Laster und Unannehmlichkeiten - mal vom Rauchen abgesehen, kann es auch krank machen, staendig wegen irgendwelcher Scheisse unter Stress zu stehen, anstatt sie an sich abgleiten zu lassen). Und dieses Selbstbewusstsein kann man lernen. Das Selbstbewusstsein, demuetig zu sein. Klingt paradox, macht aber irgendwie Sinn. Ich habe so was aehnliches schon mal irgendwann in Gruppen mitgemacht (mehr als einmal), und es gespuert: Die innere Ruhe, der Fokus weg von "nur ich weiss, wo der Hammer haengt", und als Resultat bekam ich mehr Ausgeglichenheit, weniger Erregtheit, und ultimativ weniger Suchtgelueste. Ob ich das aber wirklich wieder fuer mich will, da bin ich mir nicht so sicher. Denn irgendwie passt eine solche Persoenlichkeitsamputation doch gar nicht zu mir, und darum hat sie ja auch auf die Dauer nie angehalten. Dann kam immer irgendwann das Rebell in mir durch, und ich war noch schlimmer als zuvor. Es ist jetzt ca. eine Stunde nachdem ich den urspruenglichen Eintrag hier geschrieben habe. Dem Schmacht habe ich (noch) nicht nachgegeben. Denn - verflucht noch mal - ich will es endlich mal laenger als zwei Tage schaffen. Und wer weiss, morgen wird vielleicht wieder ein besserer Tag werden. Wenn ich jetzt noch heute abend vom Glauben abfalle, und morgen ein besserer Tag wird, werde ich mir dann morgen nicht ganz besonders in den Arsch treten, dass ich dem Entzug nicht eine laengere Chance gegeben habe? Wenn morgen wieder Scheisse wird, dann kann ich mir DANN immer noch eine Packung Ziggis holen, und mich vergiften. DIESE Moeglichkeit besteht naemlich immer, die laueft mir nicht weg.
Nachtrag/Edit: Ich denke, es gehoert ein ganz besonderes SELBSTBEWUSSTSEIN dazu, seinen Stolz wegzustecken, und die Haltung "ICH BIN NICHTS BESONDERES" einzunehmen. Mit dieser Haltung durchs Leben zu gehen, soll einen weniger anfaellig fuer Suechte machen (und noch einen ganzen Haufen anderer Laster und Unannehmlichkeiten - mal vom Rauchen abgesehen, kann es auch krank machen, staendig wegen irgendwelcher Scheisse unter Stress zu stehen, anstatt sie an sich abgleiten zu lassen). Und dieses Selbstbewusstsein kann man lernen. Das Selbstbewusstsein, demuetig zu sein. Klingt paradox, macht aber irgendwie Sinn. Ich habe so was aehnliches schon mal irgendwann in Gruppen mitgemacht (mehr als einmal), und es gespuert: Die innere Ruhe, der Fokus weg von "nur ich weiss, wo der Hammer haengt", und als Resultat bekam ich mehr Ausgeglichenheit, weniger Erregtheit, und ultimativ weniger Suchtgelueste. Ob ich das aber wirklich wieder fuer mich will, da bin ich mir nicht so sicher. Denn irgendwie passt eine solche Persoenlichkeitsamputation doch gar nicht zu mir, und darum hat sie ja auch auf die Dauer nie angehalten. Dann kam immer irgendwann das Rebell in mir durch, und ich war noch schlimmer als zuvor. Es ist jetzt ca. eine Stunde nachdem ich den urspruenglichen Eintrag hier geschrieben habe. Dem Schmacht habe ich (noch) nicht nachgegeben. Denn - verflucht noch mal - ich will es endlich mal laenger als zwei Tage schaffen. Und wer weiss, morgen wird vielleicht wieder ein besserer Tag werden. Wenn ich jetzt noch heute abend vom Glauben abfalle, und morgen ein besserer Tag wird, werde ich mir dann morgen nicht ganz besonders in den Arsch treten, dass ich dem Entzug nicht eine laengere Chance gegeben habe? Wenn morgen wieder Scheisse wird, dann kann ich mir DANN immer noch eine Packung Ziggis holen, und mich vergiften. DIESE Moeglichkeit besteht naemlich immer, die laueft mir nicht weg.
