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Saturday, August 27, 2011

Big Aeppel im Hurricane Fieber

Also, dat war's dann. Tschuess Leute, tschuess Welt, hat Spass gemacht, hatte immerhin 52 Jahre, manche haben noch weniger.

So long...

_______________________________________
Aus unserer Lokalseite auf Weather.com:

"Hurricane Warning for New York (manhattan), NY

Radar Map

What's This?
Updated 27 Aug 2011 6:50 am Local Time

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Issued by The National Weather Service
New York City, NY
6:19 am EDT, Sat., Aug. 27, 2011

... HURRICANE WARNING REMAINS IN EFFECT...

... PRECAUTIONARY/PREPAREDNESS ACTIONS... PRECAUTIONARY/PREPAREDNESS ACTIONS...

MAKE THE FINAL PREPARATIONS TO PROTECT LIFE AND PROPERTY THIS MORNING. RUSH TO COMPLETION THE HARDENING OF YOUR HOME OR BUSINESS BY CLOSING SHUTTERS AND BRACING GARAGE DOORS.

IF EVACUATING... LEAVE AS SOON AS POSSIBLE. GUARD AGAINST BEING STUCK OUT ON ROADWAYS WHEN DANGEROUS WINDS AND HEAVY RAINS ARRIVE. AGAIN... DO NOT STAY IN A MOBILE OR MANUFACTURED HOME. REMEMBER... PETS ARE NOT ALLOWED IN MOST OFFICIAL SHELTERS... SO CHECK AHEAD WITH YOUR INTENDED SHELTER.

IF STAYING IN A HOME... TURN THE REFRIGERATOR TO MAXIMUM COLD AND KEEP IT CLOSED. TURN OFF PROPANE TANKS AND UNPLUG SMALL APPLIANCES. FILL THE BATHTUB WITH WATER IN CASE THE TAP WATER BECOMES UNAVAILABLE AFTER THE STORM. THIS IS FOR CLEANING AND FLUSHING PURPOSES. DO NOT DRINK IT.

&&

... WINDS... AS HURRICANE IRENE APPROACHES... SUSTAINED TROPICAL STORM FORCE WINDS ARE EXPECTED TO BEGIN LATE THIS EVENING... WITH HURRICANE FORCE WINDS LATE TONIGHT INTO SUNDAY. MAXIMUM WINDS ARE FORECAST TO BE IN THE 55 TO 75 MPH RANGE WITH GUSTS TO 85 MPH.

... STORM SURGE AND STORM TIDE... IT IS STILL TOO EARLY TO DETERMINE THE EXACT HEIGHTS OF COMBINED STORM SURGE AND TIDE WATERS FOR SPECIFIC LOCATIONS WITHIN THE FORECAST AREA TO BE CAUSED BY HURRICANE IRENE. IT ALL DEPENDS ON THE PRECISE SIZE... INTENSITY... TIMING AND TRACK OF THE SYSTEM AS IT APPROACHES THE COAST. BASED ON THE FORECAST TRACK OF IRENE THERE IS POTENTIAL FOR 5 TO 8 FEET OF SURGE IN WESTERN LONG ISLAND SOUND AND NEW YORK HARBOR... WITH 3 TO 6 FT OF SURGE ALONG THE SOUTH SHORE BAYS OF LONG ISLAND AND NEW YORK CITY... PECONIC AND GARDINERS BAYS... AND EASTERN LONG ISLAND SOUND SOME TIME EARLY SUNDAY MORNING INTO EARLY SUNDAY AFTERNOON. THESE TIDAL CONDITIONS WILL BE AGGRAVATED BY ACCOMPANYING LARGE... DESTRUCTIVE... AND LIFE THREATENING WAVES.

... INLAND FLOODING... A FLOOD WATCH IS IN EFFECT FOR THE ENTIRE AREA. RAINFALL AMOUNTS OF 6 TO 12 INCHES WITH LOCALLY HIGHER AMOUNTS ARE EXPECTED. SEE THE LATEST FORECAST FOR LATEST INFORMATION. LISTEN FOR POSSIBLE FLOOD WARNINGS FOR YOUR LOCATION... AND BE READY TO ACT IF FLOODING RAINS OCCUR.

... COASTAL HAZARDS... INCREASINGLY LARGE SWELLS ARRIVING FROM HURRICANE IRENE WILL CREATE HIGH SURF... SIGNIFICANT BEACH EROSION AND WASHOVERS ALONG THE ATLANTIC FACING COASTLINE TODAY INTO MONDAY.

SIGNIFICANT BEACH EROSION IS ALSO LIKELY ALONG THE COASTLINE OF LONG ISLAND SOUND AND PECONIC AND GARDINERS BAYS DUE TO THE SURGE AND BATTERING SURF.

... RIP CURRENTS... DANGEROUS AND LIFE THREATENING RIP CURRENTS ARE EXPECTED THROUGH MONDAY.
More Information

... CENTER OF IRENE EXPECTED TO MAKE LANDFALL IN NORTH CAROLINA DURING THE NEXT FEW HOURS...

.NEW INFORMATION... UPDATED FOR CURRENT POSITION AND INTENSITY OF HURRICANE IRENE.

.AREAS AFFECTED... THIS LOCAL STATEMENT PROVIDES IMPORTANT INFORMATION AND RECOMMENDED ACTIONS FOR PEOPLE AND MARINE INTERESTS IN SELECT LOCATIONS AND COASTAL WATER LEGS OF SOUTHEASTERN NEW YORK... NORTHEASTERN NEW JERSEY... SOUTHERN CONNECTICUT AND ADJACENT COASTAL WATERS.

.WATCHES/WARNINGS... A HURRICANE WARNING CONTINUES FOR THE FOLLOWING LOCATIONS... NORTHERN FAIRFIELD... NORTHERN NEW HAVEN... NORTHERN MIDDLESEX... NORTHERN NEW LONDON... SOUTHERN FAIRFIELD... SOUTHERN NEW HAVEN... SOUTHERN MIDDLESEX... SOUTHERN NEW LONDON... EASTERN PASSAIC... HUDSON... WESTERN BERGEN... EASTERN BERGEN... WESTERN ESSEX... EASTERN ESSEX... WESTERN UNION... EASTERN UNION... PUTNAM... ROCKLAND... NORTHERN WESTCHESTER... SOUTHERN WESTCHESTER... NEW YORK (MANHATTAN)... BRONX... RICHMOND (STATEN ISLAND)... KINGS (BROOKLYN)... NORTHWESTERN SUFFOLK... NORTHEASTERN SUFFOLK... SOUTHWESTERN SUFFOLK... SOUTHEASTERN SUFFOLK... NORTHERN QUEENS... NORTHERN NASSAU... SOUTHERN QUEENS AND SOUTHERN NASSAU.
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.......... bla bla bla blaaaaaaaaaaaaa.... usw. usf." Muss man wirklich nicht alles lesen.
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Psst, Geheimnis^^: Ich habe ja so ein schleichendes Gefuehl, dass dat Ganze mal wieder masslos uebertrieben ist, und wir ausser viel Regen und ein bisschen Wind gar nix merken... unsere Politiker und Co. wollen wohl nach der Pleite mit Hurrikan Katrina damals sich nicht wieder eine Bloesse geben, gerade weil's um die ganz grosse Metropole geht diesmal.... nicht weitersagen....

