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Friday, August 17, 2012

Angekommen!

Guten Morgen, ihr Lieben!

Wir sind jetzt hier. Gerade auf dem Flughafen von Bangkok angekommen und warten auf unsere hier wohnenden Freunde, die uns abholen werden. Beide haben wir den Lappy dabei, also kann ich auch von hier aus bloggen. Der Lappy hat auch in den Rucksack gepasst. Der arme Rucksack. Er ist schon ganz zerrissen und zefetzt. Ob er an Missgunst leidet? Ha-ha. Sobald unsere Freunde kommen, kann es trotzdem losgehen mit dem Wandern. Ich kann's kaum erwarten, war schon wie gesagt seit meiner Studentenzeit nicht mehr in Thailand, jedenfalls nicht mit Rucksack.

Ich freu mich so! Es hat sich einiges veraendert, den Flughafen erkenne ich kaum wieder. Aber unsere Freunde werden uns durch den Matsch fuehren, ebenfalls mit Rucksack, obwohl sie hier leben! Toll aufregend ist das alles!

Jetzt ist ja im Moment Regenzeit in Thailand. Also das werden wir schon wuppen. Im Moment ist es nur ein bisschen bewoelkt, aber in zwei Stunden oder so wird es zu regnen beginnen. Was soll's. Ich mag den Regen ja. Habe sogar meinen pinken Schirm zu Hause im Big Aeppel gelassen, denn den brauche ich hier nicht. Wir - Herr Schatzimausi und ich - werden tapfer wandern, denn der Regen macht Spass! Wir werden schon nicht schmelzen. Ach, gerade kommen unsere Freunde durch die Glastuer! Endlich! Werde weiter berichten, auch mit Bildern! Bitte etwas Geduld haben, denn ich komme so viel in der Welt herum dieses Jahr, dass ich kaum mit dem Berichten nachkomme. Luxusproblem, ich weiss.

PS. Der Buddha, der im Flughafen aufgebaut ist, laechelt milde. Hoffe ich wenigstens. Doch nicht das falsche Land, oder? :-O

Tuesday, July 31, 2012

Wo geht's denn jetzt hin? Summer around the Globe

Ach, Leute, der Sommer fliegt nur so vorbei. Das kennt ja sicher jeder: Kaum sind wir aus Australien zurueck, steht schon die Rucksacktour durch Thailand an, und man kommt kaum dazu, die Bilder von Australien (hunderte!) zu sortieren und schoene Berichte dazu zu verfassen! Das werde ich Ihnen wohl fuers Erste schuldig bleiben muessen. Und meine Berichte aus dem Heimaturlaub im Juni stehen ja auch noch aus! Da habe ich wenigstens mal angefangen, die Bilder zu sortieren. Werde auch noch berichten muessen. Aber erst steht mal Thailand an, da war ich schon seit meiner Studentenzeit nicht mehr, damals auch eine Rucksacktour. Sicher werde ich die heutige viel mehr geniessen, denn mit 22 kann man das Leben noch nicht geniessen, erst mit ueber 50, ha-ha, aber das kennen Sie ja sicher auch. Ueber meine Schulungen in Washington vor meinem Heimaturlaub wird es auch noch einen Bericht geben, selbstverstaendlich auch mit Bildern! Ich komme so viel herum, ich komme kaum nach mit dem Berichten! Aber das kennen Sie ja sicher selber! Ich bin so interessant und kann sooooooo viel erzaehlen, bei allem mitreden. Ach, ist das Leben spannend! Vom Big Aeppel Sommer gibt es auch noch einen Bericht, obwohl den nur stueckchenweisse mitbekomme, in den paar Tagen wo ich zwischen meinen Reisen hier bin.