Ich glaube...
... heute wird der erste WIRKLICH SCHWIERIGE Testtag sein. Heute ist so ein Tag, wo ich mir normalerweise am Abend eine ganze Packung reinziehen wuerde. Und es ist erst 11 Uhr morgens.
Edit: Rest wieder entfernt, weil mich in etwas hineingesteigert, was mich letztendes zum Rauchen verfuehren wuerde. Ruhig Blut. Wir schaffen das schon. Lass doch die bloeden zwei Kuehe, E. und G.. Die sind nur neidisch. Und anderen ist schon dasselbe an denen aufgefallen. Auch wenn sich OEFFENTLICH kein Mensch traut, dazu zu stehen. Sondern nur in privaten Gespraechen. Aber wenigstens weiss ich, es ist es nicht nur meine Wahrnehmung... Das ist zwar wenig, aber es ist etwas.
Edit: Rest wieder entfernt, weil mich in etwas hineingesteigert, was mich letztendes zum Rauchen verfuehren wuerde. Ruhig Blut. Wir schaffen das schon. Lass doch die bloeden zwei Kuehe, E. und G.. Die sind nur neidisch. Und anderen ist schon dasselbe an denen aufgefallen. Auch wenn sich OEFFENTLICH kein Mensch traut, dazu zu stehen. Sondern nur in privaten Gespraechen. Aber wenigstens weiss ich, es ist es nicht nur meine Wahrnehmung... Das ist zwar wenig, aber es ist etwas.
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Dem Schmacht und dem Hypochonder ein Schnippchen schlagen
Ich habe es durch den ersten Alltag geschafft (zwei Tage insgesamt). Auch wenn ich gestern abend, als ich das Buero verliess, einen ungeheuren Schmacht hatte. Der dauerte aber nicht lange, man darf nur nicht nachgeben, dann geht er von selber weg. Er haelt sich sowieso von vornherein in Grenzen, denn wenn mein Unterbewusstsein "weiss", es gibt keine Kippen, dann stellt es sich auch nicht soooo darauf ein, zu bestimmten Zeiten nach ihnen zu verlangen. Und andere Routine. Ganz wichtig. Dinge tun, die ich nicht mir Rauchen verbinde. Und wenn's ganz schlimm wird, mir immer sagen "JETZT hast du noch die Macht" (siehe letzten Eintrag).
Natuerlich hat sich mein alter Freund, der Hypochonder, auch schon gemeldet. Der kommt ja jedesmal, wenn sich etwas bei mir zum Guten wendet. Auf einmal war ich fest ueberzeugt, dass der Schaden schon angerichtet ist. Man hoert so viele Schauergeschichten von Leuten, die von ihrer Lebensweise eingeholt werden, NACHDEM sie eine Lebensumstellung gemacht haben! Einmal hoerte ich von einem, der an Krebs starb 14 Jahre!!!!! nachdem er anfing, gesund zu leben! Und der, der davon erzaehlte, hat immer gesagt "Ja, der hatte halt Altschulden zu bezahlen." Solche Einstellungen finde ich sehr hilfreich. Pfui Teufel. Dennoch bin ich manchmal davon ueberzeugt, dass ich es mir schon angetan habe, und dass es gerade, wenn ich Hoffnung schoepfe, mit dem Knueppel kommt und mir zeigt, wo der Hammer haengt. Oh Gott. Erst zwei Tage. Noch vollkommen wackelig. Und jetzt kommt schon der Hypochonder. Warum fuehle ich mich immer so schlapp? Liegt es wirklich nur am Rauchen? Nein, diese Stimme muss ruhig gelegt werden. Das ist nicht aufbauend. Natuerlich liegt es am Rauchen. Woran soll es sonst liegen. Ich habe doch eine Meise.