PS. Was soll eigentlich die Grossschrift ?? Das machen die bei irgendwelchen Warnungen immer auf Weather.com. Sind die geistesbehindert, denen sie das zum Eintippen geben?

Nachtrag: THIS JUST IN! :-OO: Serioese Medien wie die NYTimes, erkennen an, dass der Sturm sogar jetzt schon abgeschwaecht ist. Na also. Bis er den Big Aeppel erreicht, wird wohl nicht mehr viel davon uebrig sein. Ich hol mir jetzt einen Kaffee. Schoenen guten Morgen noch allerseits, und Kuessdiehand. :)

Tuesday, June 21, 2011

Und das ganz ohne Haeme

Es gibt nichts Schoeneres als der Big Aeppel im Fruehsommer. Punkt. Ich wuerde jetzt gerne darueber schreiben, wie gut ich mich fuehle, habe aber Angst, ein Unglueck herbeizufuehren. Also denke ich es mir nur im Stillen.

PS. Seit Wochen... Es ist keine voruebergehende Laune. Das bin ich nicht gewoehnt. Es macht mir ein bisschen Angst...

Thursday, February 3, 2011

"Bundle up!"

Diesen Ausdruck kann ich nicht mehr hoeren. Diesen Ratschlag jeden Tag - JEDEN MORGEN - aus dem Radio.

Im letzten November habe ich nicht wie ueblich ueber die kommende monatelange Kaelte und Dunkelheit gejammert. Ich bin einfach in die immer kuerzer werdenden Tage reingeschlittert, und habe mich bewusst auf anderes fokussiert. Wenn man der ueblen Jahreszeit keine besondere Beachtung schenkt, und ganz normal sein Leben lebt, dann wird das schon. Ich hoere immer wieder Leute sagen, es faellt ihnen gar nicht auf, wie kurz die Tage sind, denn sie sind sooo in ihr Leben eingewickelt, soooo vielfaeltig beschaeftigt, dass ihnen gar nicht auffaellt, wie's draussen aussieht. Diese Leute machen das noch nicht mal bewusst, das koennte man ja noch respektieren. Nein, sie machen es aus Dumpfheit, Plumpheit, und Abgestumpftheit. Andererseits sind sie meistens aber auch - ungleich mir - nicht in einem staendigen Zustand der Erregung und Angespanntheit, weil sie eben nicht viel mitbekommen im Leben. Unsensible Leute sind gluecklicher. Das ist mir schon jahrelang bewusst. Aber vielleicht kann man von ihnen lernen. Was waere, wenn ich dieses Jahr einfach mal den Winter ignorieren wuerde, sagte ich mir, mich ohne grosses Trara anpassen, und so weitermachen wie bisher? Vielleicht wird mir die Dunkelheit dann nicht zusetzen? Vielleicht tut sie das nur, weil ich ihr zu viel Beachtung schenke?

Jetzt ist Februar, und ich kann nicht mehr. Nein, nicht so ein 0815 Blabla. Ich weiss, jedes Lieschen Mueller mag die Dunkelheit nicht und die Kaelte. Aber bei mir ist es schlimmer. Ich kann nicht mehr. Ich sage auch gar keinem mehr, wie ich mich fuehle, denn es kapiert ja doch keiner. Jaja, Kaelte und Dunkelheit setzt jedem zu. Keiner wuerde behaupten, er MAG das so. Aber bei mir ist es nicht so eine 0815 Art. Jedes Jahr bin ich bis Januar in tiefer Depression. Hier haelt das winterliche normalerweise bis durch den Maerz an. Bis dahin bin ich vollkommen fertig, reif fuer die Klapsmuehle, und dieses Jahr bin ich sowieso uebler dran als sonst, also weiss ich gar nicht, ob ich es diesmal ueberhaupt durchhalte. Das ist natuerlich Bloedsinn, das ist nur Dahergerrede. Natuerlich werde ich durchhalten. Ich werde mich jeden Morgen aus dem Bett quaelen und hinaus in die Kaelte, hin an den Ort, der jeden Tag ein bisschen mehr meine Seele aus mir herauszerrt. Man hoert immer mal wieder von Leuten, die Depressionen haben. Das gaengige Klischee ist dann immer "ja, die (und es ist IMMER eine "sie", komischerweise) war so deprimiert, dass sie nicht mal mehr aus dem Bett kam". Das habe ich noch nie verstanden. Das ist eine pure Luxus"krankheit". Denn wenn man weiss INNERHALB KUERZESTER ZEIT WIRD DU GAR KEIN BETT MEHR HABEN WENN DU EINFACH DRIN LIEGEN BLEIBST - wenn einem das bewusst ist.... DANN KOMMT MAN AUS DEM BETT. Wundersamerweise. Und aus dem Haus. Egal wie eklig es da draussen ist. Man ist nicht gluecklich dabei, man flucht, hasst die Welt, aber... MAN TUT ES. Man tut es, man schleppt sich irgendwie in den selben Trott, weil keiner da ist, der sich drum schert, ob man jetzt soooo deprimiert ist, dass man "nicht aus dem Bett kann". Wer wirklich zum Ueberleben weitermachen muss... der tut das auch. Egal wie beschissen es draussen ist, egal wie es einen ankotzt. So deprimiert, dass man nicht mal mehr aufstehen kann? Och bitte. Das kann man sich nur erlauben, wenn es dann einen gibt, der das mitbekommt, und neinem die entsprechende Aufmerksamkeit schenkt. Wenn ich ein gebrochenes Bein habe, dann kann ich nicht aufstehen. Gut, das ist ein guter, solider Grund. Den lasse ich gelten. Aber wegen ein bisschen Seelen Aua? WEN wuerde das interessieren, ausser meinem Vermieter, der mich auf die Strasse setzen wuerde, sobald keine Kohle mehr kommt?

Also macht man weiter. Und denkt darueber nach, in was fuer einer Luxuswelt wir doch leben. Denn in Orten auf der Erde, wo's ums nackte Ueberleben geht... da gibt es keine laehmende Depressionen. Nur in unserer uebersaettigten, verwoehnten Kultur. Komisch, ne?

Man macht weiter, man buendelt sich in Schal und Muetze ein, und schleppt sich in voller Misere zur U-Bahn. Erwaegt gelegentlich, auf die Gleise zu springen, aber das ist natuerlich alles theoretischer Quatsch. Das denkt man mal, tut es aber nicht. Man vermeidet es, den Kopf nach rechts und links zu drehen, weil es einem jedes Mal die Ohrstoepsel rauszieht, die IMMER irgendwie am Schal festgeklemmt sind, egal wie gut man aufpasst. Manche Leute in der Nachbarschaft sind dann beleidigt, weil man sie nicht anguckt, gruesst, nehmen alles persoenlich, wuerden aber nie einen Finger fuer einen krumm machen. Ich habe ja alles. Ich soll DENEN was geben! Ich denke darueber nach, waehrend ich durch den Scheematsch schlurfe. Alles erinnert mich daran, wie sehr mich alles ankotzt. Mich kotzt das alles hier so sehr an, so sehr.