Have a wonder full sumer see i can english but only ein bisschen,

Your hsm

Monday, July 2, 2012

Kleine Plauderei

Ein Baechlein
Fliesst
Neben dem Feldweg her
Plaetschert und plaudert
Mit dem Feldweg
"Hast du schon gehoert....."
"Jaaaa, das kenne ich auch...."
Feldweg und Baechlein
Zwei Freundinnnen.

Thursday, June 21, 2012

Gasteintrag Renate Blaes: Heiteres Fladen-Raten!



Handelt es sich hierbei...

... um die Flade einer braunen Kuh
... um die Flade einer schwarz-weissen Kuh
... um die Flade des Kuhkaterchens aus dem Jenseits, wo es keine Katzenklos gibt
... um das Gericht, welches der arrogante junge Mann mit den Tatoos beim Perfekten Dinner am letzten Sonntag aufgetischt hat
... um die Flade von Renate Blaes, welche beim Jogging am Golfplatz Woerthsee mal ganz dringend musste

?

Viel Spass wuensche ich Ihnen beim heiteren Raten. Um Ihnen die Arbeit etwas zu erleichtern, habe ich noch aus purer Lebensverbitt.... aeh Lebensfreude ein paar Gaensebluemchen in die leckere Flade gesteckt. Weil gerade keine weisse Rose zur Verfuegung stand (der Gaertner vom Golfplatz Woerthsee hat mir was geblaese .... aeh gehustet, als ich eine pfluecken wollte) und auch keine tote Katze.
Aufloesung gibt es naechste Woche!

Herzliche Gruesse - Renate


Tuesday, June 19, 2012

Niveau als Lachgas

Hallo, hier bin ich mal wieder in echt. Also minus Niveau und soner Scheisse. Trotzdem moechte ich gerade eine neue Erkenntnis ankuendigen:

Ein guter Tag ist ein Tag, an dem man, miesgelaunt im Saftladen sitzend, ueber alles Moegliche sich aufregend waehrend die Regenwolke ueber dem Kopf immer dunkler wird..... sich irgendwann selber dermassen zum Lachen bringt, dass einem die Traenen herunterlaufen und man unter den Schreibtisch rutscht und die Kollegen schon ganz komisch gucken. Und auf einmal ist die Laune einwandfrei. :-D ^^

So, das wollte ich nur mal kurz loswerden. Naechstes Mal wird's wieder so niveauvoll, wie unten. Versprochen. Ich will ja schliesslich meinen Blog killen.

Was fuer ein schoener Spruch...

Kuerzlich gehoert:

"Engage with life, and life engages with you." Nimm am Leben Anteil, und das Leben nimmt Anteil an Dir.

Soo viel Wahres dran. Wie man in den Wald hineinschallt.....


Schoenen Dienstag an Euch alle! Habe gerade beruflich viel zu tun (Fortbildung, ufffffffff. Anstrengend aber SPANNEND!) Wollte Ihnen diesen schoenen kleinen Spruch aber nicht vorenthalten. Er ist sooooooo wahr, oder?





Friday, June 15, 2012

Problem oder Gelegenheit???!!!!

Also.... ich bin ja zur Zeit auf Deutschlandurlaub - auf Heimaturlaub sozusagen. Deshalb werde ich mich kurz fassen. Denn die Freunde klingeln schon Sturm, und schlagen fast die Tuer ein und das Fenster auch. Menno. Wie wird man damit fertig, dermassen beliebt zu sein? Morgen geht's ganz frueh los. Wir wollen naemlich nach Finnland. Wo ich auf pfaelzischem Finnisch einen Vortrag ueber..... MS halten werde!

Ja, ich bin die Rampensau schlechthin. Da ich stets heisshungrig auf NEUES bin, habe ich innerhalb von 2 Wochen finnisch gelernt: Irjaaaaarrrrrrrrrjajajanordlichteeeeeeeeeeeertkjaaaaaaaa jaaaaa.

Erkennen Sie's?

Das ist finnisch!