So, das war jetzt wirr und in Eile in die Tasten gehauen. Aber es wird in naechster Zeit mein Thema sein. Fuer manche vielleicht langweilig, denn wenn man nicht selbst schon mal gegen Sucht (vorzugsweise Kippen) gekaempft hat, hat man vlt. keinen Bezug dazu.
Ich muss nur jeden Tag mit dem Gedanken anfangen: Heute gibt es keine Zigaretten. Und auf den Schmacht, der um eine gewisse Tageszeit sich melden wird, vorbereitet sein. Und iyhn in die Wueste schicken. Zusammen mit dem Hypochonder, der sich komischerweise NIE meldet, wenn ich tatsaechlich ungesund lebe, sondern erst, wenn ich damit aufhoere.
PS. Ueber das, was mir der Hypochonder so alles ins Ohr fluestert, werde ich leider nicht im Detail eingehen koennen. Denn damit habe ich schon mal ueble Erfahrungen gemacht. Da war die Sache von vor 4 Jahren, wo Frau Z. angeblich Eierstockkrebs hatte. Und ich bildete mir auf einmal irgendwelche Symptome ein. Da war ich noch in der BriCom. Und habe darueber geschrieben. Die Reaktionen waren natuerlich zum groessten Teil die ueblichen, unoriginellen und am Kern vorbeisausenden Anfeindungen. Aber da war diese eine Posterin. Violine. Schon lange dort, ist glaube ich immer noch dort. Die ist ziemlich intelligent, und wusste wohl, wie man mir WIRKLCIH beikommt. Schrieb von wegen meiner "Symptome" diesen "netten Ratschlag": Ich solle das sehr ernst nehmen. Sie haette mal ganz nebenbei beim Arzt erzaehlt, dass sie so einen dicken Bauch bekommen haette. Und bevor sie wusste, wie ihr geschah, wurde ein zwei Kilo schwerer Tumor herausgeschnitten. Darum sollte ich es bitte ernst nehmen, wenn mir die Gegend um den linken Eierstock ploetzlich wehtut. Es KOENNTE ja auch wirklich was sein, bla bla bla....
Solche Trollereien brauche ich nicht, weder online noch im RL. Wenn ich mir irgendwelche Zipperlein einbilde, mache ich es mit mir selber ab. Der Trollfilter hier ist immer noch angestellt aus offensichtlichen Gruenden, und ich sage nur DAS IST AUCH GUT SO.
Jetzt freue ich mich auf einen weiteren Kippen-freien Tag, und ein langes, gesundes Leben (na ja, so "lang" man sich eben noch erhoffen kann, wenn man schon 50 Jahre auf dem Konto hat....)
Edit - Nachtrag: Nach zwei Tagen habe ich noch dauernd leichten Raucherhusten, und muss mich dauernd raeuspern. Mensch, was habe ich mir da angetan. Diesmal habe ich es wirklich auf die Spitze getrieben. Hoffentlich geht das wieder weg, und bleibt nicht chronisch, bzw. hoffentlich ist es kein Anzeichen von etwas Schlimmem? Sonst war das immer schon gleich am naechsten Tag weg, falls ueberhaupt erst vorhanden... mir gehoert ein ordentlicher Tritt in den Arsch. Wie kann man sich freiwillig so zurichten? Wer weiss, was ich mir sonst noch angetan habe, ich kann ja nicht in meinen Koerper gucken, und wie ich zu Vorsorgeuntersuchungen stehe, duerfte ja bekannt sein... In Gedanken sehe ich mich schon an so einer komischen Sauerstoffmaschine, trotz aufhoeren...