Man schnauzt den Zeitungsausteiler in der U-Bahnstation an, der so gar keine Sensibilitaet dafuer hat, dass man eh schon keine Hand frei hat. Man schnauzt den Bettler auf der Treppe an, WAS ihm den wohl die Idee gaebe, dass es mir AUF IRGEND EINE ART besser ging, als ihm, verflucht noch mal. Ich habe vielleicht nicht deine Probleme, aber meine sind genauso quaelend. Warum denkst du, dass es JEDEM auf der Welt besser geht, als dir. (In Wirklichkeit kenne ich den Grund natuerlich: Ich bin weiss, ich sehe einigermassen ordentlich aus, also schulde ich der Welt und solchen Losern was. Dass ich selber nicht mehr kann, nehmen die einem gar nicht ab. Nicht nur die Bettler.) Ich wette, das ist genau die Einstellung, warum solche Leute auf der Strasse landen. Diese Opfereinstellung, dass all die Menschen da draussen, Menschen wie ich, denen es doch sooo gut geht, IHNEN WAS SCHULDEN. Diese Einstellung haben alle irgendwie gemeinsam. Ich sehe die Muster seit Jahren. Und nicht nur bei Obdachlosen. Ganze Bevoelkerungsgruppen sind so eingestellt, und das macht sie anderen gegenueber gnadenlos.

Den meisten Leuten faellt das nicht auf. Die gucken nicht, die bekommen nichts mit. Die machen sich keine Gedanken. Klar, sie wiederholen gehorsam die Sprueche, die die Medien ihnen vorkauen. Ach, wie ist das Wetter schlimm bla bla bla. Bundle up. (Echt jetzt, danke fuer den wertvollen Hinweis, ich wollte gerade in Tanktop und Flipflops rausgehen, ihr habt mich gerettet, puh). Aber bei mir geht es weit darueber hinaus. Ich kann echt nicht mehr. Und die Qual, jeden Tag rauszumuessen, die Qual des Kapitalismus, der Geld ueber alles setzt. Und die dummen, dummen kleinen Leute, die nicht merken, wie sie ausgebeutet werden, sondern sich eher gegenseitig bekaempfen, wenn einer aus der Reihe tanzt, anstatt sich zusammenzutun, und die Grossen da oben bekaempfen. Die Schafe. Ich muss auch ein Schaf sein, weil die Schafe eben eine Riesen soziale Macht und Kontrolle untereinander ausueben. Hier im Big Aeppel. Da hat keiner Gnade. Da kann man heulen am Schreibtisch, in der U-Bahn, und keiner kommt, legt den Arm um einen, und fluestert "was ist denn".. "komm, wir holen jetzt erst mal einen schoenen Tee (oder was weiss ich), dann sieht die Welt schon wieder anders aus". Das gibt es. Nicht hier und heute, aber das gibt es. Das habe ich naemlich selbst erlebt. Ich kannte mal Menschlichkeit. So ein bisschen menschliche Waerme. Kann einen ganz schoenen Unterschied machen. Aber es gibt sie nicht mehr. Und im Bett liegenbleiben kann ich nicht.

PS. Man kann an allem einen Vorteil erkennen, wenn man sich genug Muehe gibt. Mir ist gerade eingefallen, dass es manchmal ein Vorteil ist, dass meine Eintraege oft nur schnell nach "Interessantem" gescannt werden, und dann, wenn man merkt, es geht nicht um irgendwelche Verarschungen oder sonst was Spannendes, weggeklickt werden. Hier ist es von Vorteil im Moment, weil das alles vielleicht die Welt gar nicht so genau zu wissen braucht. Also viel Spass, und bitte nicht die Fingerlein verstauchen beim vielen Scrollen.

Wednesday, February 2, 2011

Was tun, was tun? :-O

Weil wir heutzutage alle so gehorsam und artig sind im Big Aeppel und sonstwo, ist mir gerade etwas eingefallen:

Es ist ein Donnerstag, der 14. August, halb fuenf nachmittags. Ich sitze brav an meinem Computer im Job, und ploetzlich geht der Computer aus, die ganzen Deckenlichter, alles. Alles, was Strom braucht, um zu funktionieren. Aus. Futsch. Eine Person erreicht jemanden am Telefon, und verkuendet, dass die Lichter an der gesamten Ostkueste, und teilweise bis zum Midwest aus sind. Kein Strom. Und keine Hoffnung, dass der HEUTE noch mal irgendwann angeht.

Frau Z. und alle moeglichen Herrschaften wandern ziellos auf dem Stockwerk herum. Was tun? WAS tun? Warten auf irgendeine Autoritaet, die Anweissungen gibt. DAS tun. Auf Anweisungen von oben warten. Das tut man doch in solchen Faellen, oder?

Ich? Etwas anders, etwas eigen (und darauf, Leute, bin ich heute noch stolz): So, das sieht nicht danach aus, dass der Strom heute nochmal angeht, und ueberhaupt ist es halb fuenf an einem Donnerstag, ICH GEHE. Wir wissen schliesslich nicht, ob das schon wieder eine Terroristenattacke ist, oder nur irgendein anderer Scheiss, aber um sicher zu gehen, GEHE ICH. Guten Tag. Schoenen Abend noch, meine Herrschaften.

Ich gehe durch eine "verbotene" Tuer ins Treppenhaus, und wandere allein 14 Stockwerke runter, im Dunkeln. Darauf bin ich bestens vorbereitet, denn seit fast 2 Jahren habe ich immer wieder denselben Traum: Irgendwas passiert auf unserem - dem 14 - Stockwerk, und ich fluechte. Ich RENNE. Ich bin kein Held, mir geht es schlicht darum, mich in Sicherheit zu bringen. Und auf einmal ist es, wie in den Traeumen. Ich renne die 14 Stockwerke runter - allleine im Dukeln, mich tastend am Gelaender - waehrend die anderen Schafe noch herumwandernd auf Anweisungen von irgendwem warten.

Ich konnte nur an eines denken: Die Leute in dem zweiten Turm des WTC's KOENNTEN noch am Leben sein, wenn sie nicht so FOLGSAM gewesen waeren! Wenn sie nicht auf die Autoritaet gehoert haetten, die ihnen gesagt hat "Also, alle wieder hinein, nach oben, an den Schreibtisch! Das Problem ist im ANDEREN Turm!" Mir wird es nicht passieren, dass ich aus blindem Gehorsam den Loeffel abgebe, wie diese armen Schweine. Jeder andere Grund, bitteschoen. Aber nicht blinder Gehorsam.

Ich bin dann irgendwann auf der Strasse angelangt, und fing den langen Fussmarsch nach Hause an. Von unten in Manhattan durch mitten in Manhattan nach oben in Manhattan. Um ca. 7 Uhr abends war ich daheim. Keine grosse Sache, nein?