Päätös ostaa uuden lattian et tapaavat päivittäin ja harkittava huolellisesti.
Miten voimme auttaa sinua? Se on yksinkertainen: Tarjoamme ammattitaitoista konsultointia ja esittely kaikilla alueilla lattia teknologian, onko parketti, lattia, laminaatti, korkki,


So.

Also Päätös ostaa ilkaaaaa ja ja jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa werde ich einen Vortrag ueber meine MS halten. Wie gesagt.

Denn mir ist etwas klar geworden: Meine MS darf ich nicht als Problem sehen. Sondern muss sie als Gelegenheit sehen!

Ja, ich mache einen Beruf aus der MS! Mir wurde die MS geschickt, damit ich andere Leute bekehren kann. Damit ich ENDLICH mal die Stricknadeln hinlege, und anderen MS-Betroffenen ein bisschen Hoffnung mache. Und das im Ausland. Auf einer auslaendischen Sprache. Wow.

Mr. Schatzi bezahlt derweil klaglos das Haus ab. Und schleppt mich durch. Er kann ja schliesslich nichts dafuer, dass ich neulich mit einer Stricknadel auf ihn los bin. Das war halt wieder mal die MS, der ich durchaus einen komischen Namen gegen sollte. Sagte jedenfalls mein Psychologe. Damit ich mich seelisch von ihr trenne, meinte er. Ich bin nicht die MS, meinte mein Psychologe, ich bin ein Mensch mit MS. Ich habe da einen Affen auf dem Buckel, der nichts mit mir als Person zu tun hat, meinte mein Psychologe. Ich sollte mich doch einfach von der MS abgrenzen. Und wenn mein linkes Bein wieder zu schleppen anfaengt, dann HAT DAS NICHTS MIT MIR ZU TUN, sondern das ist FRAEULEIN AFFE, ein ganz anderes Wesen als ich, das es sich manchmal auf mir gemuerlich macht.

Abgrenzen.

Von der MS.

Wenn mir der rechte Knoechel wehtut, dann hat das nichts mit MIR zu tun!

Nein. Es ist vielmehr Fraeulein Affe. Sie muss halt mal wieder zubeissen. Dabei hat sie immer so ein schoenes Strickkleidchen an. Welches ich ihr selbst gestrickt habe. Als ich noch keine Ahnung hattr, dass ich aus der MS meinen LEBENSINHALT machen kann. Habe ja sonst nix zu tun. Mister Schatzi bezahlt derweil ja klaglos das Haeuschen im Gruenen ab. Echt - ich hab's gut. Auch wenn ich nie wieder eine Stelle finden werde.

Und Fraeulein Affe wurde mir geschickt, DAMIT ICH GUTES TUN KANN! FUER ANDERE! Fuer Andere Gutes tun kann.

Jetzt habe ich endlich herausgefunden, was mein Zweck im Leben ist. Meint mein Pscychologe. Ohne die MS haette ich nie die Gelegenheit bekommen, andere MSler anzusprechen. Schon gar nicht auf finnisch. Erst recht nicht auf pfaelzischem finnisch.

Nyt olen vihdoin tajunnut mitä minun elämän tarkoitusta. Onko minun Pscychologe. Ilman MS olisin koskaan saanut tilaisuutta puhua muille MSler. Ei ainakaan suomeksi.



Frau Affe benimmt sich im Moment. Vielleicht kann sie nicht finnisch? Kann nicht mit mir mithalten?

Koestlich, koestlich :))))))))))))))) Ich sage immer, was ich denke! Entschuldigung, wenn das jetzt vielleicht ZU ehrlich war.

Nur die sommerliche Luftfeuchtigkeit mag Fraeulein Affe soooo sehr. Da lebt sie richtig auf. Aber die gibt's nur im Big Aeppel, diese hohe Luftfeuchtigkeit im Sommer . Wo ich ja momentan ja nicht bin, und Fraeulein Affe sucht mich schon ganz verzweifelt.