Ach ja. Und heute morgen in der U-Bahn habe ich mir auf einmal ein paar Momente lang eingebildet, ein leichtes Ziehen in der Herzgegend zu spueren. Langsam wird's bizarr. Der Hypochonder macht sich noch vollkommen ungaubwuerdig, weil er gleich am Anfang schon so aufdreht... langsam muss ich ueber mich selber lachen.^^
Natuerlich hat sich mein alter Freund, der Hypochonder, auch schon gemeldet. Der kommt ja jedesmal, wenn sich etwas bei mir zum Guten wendet. Auf einmal war ich fest ueberzeugt, dass der Schaden schon angerichtet ist. Man hoert so viele Schauergeschichten von Leuten, die von ihrer Lebensweise eingeholt werden, NACHDEM sie eine Lebensumstellung gemacht haben! Einmal hoerte ich von einem, der an Krebs starb 14 Jahre!!!!! nachdem er anfing, gesund zu leben! Und der, der davon erzaehlte, hat immer gesagt "Ja, der hatte halt Altschulden zu bezahlen." Solche Einstellungen finde ich sehr hilfreich. Pfui Teufel. Dennoch bin ich manchmal davon ueberzeugt, dass ich es mir schon angetan habe, und dass es gerade, wenn ich Hoffnung schoepfe, mit dem Knueppel kommt und mir zeigt, wo der Hammer haengt. Oh Gott. Erst zwei Tage. Noch vollkommen wackelig. Und jetzt kommt schon der Hypochonder. Warum fuehle ich mich immer so schlapp? Liegt es wirklich nur am Rauchen? Nein, diese Stimme muss ruhig gelegt werden. Das ist nicht aufbauend. Natuerlich liegt es am Rauchen. Woran soll es sonst liegen. Ich habe doch eine Meise.
So, das war jetzt wirr und in Eile in die Tasten gehauen. Aber es wird in naechster Zeit mein Thema sein. Fuer manche vielleicht langweilig, denn wenn man nicht selbst schon mal gegen Sucht (vorzugsweise Kippen) gekaempft hat, hat man vlt. keinen Bezug dazu.
Ich muss nur jeden Tag mit dem Gedanken anfangen: Heute gibt es keine Zigaretten. Und auf den Schmacht, der um eine gewisse Tageszeit sich melden wird, vorbereitet sein. Und iyhn in die Wueste schicken. Zusammen mit dem Hypochonder, der sich komischerweise NIE meldet, wenn ich tatsaechlich ungesund lebe, sondern erst, wenn ich damit aufhoere.
PS. Ueber das, was mir der Hypochonder so alles ins Ohr fluestert, werde ich leider nicht im Detail eingehen koennen. Denn damit habe ich schon mal ueble Erfahrungen gemacht. Da war die Sache von vor 4 Jahren, wo Frau Z. angeblich Eierstockkrebs hatte. Und ich bildete mir auf einmal irgendwelche Symptome ein. Da war ich noch in der BriCom. Und habe darueber geschrieben. Die Reaktionen waren natuerlich zum groessten Teil die ueblichen, unoriginellen und am Kern vorbeisausenden Anfeindungen. Aber da war diese eine Posterin. Violine. Schon lange dort, ist glaube ich immer noch dort. Die ist ziemlich intelligent, und wusste wohl, wie man mir WIRKLCIH beikommt. Schrieb von wegen meiner "Symptome" diesen "netten Ratschlag": Ich solle das sehr ernst nehmen. Sie haette mal ganz nebenbei beim Arzt erzaehlt, dass sie so einen dicken Bauch bekommen haette. Und bevor sie wusste, wie ihr geschah, wurde ein zwei Kilo schwerer Tumor herausgeschnitten. Darum sollte ich es bitte ernst nehmen, wenn mir die Gegend um den linken Eierstock ploetzlich wehtut. Es KOENNTE ja auch wirklich was sein, bla bla bla....
Solche Trollereien brauche ich nicht, weder online noch im RL. Wenn ich mir irgendwelche Zipperlein einbilde, mache ich es mit mir selber ab. Der Trollfilter hier ist immer noch angestellt aus offensichtlichen Gruenden, und ich sage nur DAS IST AUCH GUT SO.
Jetzt freue ich mich auf einen weiteren Kippen-freien Tag, und ein langes, gesundes Leben (na ja, so "lang" man sich eben noch erhoffen kann, wenn man schon 50 Jahre auf dem Konto hat....)