Oh doch! Da es mitten im Sommer war, hatte ich zufaellig in der darauffolgenden Woche Urlaub. War schoen. :)

Nach dem Urlaub macht mir meine damalige Superviserin die Hoelle heiss: Wo ich denn ploetzlich hingegangen sei, und warum ich nicht noch dieses und jenes am Computer bla bla bla fertig gearbeitet haette. Warum ich nicht GEWARTET haette, wie alle anderen auch! Ich - recht logisch - sage, das am Computer haette ich gar nicht koennen, da war naemlich KEIN STROM, und der Computer deshalb AUS! Ich haette recht eigenmaechtig gehandelt, meinte sie, und was mir eingefallen waere, einfach ZU GEHEN, wollte sie nachtraeglich wissen. Die hat also 10 Tage daran geknabbert, dass da jemand das eigene Hirn eingeschaltet und entsprechend GEHANDELT hat. Und sie musste das dann noch unbedingt an den Mann, bzw. mich, bringen.

Am Tag, nachdem das Licht ausging, hatte die Firma geschlossen gehabt, denn da war naemlich immer noch kein Stom. (In meiner Nachbarschaft schon, ich hatte den Freitag dann mit Shopping verbracht. :-O) In den meisten Gegenden ging er erst Tage spaeter wieder an.

Nach meinem Urlaub war der Strom zwar laengst wieder an, aber ich durfte mir noch Scheisse anhoeren, weil ich einfach fuer mich entschieden hattte, so jetzt GEHST du, ohne auf Erlaubnis von weiss-der-Geier-wem zu warten. Die Schafe waren neidisch darauf, dass da jemand das eigene Gehirn hat walten lassen. Die meisten waren erst um 1 Uhr nachts zu Hause, ich dagegen schon um 7 Uhr abends.

Die Flucht/Notfall Traeume hatte ich in den fast 8 Jahren seitdem nicht mehr. Sie haben wohl ihren Zweck erfuellt.

Friday, January 28, 2011

Carne blanco

Na schoen, eigentlich muesste es "blanca" heissen, wie ich inzwischen weiss, aber dafuer, dass ich gar nicht wusste, dass ich das ueberhaupt wusste, doch nicht schlecht, oder? Leider ist es mir zu spaet eingefallen, nachdem ich der Dame in der Kantine mal wieder nur mit Zeigen letztendlich bewusst machen konnte, dass ich von dem (schon in Scheiben geschnittenen) Schweinebraten das magere, weisse Fleisch will, und nicht das dunklere, fettige.

"... and can I have some of these lean, light pieces" ist der zu viel Gelaber, daher bringe ich es schon lange, laaaaaange nicht mehr. (Die haben den Schweinebraten nur so alle 14 Tage im Durchschnitt). Also schraube ich mein Mittteilungsbeduerfnis etwas herunter. Nach 14 Jahren im Big Aeppel beherrsche ich das inzwischen besser, als als ich noch frisch vom langsamen, gemuetlichen Sueden war. "The white pieces, please!" kuendige ich ohne Verschnoerkelungen an. Ich deute, wie ein Beknackter. "Pieces" ist auch zu fortgeschritten. Auf "White meat" reduziere ich mich dann letztendlich. Die Dame versteht, ich bekomme mein Mittagessen. Aber.... Irgendwie ist das ungeheuer unbefriedigend. Ich bin ein Mensch, der sich zugehoert vorkommen muss, fuer mein seelisches Wohlergehen. Auch wenn es um etwas so Banales geht, wie an einer Theke irgendwas bestellen. So abgehackte, Stichwort-artige "Kommunikation" ohne Ausschweifungen hat mich im Big Aeppel schon von Anfang an genervt. Aber wenn man sich nicht daran haelt, wird man nicht verstanden. Auch die Lektion hatte ich schon fruehzeitig raus.

Zum zig tausendsten Mal denke ich daran, dass ich wirklich unbedingt Spanisch lernen muesste. (Von den vielen Fremdsprachen nimmt Spanisch mit Abstand ueberhand hier.) Wirklich. Unbedingt. Und - als ich schon meinen trotz allem Gestammel und Gedeute vollen Teller an die Kasse trage, faellt mir schlagartig ein: BLANCO! Und Fleisch? CARNE! Ja doch. Woher weiss ich das? Keine Ahnung. Absichtlich gelernt habe ich es als faule Socke ganz gewiss nicht. Wohl so aufgeschnappt. Ganz nebenbei. Wie so vieles andere im Big Aeppel ueber die Jahre hin. Auf jeden Fall muss ich mir das fuer's naechste Mal merken, und dann auch anwenden. Ich bin ganz stolz. Wenn ich jetzt schon ein paar Stichworte in Spanisch zusammenbekomme (wenn auch grammatikalisch falsch), kann ich doch gleich noch mehr lernen, damit ich anstaendig kommunizieren kann. Oder?

Wednesday, January 19, 2011

Pudelwohl



Genau dieses Wort - pudelwohl - war mir in diesem lange zurueckliegenden Moment eingefallen. Kann mich noch gut daran erinnern, denn genau so fuehlte ich mich. Ich Anfang Juli im Central Park, ein langes WE mit vielen tollen Plaenen endlos vor mir ausgebreitet, die 2. (oder 3.) Pedikuere fuer den Sommer (halten normalerweise so 3-4 Wochen) in voll pinkem Glanz, und mein Insgesamtgefuehl war: DAS LEBEN IST GUT, ich fuehle mich so wohl, sooo wohl. Die Macht der Sonne.

Das lange Wochenende ging natuerlich vorbei, und die guten Gefuehle irgendwann auch. (Eine schreckliche Hitzewelle trat innerhalb von Tagen ein, zum einen.) Aber das Foto ist noch in meinem Album. Gibt es eine bessere Zeit, es auszukramen, als jetzt im kalten, dunkeln Winter??

PS. Urspruenglich war das nicht fuer die Oeffentlichkeit gedacht, weil meine Fuesse darauf haesslich aussehen, aber wen kuemmert das jetzt im Januar, wo man ohne Mantel und Stiefel noch nicht mal kurz das Haus verlassen kann? Da sehe ich nur die Sonnenflecken auf dem Gras.

Forest in the City


Es stapeln sich die Tannenbaeumle auf den glitschigen, vereisten Januarstrassen des Big Aeppels.

Ansonsten wollte ich nur bei "Bloede Titel fuer Blogeintraege auf Englisch erfinden" auch mal mitmachen.

So.

^^

Monday, January 17, 2011

Heiterer Plaudergruss aus dem Big Aeppel - mal anders



... an alle Menschen, die schon jemals voll freudiger Erwartung hier her gezogen sind, nur um dann von dieser Stadt kaputtgemacht zu werden.

".... I didn't have a single fear..." Ach was.

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Nachtrag apropos U-Bahn: Es heisst uebrigens "STAND free of the closing doors, und nicht "STAY free of the closing doors". Wollte ich schon lange mal loswerden. Ist wohl aber egal. Die Tueren gehen zu, so oder so.