So, jetzt muss ich aber los. Die Freundinnen rennen mir sonst noch die Tuer ein. Das
Getrommel erinnert mich, dass ich demnaechst mal nach Afrika muss. Und dort eine Rede auf pfaelzischem Afrikanisch ueber MS halten muss. Ich lerne schon fleissig die Sprache: UMBA KUMBA WUMBA MS DUMFBWU GNU. KUKUMBAWGNU NGU WUMBA WU.

Endlich weiss ich, wozu ich auf der Welt bin! UKUMBA GRUMBA GNU WUWUMBA. Tani unë kam realizuar artistikisht në fund se çfarë qëllimi im i jetës. A Pscychologe ime. Pa MS unë kurrë nuk do të marrë mundësinë për të adresuar MSler tjetër. Të paktën jo në finlandisht.

GNU!

JAAAAAAA töööööööööööööööör (Tor auf finnisch). Und bitte die Stricknadel nicht beachten. Das bin naemlich nicht ich, die sie jemanden in den deutschen Bierbauch rammt, das was ganz allein Fraeulein Affe. Die nichts - aber auch gar nichts - mit mir als Mensch zu tun hat! Ich folge schliesslich dem Rat meines Psychologen, und grenze mich von Fraeulein Affe ab.








Saturday, June 2, 2012

Traurig, traurig, tsts

Aha, die Brigitte Woman Blogs sind ja jetzt auch verschwunden. :-O

Das heisst, ueber Google findet man sie noch, aber der Link auf der Seite ist nicht mehr da.

Wo sollen wir uns denn jetzt bitte unser NIVEAU herholen?? :-O

Nicht verzagen, sag ich da nur - die hsm ist ja auch noch da! Hier gibt es von jetzt an Niveau in Huelle und Fuelle, tolle Reiseberichte, positive Anregungen, kleine Alltagsweisheiten, die selbst dem groessten Griesgram wie von Zauberhand ein kleines Schmunzeln auf's Gesicht zaubern werden!

Das Niveau hier wird auch diesen Blog in Kuerze in den Erdboden treiben, es waere ja schliesslich nicht der erste.

Mister Schatzi, die beste Frau der Welt mit tollen Kurven, sagt, ich werde das schon schaffen! Schliesslich bin ich von Natur aus ein gelassener kleiner Sonnenschein. Bei mir ist das Gaensebluemchen immer halb voll. Oder so. Ich glaube ja manchmal nicht so an mich, aber dann reibt Mister Schatzi, die beste kurvigste Frau der Welt, mir die Fuesse und verabreicht mir voller Sanftmut meine MS Spritze. Dann ist alles wieder gut.

Das Leben ist schoen! Daran bitte immer denken. Und es ungeniert in die Welt hinausposaunen! In pfaelzischem Englisch, oder meinetwegen bayerischem Franzoesisch. Long live la vie!

Friday, June 1, 2012

Je va a Paris

... oder irgend so was. Ich war in Franzoesisch eher nicht so die Leuchte, also wenn's grammatikalisch falsch ist, bitte verzeihen. Ich weiss nur noch, dass ich zwischen 14 und 17 in meine Franz-Lehrerin verliebt war. Bekam allen moeglichen Aerger deswegen. In den 70er Jahren war es noch nicht so akzeptabel, lesbische Zuege zu haben. Deshalb habe ich 1980 erst mal einen Mann geheiratet. Was auch wieder nicht recht war. Stichwort "Kinderehe". Das nur nebenbei. Ich schweife ab.

Also ..... diese Woche waren Mister Schatzi und ich auf einem Kurzurlaub in .... PARIS!!!!!!

Wie aufregend!

Als erstes sind wir irgendwann bei Mc Donalds gelandet. Weil Mister Schatzi so ein doller oller Amerikaner ist, der kann mit Froschschenkeln und Schnecken in Knoblauchsosse so gar nix anfangen. Als er nach 3 Tagen schon ganz ausgezehrt war, wussten wir... es ist soweit. Er musste ENDLICH etwas essen!