Edit - Nachtrag: Nach zwei Tagen habe ich noch dauernd leichten Raucherhusten, und muss mich dauernd raeuspern. Mensch, was habe ich mir da angetan. Diesmal habe ich es wirklich auf die Spitze getrieben. Hoffentlich geht das wieder weg, und bleibt nicht chronisch, bzw. hoffentlich ist es kein Anzeichen von etwas Schlimmem? Sonst war das immer schon gleich am naechsten Tag weg, falls ueberhaupt erst vorhanden... mir gehoert ein ordentlicher Tritt in den Arsch. Wie kann man sich freiwillig so zurichten? Wer weiss, was ich mir sonst noch angetan habe, ich kann ja nicht in meinen Koerper gucken, und wie ich zu Vorsorgeuntersuchungen stehe, duerfte ja bekannt sein... In Gedanken sehe ich mich schon an so einer komischen Sauerstoffmaschine, trotz aufhoeren...
Ach ja. Und heute morgen in der U-Bahn habe ich mir auf einmal ein paar Momente lang eingebildet, ein leichtes Ziehen in der Herzgegend zu spueren. Langsam wird's bizarr. Der Hypochonder macht sich noch vollkommen ungaubwuerdig, weil er gleich am Anfang schon so aufdreht... langsam muss ich ueber mich selber lachen.^^
Sunday, May 2, 2010
Letzte Zigarette
Ich habe jetzt ernsthaft vor, wieder mit dem Rauchen aufzuhoeren. Habe gerade feierlich meine letzte Zigzerette ausgedrueckt. Mit dem vollen Bewusstsein:
DAS WAR MEINE LETZTE KIPPE.
Letztes Jahr fast um genau diese Zeit (ein paar Wochen spaeter) habe ich auch aufgehoert. Wenn ich da drangeblieben waere - nicht nach ein paar Wochen wieder angefangen haette :(((( - koennte ich jetzt meinem einjaehrigen Jubilaeum entgegensehen. Aber stattdessen - schwupps habe ich schon wieder ein ganzes Jahr mit der Selbtvergiftung zu verbuchen.
Was ist nur mit mir los, dass ich das nicht mehr in den Griff kriege? ICH WILL LEBEN! Ich KANN das auch schaffen - wenn ich wirklich will. Hatte vor nicht allzu langer Zeit (2004-2007) drei volle Jahre damit aufgehoert. Als es fuer mich normal geworden war, nicht zu rauchen, habe ich es gar nicht mehr vermisst. Egal, was los war. In dieser Zeit haette ich auch viele Ausreden bringen koennen, um zu rauchen. Aber als ich erst mal entwoehnt war, kam mir das gar nicht mehr in den Sinn, egal was um mich herum passierte.
Diese Jahreszeit jetzt gibt mir irgendwie den Antrieb. Hier ist es quasi ueber Nacht Sommer geworden. Ich will die schoene Jahreszeit geniessen, ENERGIE haben, gesund sein. Hatte schon sooooo viele falsche Anlaeufe in der letzten Zeit. Seit Weihnachten immer mal zwei Tage oder so durchgehalten, nie laenger. Erbaermlich. Warum tue ich mir das an?? Da hatte ich mir aber immer ein Hintertuechen offengelassen, indem ich es niemandem erzaehlt habe. Also im Grunde von vornherein zum Scheitern verurteilt, weil die Verbindlichkeit fehlte.