Saturday, January 15, 2011

Da haben sie aber gestaunt

Gestern abend hing ein Zettel an allen Wohnungstueren, dass der Hausverwalter heute vormittag um halb 12 vorbeikommen wuerde, um sich saemtliche alt-anstehenden Probleme im Haus "anzugucken". Aha. So wie er sie sich schon monatelang "anguckt", um sich dann mit vagen "Vertroestungen" von dannen zu schleichen, und einen dann haengenlaesst, ja nicht mal erreichbar ist die meiste Zeit? SO wieder? Nein, diesmal nicht. Das glaube ich doch eher nicht. Mir hat die Ankuendigung dieser Visite ausserordentlich in den Kram gepasst. Aus offensichtlichen Gruenden. Gutes Timing. Denn ich war eine Dampfmaschine, die kurz vorm Explodieren stand.

Kommt der unfaehige Verwalter also tatsaechlich heute vormittag wie angekuendigt, und hat sogar den bisher noch nie gesehenen neuen Haus-Eigentuemer im Schlepptau. Das passte mir gerade. Denn ich war auf Krawall gebuerstet. Ich hatte gerade eine ausserordentlich ueble Woche hinter mir, schlafe seit besagter Woche in einem verschimmelten Regenwald, und die Herrschaften - vor allem der geheimnisvolle Eigentuemer - kamen mir sehr gelegen.

Sagen wir nur, kurze Zeit nach deren Eintritt wurde ein Klempner auf der Stelle herbeizitiert ("Das will ich HEUTE repariert bekommen, nein GESTERN, nein, LETZTE WOCHE!"). Der alte, gebueckte Klempner, den die auf die Schnelle greifen konnten, hat sich zwei Stunden in meiner Zimmerdecke zu schaffen gemacht aus der Wohung ueber meiner. (Alleine das war schon ein Erfolgserlebnis, denn die Nachbarn von oben lassen normalerweise keinen rein, weil der Mann muss tagsueber schlafen weil er nachts Taxi faehrt. Da scheiss ich jetzt drauf, kommt mir nicht wieder mit dieser Ausrede. Ich war zur Furie mutiert.)

Jetzt tropft es nicht mehr. Ja, es faengt langsam an, auszutrocknen in meinem Zimmer hier, und der Schimmelgestank hat schon sehr nachgelassen. Das muss jetzt ein paar Tage austrocknen, dann wird der Deckenputz repariert.

Den Hausverwalter habe ich vor dem Eigentuemer richtig blamiert wegen dem lausigen Job, den der seit 9 Monaten macht, und da bin ich auch stolz drauf. Der mit seinen Luegen und leeren Versprechungen. Ich bekam den Eindruck, dass der Eigentuemer gar nicht wusste, in welchem Ausmass sein Verwalter seinen Job vernachlaessigt hat. Als ich dem Eigentuemer ohne Umschweife darlegte, dass dieses menschenunwuerdige Gesundheitsproblem hier seit einer Woche besteht, und ich immer nur "abgespeist" werde, hat der Verwalter mich unterbrechen, beschwichtigen, "beruhigen" wollen, mit entsprechenden Handbewegungen nach dem Motto "jetzt reg dich doch mal ab". Ich, von angesammeltem Frust angefeuert, komme dadurch erst richtig in Fahrt, denn so was kann ich gar nicht ab. Mache denen ohne Umschweife klar, dass NEIN, jetzt wird mal gefaelligst MIR zugehoert, und ich lasse mir nicht den Mund verbieten, schon gar nicht in meiner eigenen Wohnung! Und dass ich mich ausserdem weigere, in solch menschenunwuerdigen, gesundheitsschaedlichen Verhaeltnissen zu leben. Mensch, tat das gut. Ich wusste gar nicht, dass ich das noch in mir hatte. So war ich frueher immer. Frueher, in prae-Big-Aeppel Zeiten. Der Verwalter wurde vor seinem Chef immer kleinlauter. Hass spruehte aus seinen Augen, aber er sagte nix mehr. Ich dagegen war nicht mehr zu bremsen. Das fuehlte sich fast orgasmisch an.

In ein paar andere Wohnungen mit Problemen sind die auch noch gegangen, aber da der eilig herbeizitierte Klempner/Handyman die ganze Zeit mit mir beschaeftigt war (die Heizung im ganzen Haus musste fuer die Dauer der Reparatur abgestellt werden, ha-ha), wurde in denen heute nichts gemacht. Deren Probleme wurden wieder mit "mal angucken" und vagen Vertroestungen abgetan. Haben mir Nachbarn hinterher erzaehlt. Ich habe denen gesagt, von diesem Verein duerft ihr euch nicht abspeisen lassen, sondern muesst auf den Putz hauen. Stark auftreten. Was diese Nachbarn nie genug tun, weil ihnen das hsm-hafte Anspruchsdenken nicht gegeben ist. Ich hatte die Schnauze voll. Ein Punkt fuer mich. Was fuer ein Erfolgserlebnis das ist, das kann man sich nur vorstellen, wenn man seit 14 Jahren im Big Aeppel immer wieder auf alle moeglichen Arten auf Granit beisst, aber im Grunde was Besseres gewoehnt ist.

Im Big (Ver-) Aeppel muss man genauso werden wie die. Hat 14 Jahre gedauert, bis ich das kapiert habe. Auf den Tag.

Nachtrag... Dabei liegt mir das ueberhaupt nicht. Ich bin eher der Mensch, der durch sanftes Manipulieren, Mitleiderregen, und ueberzeugendes Beschwaetzen andere dazu bringt, das zu tun, was sie tun sollten. Damit war ich bis zu 37 immer vorzueglich gefahren. Und dann waren meine ganzen Bezugspunkte auf einmal weg, die einzigen Methoden, die ich lebenslang kannte, um auf meine Beduerfnisse eingegangen zu bekommen, funktionierten nicht mehr. Und ich kam ins Schleudern, und nicht mehr heraus. Im Grunde ist das immer noch so. Ein Erfolgserlebnis wird das auch nicht aendern. NY hat mich in eine chronische Depression gestuerzt, und ein Wrack aus mir gemacht. Schlimm.

Friday, January 14, 2011

Lack ab?

Wenn ich an den 15. Januar denke, spielt sich wie eine Schleife immer nur Folgendes ab:

Das Flugzeug liegt gerade schief, wohl weil es sich zum Landen wendet, und ich sehe die zwei Tuerme des World Trade Centers. Ganz nah. Oben auf selbigen, und teilweise auch auf dem Asphalt... liegt Schnee. Nur wenig, aber immerhin. Fuer eine Person, die gerade aus dem permanent schneelosen Sueden angeflogen kommt, ist das der Zauber pur. Ich - verzaubrt, und mit riesengrossen Stauneaugen ob der City, die unter meinen Fuessen ausgebreitet liegt - zu noch recht jungem Sohn: "Guck mal, hier liegt SCHNEE! Auf den Wolkenkratzern! Es wird WIRKLICHKEIT! Wir sind HIER!"

Dieses Flugzeug war wirklich etwas Besonderes. Denn es beinhaltete.... die Prinzessin. Die 37-jaehrige, ur-unschuldige Prinzessin, die bisher nur gekannt hatte, dass es jeder gut mit ihr meinte, und dass alles nach ihrem Willen ging.