Eines Tages schlenderten wir - voll im Touristenmodus - die Champs Ellysee entlang. Und wie ein Wunder tauchte es vor uns amerikanischen Minderbemittelten auf: THE GOLDEN ARCHES! (pardon fuer den sprachlichen Ausrutscher, ich meinte natuerlich DES ARCHES DOREES! (Wenn das jetzt nicht stimmt, bitte bei Google Translate beklagen).

Bevor wir wussten, wie uns geschah, standen wir zwei Kultur-Minderbemittelte an der Schlange bei Le MacDonoooooooo (oder so).

Zuerst dachte ich noch, dass ich gerade wieder eine MS Attacke gehabt haette, und wurschtelte schon in meiner Tasche nach der Notfallspritze. Allerdings habe ich dann - in pfaelzischem Franzoesisch - LES POMMES FRITES bestellt! Zweimal. Einmal LES POMMES FRITES fuer mich, und noch mal LES POMMES FRITES fuer Mister Schatzi!

Brenzlig wurde es dann, als Mister Schatzi noch ein Cola wollte. Schliesslich ist er uebergewichtiger, kulturbefreiter Amerikaner. Und die koennen nun mal nicht ohne ihr COKE. Ich musste es fuer ihn bestellen, denn schliesslich hatte ich mal Franzoesisch in der Schule. Mister Schatzi dagegen hat nie eine Fremdsprache gelernt, denn bei den Amis ist es ja nicht ueblich, eine Fremdsprache zu lernen. Ich also "UN COLA, s'il vous plait (die komischen accent grave oder was auch immer gibt meine minderbemittelte amerikanische Tastatur nicht her, so... aeh, desolee?). Oder heisst es UNE COLA? Egal, sie haben mich verstanden. Ein Cola wurde ueber den Tresen gereicht. Ein sehr grosses. Denn ich hatte extra gesagt UN COLA TREEEEEEEEEES BIG, TREEEEEEEEEES GROSS, AEH, TREEEEEEEEES GRAND! Oui, tres grand. Oder grande, falls es une sein sollte.

Merci.

Merci beaucoup.

Merci beaucoup pour la (oder le) Cola. Voila est 6 Francs, aeh, Euros.

Six Euros pour le (oder la) Cola grande.

Mister Schatzi stuerzte sich also voller Erleichterung mit grossem Durst auf la Cola. (Oder le Cola, wie dem auch sei).

Alles war also in Butter, oder? En Beurre.

Nicht ganz. Pas de tout.

Auf einmal spuckte Mister Schatzi le Cola (oder la Cola, wie dem auch sei) mit voller Kraft aus! Direkt ueber den Tresen in die VISAGE des goldenen Arsches. Hallo! Was war denn jetzt los???

Und schrie den goldenen Arsch auf der anderen Seite des Tresens an: WHERE'S THE FUCKING ICE!!!!!!!!!

Ich schaemte mich so was von. Je me schaem quelque chose de de.

Ja klar war mir klar, dass Cola ohne Eis nicht geht. Ich habe ja nicht umsonst den blauen Pass. Le passeport Amerique. Ich weiss, dass ein Cola ohne Eis gar nicht geht. Die Amerikaner muessen in allen Getraenken Eis haben! Was haben die Amerikaner nur mit ihrem Eis in Getraenken? Und wenn das Getraenk alle ist, dann kauen und knatschen sie auch noch lautstark die Eiswuerfel. Unangenehm!

Ich fuehlte mich hin und hergerissen. War ich jetzt Amerikanerin (Eis) oder Europaererin (pas de Eis).

Letzten Endes wusste ich, dass Mister Schatzi sein Eis brauchte. Und ich schrie lauthals: Ou est le fucking Eis!!!!!! Donnez nous some Eis!!!!!!