Diesmal ist die Verbindlichkeit da. Sogar schriftlich.:)
Diesmal soll es ernst sein. Deshalb schreibe ich sogar hier im Blog speziell einen Eintrag darueber. Das macht es offiziell. Daran merke ich, dass ich es ernst meine. Es wird schwer werden. Sehr schwer. Denn seit ich letztes Jahr dann doch wieder angefangen habe, merke ich, dass ich immer tiefer in die Sucht abrutschte. Vor einem Jahr war es schwierig, aufzuhoeren, aber diesmal wird es noch schwieriger werden. Die Wochentage werden ganz besonders die Hoelle sein, zumindest am Anfang. Am WE laesst es sich leicht reden, denn da bin ich sowieso entspannter. Aber ich merke, dass sich vieles in meinem Leben gerade in eine gute Richtung wendet. Stress ja, aber der ist eher oberflaechlich. Grundsaetzliches scheint gerade aufwaerts zu gehen. Was ich nicht gerne oeffentlich zugebe, aus Angst, es zu verhexen. Aber diesmal will ich die Hoffnung ganz bewusst und offen zugeben - ZU IHR STEHEN. Dann werde ich mir mehr verpflichtet vorkommen. Eine gewisse soziale Kontrolle herstellen. Auch Freunden und Bekannten gegenueber werde ich die Ankuendigung machen. Da ich den Entschluss, AUFZUHOEREN, gerade eben erst gefasst habe, und es jetzt auf ein Uhr nachts zugeht, hatte ich die Gelegenheit dazu noch nicht, weil ich noch niemanden gesehen habe. Darum muss es erst mal das Netz tun, zumindest bis morgen.
Wenn man es ankuendigt, verpflichtet das irgendwie. Denn der Gedanke, dann zugeben zu muessen, dass man es doch mal wieder nicht geschafft hat, ist erfahrungsgemaess manchmal alles, was man braucht, um bei Schmacht dann doch die Finger davon zu lassen. Dass man in der Oeffentlichkeit kaum noch irgendwo rauchen darf, erleichtert es ebenfalls. Man kann sich ja heute nicht mehr gedankenlos wo man geht und steht eine anstecken. (Ausser auf der Strasse, aber das mache ich eh nur selten.) Auf jeden Fall hatte mir das bei meiner letzten Aufhoeraktion sehr geholfen. Bevor man sich in Resaurants vor die Tuer stellen muss, im Buero mit dem Aufzug runter muss, ueberlegt man sich zweimal, ob es die Muehe wert ist, und entscheidet dann letztendes NEIN. So eine Kontrolle von aussen kann fuer diesen Zweck sehr hilfreich sein. Ich weiss. Ich habe das ja alles schon durch. Mehrmals.
Am meisten habe ich Angst, ob ich im Alltag standhaft bleiben kann. Am WE faellt es leicht, gute Vorsaetze zu treffen. Aber ich meine es ernst. Ich will jetzt nicht mehr. Warum tut man sich das an? Warum saugt man sich mutwillig Gift in den Koerper?? Das ist doch das Irrsinnigste, was man tun kann. Die Gesundheit ist das hoechste Geschenk, und ich schmeisse meine mutwillig weg. Ja, spinne ich denn?
Nein, jetzt schon Zweifel? Ich meine es doch ernst diesmal! Keine Zweifel!
Das war meine letzte Kippe.
Basta.
Nachtrag: Noch ein kleiner mentaler "Trick", der mir in der Vergangenheit geholfen hat, und den ich wohl auch diesmal einsetzen werde, wenn der Schmacht kommt (und kommen wird der...): Ich sage mir: "Jetzt bist du gesund. Du bist sehr begnadet, deine Gesundheit zu haben. Nun stell dir vor, du hast es irgendwann geschafft, deinen Koerper kaputtzumachen. Haengst an Schlaeuchen, hast Schmerzen, kannst nicht mehr eigenstaendig dein Leben leben, oder was weiss ich. Es ist zu spaet. Du vegetierst nur noch vor dich hin. Es ist zu spaet. Und in diesem Zustand wirst du daran denken, wie gerne du die Zeit zurueckdrehen wuerdest. Zurueckdrehen zu dem Zeitpunkt, wo du noch die Macht hattest, und aufhoeren koenntest. Bitte lieber Gott, dreh die Zeit zurueck. Noch eine Chance. Noch eine einzige Chance...." Langsam wache ich aus dem ueblen Tagetraum auf. Und dann lasse ich langsam auf mich wirken, dass JETZT diese Zeit ist, nach der ich mich zuruecksehnen werde. Der liebe Gott hat ein Wunder geschehen lassen, und die Zeit zurueckgedreht. Ich lasse auf mich wirken, dass mir ein Geschenk gemacht wurde, dieses Bewusstsein zu haben. Das ist starker Tobak. (Vielleicht nicht ganz der passende Ausdruck hier^^.) JETZT kann ich den Ablauf der Geschichte noch aendern. JETZT habe ich die Macht, eine solche Zukunft zu verhindern. Immer natuerlich davon ausgegangen, dass es nicht schon zu spaet ist, und der Schaden nicht schon angerichtet ist. Mein alter Freund, der Hypochonder wird natuerlich auch aus den Ritzen gekrochen kommen. Ich muss Hoffnung haben, dass noch nichts passiert ist, dass ich die Macht noch in der Hand habe. Alles andere darf ich nicht zulassen. Setze ich meine lebhafte Phantasie doch lieber produktiv ein. So wie s.o.