14 Jahre spaeter ist das World Trade Center nicht mehr da, aber die Prinzessin immer noch. Nur ist sie keine Prinzessin mehr. Dafuer hat der magische Big (Ver-) Aeppel gruendlichst gesorgt.

Es stimmt wohl, dass man ein bisschen verbittert sein muss, um als echter New Yorker durchzugehen...

Wednesday, January 12, 2011

Snow City: New York im Flockenfieber (Niveauvoller Eintrag der Saisonggg,Teil 2)





Nachdem es schneite durch die Nacht, graben sich alle New Yorker aus der weissen Pracht. (Was passiert, wenn man ZU niveauvoll wird? Dann kommt Poesie dabei heraus!)

Neben dem grossen orange-farbenen Streuauto sieht man zahlreiche junge Maenner mit Schneeschaufeln geschaeftig durch die Strassen des Big Aeppels tigern. Diese New Yorker bieten Mitbuergern an, gegen ein kleines Honorar ihren Buergersteig freizuschaufeln, oder ihr Auto auszugraben. Fuer 20$ kann man sein Auto freigeschaufelt bekommen! Was es nicht alles so gibt bei den Amis! Jeder Tag ist ein Abenteuer, und die Augen bleiben permanent in runder Staunehaltung!

Allerdings tun mir diese jungen Maenner leid: Sie machen einen Knochenjob, und haben keinerlei Absicherung, keine Krankenversicherung. Wenn da jetzt einer ausrutscht, und sich die von der harten Arbeit eh schon sproeden Knochen bricht, dann bekommt er nichts von niemandem. Aber das macht denen nichts aus. So was wie Sozialversicherung kennen die gar nicht. Eine ganz andere Mentalitaet ist das, und ich fange gerade an, sie ein bisschen zu verstehen. Da ich beide Welten kenne, bin ich da ja ein prima Ansprechpartner. (Edit: Was ich noch vergessen habe: Diese fleissigen, tapferen, Sozial-Versicherungslosen, erfinderischen New Yorker haben natuerlich meine allergroesste Hochachtung!)

Im Buero sind die Haelfte der Kollegen heute nicht da. Denn sie wohnen alle in den Suburbs, und arbeiten von zu Hause. Die wichtigen Leute koennen von zu Hause arbeiten, denn sie muessen nicht unbedingt koerperlich praesent sein, um ihren Job auszuueben. Das finde ich toll. Es ist mein Ziel, auch mal die Jobleiter raufzusteigen, und die Chancen stehen ziemlich gut. Wenn ich dort ankomme, dann werde ich recht stolz auf mich sein, weil ich es mir hart erarbeitet habe. Ist das jetzt unbescheiden? Wenn ja, dann bitte bei Blogspot einklagen, damit es geloescht wird. Es ist nicht meine Absicht, dass sich jemand zurueckversetzt fuehlt, nur weil er nicht die gleichen Chancen im Leben hat wie ich.

Wie ein Maerchenland sah die Seitenstrasse bei mir um die Ecke aus, nachdem die frech tanzenden Floecklein ihren Wirbelwind beendet hatten. Es ist wie verzaubert. Im Big Aeppel gibt es immer eine Ueberraschung. Man geht abends ins Bett und es ist grau und oede. Und morgens steht man auf zu einer strahlend weissen Welt! Nur im Big Aeppel kommt man in eine andere Welt, ohne sich vom Fleck bewegen zu muessen!

Tuesday, January 11, 2011

Winter im Big Schmelztiegel: Niveauvoller Eintrag der Saisonggg, Teil 1

Im Moment sind die New Yorker ganz nervoes, denn es wurde Schnee vorausgesagt! Keiner redet von etwas anderem. Ach, ist das aufregend. Koennte es noch aufregender sein? Nur, wenn wir bei dieser Wettervorhersage gerade Mitte Juli haetten anstatt Mitte Januar. Ha... aeh, ups, aus der Rolle gefallen. Soll ja niveauvoll sein, und da hat Sarkasmus nix verloren.

Die Schneepfluege stehen bereits bereit. Sie sind eigentlich gar keine Schneepfluege in dem Sinn, sondern Muellwagen, an denen man vorne neckisch eine Schneeschaufel befestigt hat. Die hoert man immer so gemuetlich kratzen auf den verschneiten Strassen wenn man drinnen mit einem netten Tee am offenen Kamin sitzt.

Die Medien warnen vor Eingeschneitheit und vor geblockten Strassen. Pa Ingalls macht schon die Fenster wetterfest... aeh, aeh, ernst jetzt, also bitte hsm, du nimmst das Thema nicht ernst genug *miraufdenHinterkoppklatsch*

Chef rennt herum, um zu sehen, wer morgen da sein wird, wer von zu Hause aus arbeiten wird, wer sich den Tag einfach frei nehmen wird, weil er die Tuer nicht aufbekommen wird. Chef brummelt "so wie ich manche hier kenne, kommen die morgen nicht, auch wenn es nicht schneit, ich kenne die". Recht hat er. Meine liebste Kollegin plant schon im tiefsten Innern, morgen nicht "durch zu kommen", irgendwo in den Untiefen von Queens neckisch in einem Schneeberg stecken zu bleiben. Ich ahne es, Chef ahnt es, die Medien, euphorisch auf Alarmstufe eins schon seit 24 Stunden, prophezeien es voller Dramatik. Die liebe Kollegin sagt: "Im Fall eines Falles habe ich ja genug Urlaubstage, da nehm ich mir dann einfach frei." Bevor Chef sich dazu aeussern kann, sage ich laut "Also solange meine Bahn faehrt, werde ich morgen da sein. Und ich sehe nicht, warum die nicht fahren sollte, denn sie bleibt ja die ganze Strecke im Tunnel!" Die zuechtige Strebernummer fuehlt sich irgendwie gut an, wahrscheinlich weil ich jemanden damit aergern kann. Meine liebe Kollegin faellt in sich zusammen, aber Chef freut sich. Ich habe ihr jetzt ihre Plaene, blau zu machen, kaputt gemacht, bzw. dafuer gesorgt, dass sie ganz bloed dastehen wird, falls sie sie durchfuehren sollte. Ihre brave Kollegin (ich) wird schliesslich kommen! Ist das jetzt zu negativ, zu ungezogen? Mein Motto lautet schliesslich: Schreibe nie einen Blogeintrag, den du nicht auch deiner Tante Mathilde auf eine Postkarte schreiben wuerdest. Also weiter in diesem Sinne:

Zusaetzlich zu den zweckendfremdeten Muellwagen gibt es noch spezielle Schneepfluege im Big Aeppeltiegel fuer ganz besonders hartnaeckige Schneeansammlungen. Diese sind lustig-kunterbunt orange, und werden nur zum Vorschein gebracht, wenn ganz viel Schnee gefallen ist. Wenn ich jetzt wirklich ein niveauvoller Blogger waere, dann wuesste ich den richtigen Namen fuer die Dinger, ihre genaue Anwendung, und ihre Geschichte, und wuerde das alles spannend und Reisefuehrer-artig fuer meine treuen Leser dokumentieren. Man muss ja genug fuer einen Blogeintrag zusammenbekommen, und Echtes will man nun wirklich nicht schreiben. Aber ach, ich bin ja lediglich ein kleiner Troll, ein Fake, der sich ab und zu in die Welt des Niveauvollen verirrt. Kleines, armes Troll-Schweinchen, ich. Och....

So, wo waren wir... Also: Kurz nach Weihnachten gab es schon mal einen grossen Schneefall im Big Schmelzaeppel. Die New Yorker bekamen ihren Muell nicht abgeholt, von dem noch heute einiger neckisch wie schwarze Plastikflecken am Strassenrand... angeschmiegt an das Recycling in seinen klaren und leuchtend blauen Tueten. Auch viele Weihnachtsbaeume in allen Groessen und mit und ohne roten Staender liegen an den Strassenkanten, unabgeholt. Ach ist das alles spannend. So was kannte ich bisher noch gar nicht! Als ich das alles sah, sagte mir ein kleines Heinzelmaennchen sofort, dass das ein gutes Thema fuer meinen Blog werden wuerde. Es ist wie.... ja es ist wie die Apokalypse. Auf jeden Fall werde ich davon und von anderem noch spannend und niveauvoll Bildle nachreichen.

Friday, January 7, 2011

Kurz und buendig

Unser neuer Vermieter ist ein Untermensch. Ein dreister, gleichgueltiger, verlogener, feiger Untermensch. Seit 9 Monaten mache ich ihn auf dieses kleine Problem aufmerksam (das letzte mal so vor 14 Tagen), und sagte voraus, was passieren wird, wenn es weiterhin ignoriert wird. Und genau das ist jetzt passiert. So was ist mir in meinem ganzen Leben noch nicht vorgekommen. Der wusste doch, was Sache war. Noch heute morgen habe ich ihn noch mal angerufen. Jetzt habe ich die Scheisse hier.

So. Details spare ich mir jetzt, damit ich's nicht hinterher wieder loeschen muss. Am 15. Jan. sind's 14 Jahre (!!!), dass ich vom Big Aeppel veraeppelt werde.

Tuesday, January 4, 2011

Tote Seele

Lohnt es sich wirklich dieses "Leben" zu retten? IST das ueberhaupt (noch) ein "Leben"? Wie quirlig und spritzig und selbstbewusst und selbstverstaendlich-anspruchs-denkend war ich noch vor 15 Jahren. Vor 10 Jahren sogar, obwohl die Situation schon dieselbe war. Wie kindlich. Wie vertrauend, dass jeder es gut mit mir meint. Warum will ich mir die einzige kleine Freude noch nehmen? Tot bin ich eh schon.

Dieser Tage nehme ich es sogar dankbar auf, wenn jemand aus reinem Mitleid wie ein Mensch zu mir ist. Auch wenn es noch so erkennbar ist. Jedes Fitzelchen Menschlichkeit ist besser als gar nix. Und weil jemand intelligent und einfuehlsam genug war, zu erkennen, wie ich auf dem Zahnfleisch krieche, und wie deprimiert ich bin.

Nachtrag eine Std. spaeter: Jetzt bin ich wieder aufgeheitert. Glueckshormone wurden durch Traenen lachen am Schreibtisch ausgeschuettet. Das Abo hat sich wirklich gelohnt. Danke, Howard Stern. Danke fuer deine "Geschmacklosigkeiten", die fuer Menschen wie mich massgeschneidert sind. Danke, danke. :DDDD

Saturday, October 30, 2010

Fehlt nur noch der Osterhase



Gelbe Sommerbluemchen im Topf, kess angeschmiegt an eine krampfhaft-legere Auslage von herbstlich anmutenden Kuerbissen (Leute, DIE sind nicht zufaellig teilweise einfach mal so auf den Gehsteig gerollt). Das Ganze mutig vor einem Hintergrund von frischen gruenen weihnachtlichen Tannen. Jetzt frage ich mich nur, welche Jahreszeit dieser Laden eigentlich unters Volk bringen will?

Gelb, orange, gruen. Wenigstens passen die Farben zusammen. Wenn auch sonst nichts auf diesem Ratebild (okay, kann's einfach nicht lassen^^ *mirmiteinersperrholzkatzeaufdiefingerklopf*^^).

Friday, September 17, 2010

... und in China ist ein Sack Reis umgefallen

Die deutsche Faszination mit dem Big Aeppel laesst mich immer wieder aufs Neue staunen.

Gestern so gegen 5 Uhr nachmittags gab es hier ein Gewitter. Mit dunkeln Wolken, Blitz und Donner. Wie das Gewitter halt so an sich haben. Wie immer, hat man heute gehoert, dass es da auch ein paar Baeume umgehauen hat, das hoert man jedes Mal, blablabla. Zwei Baeume sind auf Autos gefallen. Auch das passiert so ziemlich jedes Mal. Fuer die durstenden und hungernden Local News VIELLEICHT noch entfernt als Story legitim, wenn gerade nix anderes los ist, aber ... die INTERNATIONALEN MEDIEN? Wegen einem GEWITTER!?! :-OO

Bekam ich heute eine Nachricht von Muttern auf dem Anrufbeantworter im Buero: Sie wollte nur mal hoeren... (ganz aufgeregt)... in NY haette es doch gestern so ein fuerchterliches UNWETTER gegeben, ob wir das gut UEBERSTANDEN haetten...

Da legst di nieder.

Tuesday, September 14, 2010

Ooooooooooooh Grusel!!!!!!

Ich glaube, in dem Haus nebenan ist heute einer GESTORBEN! Dazu noch unter geheimnisvollen Umstaenden. Seit ich heute abend nach Hause kam, waren draussen Krankenwagen und Polizei Autos geparkt. Und so Detektive in Zivilkleidung (man erkannte sie an den in den Guertel gesteckten Gewehren) aus und ein gegangen. Man denkt sich nix Besonderes dabei, irgendwas ist dort wohl passiert, vielleicht stroemt Gas aus oder so was, was ficht's. Hier wird's ja wegen jedem Scheiss uebertrieben mit den Notfalleinsaetzen. Aber dann..... gerade eben.... stand da neben geparkt ein Fahrzeug, wo "Medical examiner" drauf stand. Auf der Seite. Die kommen nur, wenn jemand tot aufgefunden wird, und man nicht die Gruende kennt. Mich gruselts grad... Wer das wohl ist? Ob ich denjenigen gekannt habe? Ob es ein Mord war? Alles ist moeglich. Die vor dem (unseren) Haus sitzenden Nachbarn sind genauso schlau wie ich. Mir ist der Appetit aufs Abendessen gruendlichst vergangen. Oh Gott... Was fuer ein Abschluss auf einen sowieso schon stressigen Tag. Tod mag ich nicht. Gruselt mich. Irgendwann wird der Nachbarschafts Tratsch wohl Licht auf die Situation schuetten. Bin mir nicht sicher, ob ich's ueberhaupt wissen will...

PS. Kurz bevor das Fahrzeug weg fuhr, sahen wir noch zwei Kreaturen in irgend einer Uniform, die es hinten aufgemacht haben, wahrscheinlich um irgendwas hineinzuladen. Ich glaube, ich bleibe heute nacht wach...