DAS WAR MEINE LETZTE KIPPE.
Letztes Jahr fast um genau diese Zeit (ein paar Wochen spaeter) habe ich auch aufgehoert. Wenn ich da drangeblieben waere - nicht nach ein paar Wochen wieder angefangen haette :(((( - koennte ich jetzt meinem einjaehrigen Jubilaeum entgegensehen. Aber stattdessen - schwupps habe ich schon wieder ein ganzes Jahr mit der Selbtvergiftung zu verbuchen.
Was ist nur mit mir los, dass ich das nicht mehr in den Griff kriege? ICH WILL LEBEN! Ich KANN das auch schaffen - wenn ich wirklich will. Hatte vor nicht allzu langer Zeit (2004-2007) drei volle Jahre damit aufgehoert. Als es fuer mich normal geworden war, nicht zu rauchen, habe ich es gar nicht mehr vermisst. Egal, was los war. In dieser Zeit haette ich auch viele Ausreden bringen koennen, um zu rauchen. Aber als ich erst mal entwoehnt war, kam mir das gar nicht mehr in den Sinn, egal was um mich herum passierte.
Diese Jahreszeit jetzt gibt mir irgendwie den Antrieb. Hier ist es quasi ueber Nacht Sommer geworden. Ich will die schoene Jahreszeit geniessen, ENERGIE haben, gesund sein. Hatte schon sooooo viele falsche Anlaeufe in der letzten Zeit. Seit Weihnachten immer mal zwei Tage oder so durchgehalten, nie laenger. Erbaermlich. Warum tue ich mir das an?? Da hatte ich mir aber immer ein Hintertuechen offengelassen, indem ich es niemandem erzaehlt habe. Also im Grunde von vornherein zum Scheitern verurteilt, weil die Verbindlichkeit fehlte.
Diesmal ist die Verbindlichkeit da. Sogar schriftlich.:)
Diesmal soll es ernst sein. Deshalb schreibe ich sogar hier im Blog speziell einen Eintrag darueber. Das macht es offiziell. Daran merke ich, dass ich es ernst meine. Es wird schwer werden. Sehr schwer. Denn seit ich letztes Jahr dann doch wieder angefangen habe, merke ich, dass ich immer tiefer in die Sucht abrutschte. Vor einem Jahr war es schwierig, aufzuhoeren, aber diesmal wird es noch schwieriger werden. Die Wochentage werden ganz besonders die Hoelle sein, zumindest am Anfang. Am WE laesst es sich leicht reden, denn da bin ich sowieso entspannter. Aber ich merke, dass sich vieles in meinem Leben gerade in eine gute Richtung wendet. Stress ja, aber der ist eher oberflaechlich. Grundsaetzliches scheint gerade aufwaerts zu gehen. Was ich nicht gerne oeffentlich zugebe, aus Angst, es zu verhexen. Aber diesmal will ich die Hoffnung ganz bewusst und offen zugeben - ZU IHR STEHEN. Dann werde ich mir mehr verpflichtet vorkommen. Eine gewisse soziale Kontrolle herstellen. Auch Freunden und Bekannten gegenueber werde ich die Ankuendigung machen. Da ich den Entschluss, AUFZUHOEREN, gerade eben erst gefasst habe, und es jetzt auf ein Uhr nachts zugeht, hatte ich die Gelegenheit dazu noch nicht, weil ich noch niemanden gesehen habe. Darum muss es erst mal das Netz tun, zumindest bis morgen.