Wednesday, September 8, 2010

Es gibt auch andere




Irgendwann diesen Sommer aufgenommen... fand und finde diese junge Frau faszinierend: Gross, schlank, durchtrainiert, selbstbewusst. Es gibt wirklich nicht nur Alte, Fette, Gramgebeugte und sonstig Haessliche. Selbige vor die Linse zu bekommen und sich ueber sie lustig zu machen, macht nur mehr Spass. ^^

Friday, August 27, 2010

Gelassen in den Tag mit Buddha hsm


"Es kommt nicht darauf an, was um dich herum geschieht, es kommt einzig und allein darauf an, wie du reagierst."

Dieser Gedanke kam mir heute morgen, als ich die U-Bahn betrat. Wenn es keinen freien Platz mehr gibt, dann nehme ich das mit Gelassenheit. Ich wuete und schimpfe nicht, weil Kinder einen Sitz haben, waehrend mittelalterliche Erwachsene stehen muessen. Die Kinder haben auch ein Recht auf einen Sitz. Wir sind alle gleich. Keiner ist besser oder wichtiger, als der Andere. Das ist das Tolle an dieser Stadt. Diese Gleichheit. Hier interessiert es keinen, ob dein Papa auf einem anderen Erdteil Staatsanwalt oder so was ist. Nein, das kannst du hier nicht benutzen, um Sonderbehandlung zu ergattern. Und das finde ich prima! In NY fragt keiner nach deiner Vergangenheit, hier sind alle gleich. Gut so!

Also, ich wuerde gar keine Sonderbehandlung wollen, auch wenn man sie mir anbieten wuerde. Ausserdem - die Kinder haben so kleine Beinchen. Die werden vom Stehen muede. Also macht es nur Sinn, ein Kind vorzulassen. Das tue ich manchmal sogar freiwillig. Stehe auf, damit so ein kleines Menschlein seine mueden Beinchen ausruhen kann. Und die Muttis entlastet das auch. Denn ein sitzendes Kind quengelt weniger. Die Muttis tun mir immer so leid.

Auch ein Mann ist nicht verpflichtet, mir einen Sitz zu ueberlassen, ein Gentleman zu sein. Hier sind wir alle gleich. Wer den Sitz zuerst bekommt, darf ihn behalten. Das finde ich gut. Und gerecht. Nein. Ich will keine Sonderbehandlung. Deshalb finde ich auch nichts dabei, mal einem KIND einen Sitz zu ueberlassen. Auch wenn die Bahn mal steckenbleibt, und mir der Ruecken wehtut. Ich nehm's mit Froehlichkeit und Gelassenheit. Und danke stillschweigend den hoeheren Maechten, dass sie mir dieses Erlebnis schicken. Denn ich weiss, ich soll etwas lernen. Da faellt mir noch ein Spruch ein "When the student is ready, the teacher appears". Stimmt. Aus widrigen Situationen kann ich SO viel lernen. WENN ich es denn zulasse. Was ich voller Dankbarkeit auch tue. Ich bin stets offen dafuer, etwas zu lernen. Erst wenn man aufhoert, zu lernen, anfaengt, sich unliebsamen Situationen gegenueber bockig zu "sperren" - erst dann ist man "alt".

Und... wenn ich in die Bahn steige, und irgendwo einen Sitz sehe, draenge ich mich nicht mit den Ellenbogen und auf Fuesse tretend vor, um den Sitz zu bekommen. Das ist Alte-Leute Verhalten. Ich nehme einen Sitz, wenn er gerade vor mir frei wird/ist, aber ich draenge nicht. Das tun nur alte Leute, und solche, die immer zu kurz kommen im Leben. Ich bin keines von diesen beiden. Deshalb kann ich auch grosszuegig und gelassen sein. Grosszuegig und selbstbewusst genug - IN MIR RUHEND GENUG - mit gutem Beispiel voranzugehen bzw. -stehen

Froehliche Freitagsgruesse in die Runde aus der aufregendsten Metropole der Welt, wo einem niemalsnie was weggenommen wird, man nur die falsche Einstellung hat, wenn man denkt, es waere so,


von der Buddha-hsm

Thursday, August 12, 2010

Sommermuede

Bis Mitte August habe ich generell die Schnauze voll. Vom Sommer. Schwer zu glauben, wo ich immer so ueber den Winter jammere, die Dunkelheit mich depremiert, bla bla bla. Ja, ich weiss. Aber irgendwann langt es. Es langt mit der unertraeglichen Schwuele, von der immer so getan wird, als waere sie ein un-abaenderbares Schicksal, das nun mal zum Sommer dazugehoert. Dem ist definitiv nicht so. Das haben die Menschen selber mit der Zeit herbeigefuehrt, als sie die Ozone zerstoert haben, und weiss der Geier was noch alles. Nein, es war nicht "schon immer so", wie gerne behauptet wird. In meiner bescheidenen Erfahrung wurde das erst so innerhalb der letzten 10 Jahre so schlimm. In meinen ersten NY Jahren (Ende 90er) war es zwar schon unertraeglich HEISS, aber das mit der uebertriebenen Schwuele ist relativ neu. Sogar die Experten geben zu, dass es in der City schlimmer ist, als ausserhalb, weil so viele Menschen und Gebaeude so eng aufeinander hocken, und die Luft nicht ordentlich abziehen kann. Gut fuer diejenigen, die sich leisten koennen, sich im Juli/August mal ein paar Wochen aus der City zu entfernen. Schlecht fuer alle anderen. (Ich pflege, meine Urlaube im Fruehling und Herbst zu nehmen anstatt im Sommer. Dafuer habe ich triftige Gruende. Nein, das schreibt mir keiner vor. Ist meine Entscheidung. Bevor wieder angefangen wird, Schluesse ueber "die Amis" und "wie das da drueben ist" zu ziehen.)

Ich freue mich auf den Herbst. Die kuehle, frische Luft, die was Energie-und Lebensspendendes hat. Ich freue mich darauf, mit dem Rad in der Natur unterwegs zu sein. Ich freue mich darauf, auch mal grantig das Haus verlassen/betreten zu koennen, weil nicht die gesamte Nachbarschaft mit Klappstuehlen draussen sitzt, und es hoechst-persoenlich nimmt, wenn man im Vorbeigehen nicht ein paar Hoeflichkeitsfloskeln von sich gibt. (Wie schon oefter angesprochen, ich sehe Aspekte von Manhattan, welche Langzeit- und sonstigen Urlaubern generell verschlossen bleiben.) Wie ungeheuer befreiend es ist, unbeobachtet kommen und gehen zu koennen, egal wann, egal mit wem, egal in welcher Stimmung.

Den tiefsten Winter (so Jan. bis Maerz) kann ich mir beim besten Willen nicht schoenreden. Das wird sich auch nie aendern. Aber so ein bisschen lebensspendender Herbst? Danach ist mir gerade. Mal ein ordentlicher Regen wuerde mir fuer die Zwischenzeit schon genuegen. Vor vier Jahren hat ein maechtiges Gewitter im August der schrecklichen Schwuele permanent ein Ende gesetzt. Das koennte ich im Moment brauchen.