Wenn man es ankuendigt, verpflichtet das irgendwie. Denn der Gedanke, dann zugeben zu muessen, dass man es doch mal wieder nicht geschafft hat, ist erfahrungsgemaess manchmal alles, was man braucht, um bei Schmacht dann doch die Finger davon zu lassen. Dass man in der Oeffentlichkeit kaum noch irgendwo rauchen darf, erleichtert es ebenfalls. Man kann sich ja heute nicht mehr gedankenlos wo man geht und steht eine anstecken. (Ausser auf der Strasse, aber das mache ich eh nur selten.) Auf jeden Fall hatte mir das bei meiner letzten Aufhoeraktion sehr geholfen. Bevor man sich in Resaurants vor die Tuer stellen muss, im Buero mit dem Aufzug runter muss, ueberlegt man sich zweimal, ob es die Muehe wert ist, und entscheidet dann letztendes NEIN. So eine Kontrolle von aussen kann fuer diesen Zweck sehr hilfreich sein. Ich weiss. Ich habe das ja alles schon durch. Mehrmals.
Am meisten habe ich Angst, ob ich im Alltag standhaft bleiben kann. Am WE faellt es leicht, gute Vorsaetze zu treffen. Aber ich meine es ernst. Ich will jetzt nicht mehr. Warum tut man sich das an? Warum saugt man sich mutwillig Gift in den Koerper?? Das ist doch das Irrsinnigste, was man tun kann. Die Gesundheit ist das hoechste Geschenk, und ich schmeisse meine mutwillig weg. Ja, spinne ich denn?
Nein, jetzt schon Zweifel? Ich meine es doch ernst diesmal! Keine Zweifel!
Das war meine letzte Kippe.
Basta.
Nachtrag: Noch ein kleiner mentaler "Trick", der mir in der Vergangenheit geholfen hat, und den ich wohl auch diesmal einsetzen werde, wenn der Schmacht kommt (und kommen wird der...): Ich sage mir: "Jetzt bist du gesund. Du bist sehr begnadet, deine Gesundheit zu haben. Nun stell dir vor, du hast es irgendwann geschafft, deinen Koerper kaputtzumachen. Haengst an Schlaeuchen, hast Schmerzen, kannst nicht mehr eigenstaendig dein Leben leben, oder was weiss ich. Es ist zu spaet. Du vegetierst nur noch vor dich hin. Es ist zu spaet. Und in diesem Zustand wirst du daran denken, wie gerne du die Zeit zurueckdrehen wuerdest. Zurueckdrehen zu dem Zeitpunkt, wo du noch die Macht hattest, und aufhoeren koenntest. Bitte lieber Gott, dreh die Zeit zurueck. Noch eine Chance. Noch eine einzige Chance...." Langsam wache ich aus dem ueblen Tagetraum auf. Und dann lasse ich langsam auf mich wirken, dass JETZT diese Zeit ist, nach der ich mich zuruecksehnen werde. Der liebe Gott hat ein Wunder geschehen lassen, und die Zeit zurueckgedreht. Ich lasse auf mich wirken, dass mir ein Geschenk gemacht wurde, dieses Bewusstsein zu haben. Das ist starker Tobak. (Vielleicht nicht ganz der passende Ausdruck hier^^.) JETZT kann ich den Ablauf der Geschichte noch aendern. JETZT habe ich die Macht, eine solche Zukunft zu verhindern. Immer natuerlich davon ausgegangen, dass es nicht schon zu spaet ist, und der Schaden nicht schon angerichtet ist. Mein alter Freund, der Hypochonder wird natuerlich auch aus den Ritzen gekrochen kommen. Ich muss Hoffnung haben, dass noch nichts passiert ist, dass ich die Macht noch in der Hand habe. Alles andere darf ich nicht zulassen. Setze ich meine lebhafte Phantasie doch lieber produktiv ein. So wie s.o.
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