Der goldene Arsch musste gerade noch einen einheimischen Kunden bedienen, der sich einen McFroschschenkel bestellt hatte. Dann grub er mit so einem Schaufelding ganz tief in den Kuebel, in dem sie die Froschschenkel kuehl halten, und - voila - schuettete eine Schaufel Eis in le Cola von Herzblatt.

Dann hat Herzblatt nach einem einzigen Schluck angefangen zu jammern, dass the Coke
jetzt zwar ausreichend gekuehlt waere, aber nach les froglegs schmecke.

Ja, Himmel, Arsch und Zwirn, kann man es denn den Amerikanern gar nicht recht machen????

Wie ein Tuempel schmecke es. Ich sagte Herrn Schatzi, dass es darum auch Muck
Donalds ausgesprochen werde in Frankreich.

Zum Schluss hat Herr Schatzi la Cola samt Froschschenkel-Geschmack stehen lassen, und wir haben uns gemeinsam ueber les pommes frites hergemacht. Ja, sie uns gegenseitig gefuettert. Das hatten wir uns als uebergewichtige, kulturlose Amis auch redlich verdient!

Links das bin ich. Mit 71,6 Kilo. Meine Haare sind noch nicht so lang, wie ich sie gerne haette. Die Bikinis machten den Franzosen nichts aus, Freikoerperkultur war nur uns verklemmten Amerikanern etwas unangenehm zum Anfang. Der goldene Arsch war eher beleidigt, dass wir sein Angebot auf einen leckeren McSchneck ("AVEC DE GARLIQUE!") im Sonderangebot abgelehnt haben. Mister Schatzi hat so tolle Schenkel, da ist was dran. Besonders der linke. Da werden selbst die Froesche neidisch.





Tuesday, May 15, 2012

Wenn ich kotze. Mein seekrankes Ich

Schwer.
Wie die Augenlider
eines aelteren Menschen.
Haengen die grauen Wolkengebirge am
Himmel.
Gen Himmel schwebe ich
und winke dabei
dem froehlichen Konfetti
der bunten Schirme zu.
Die in den Strassenschluchten vorbeischweben.

Sunday, May 13, 2012

Ein Sonntagsspaziergang

Also mal vorweg: Wenn ich meinen Blog langsam durch stinklangweilige "Niveau"-Eintraege killen will, tue ich mir mit so ehrlichen Gefuehlsausbruechen wie heute morgen keinen Gefallen. Die Lebenswut und Missgunst der hsm fasziniert viel zu sehr. Auch wenn man nach aussen hin natuerlich behaupten muss, man waere durch solche "menschenverachtenden" Erguesse abgetoernt. Die Klickerei spricht aber eine andere Sprache. Das ist, wie wenn man bei ner Schlaegerei in der Oeffentlichkeit nicht wegsehen kann, gelle? ;), auch wenn man fuer die Teilnehmer "offiziell" nichts als Verachtung empfindet.

Aber das kann ich ja wieder gut machen. Mir fehlt halt noch die Uebung in niveauvoller Anoede. Aber ich arbeite daran, versprochen. Hier ist erst mal ein niveauvoller "Bericht" von einem sonnigen Maientag im Big Aeppel. Enjoy :)


EIN SONNTAGSSPAZIERGANG
(niveauvoller Bericht von hsm)

Heute habe ich den sonnigen Sonntag im Mai genossen, indem ich einen Sonntagsspaziergang im Morningside Park gemacht habe. Nur zwei oder drei Blocks von unserer Wohnung entfernt liegt der sogenannte Morningside Park. Es handelt sich dabei um einen sehr gepflegten kleinen Park, der etwa einen Block weit ist, und sich von der 110 Street bis zur 123 Street erstreckt. Er bildet sozusagen eine "Grenze" zwischen Harlem und Morningside Heights, zwei Nachbarschaften im noerdlichen Teil Manhatt...


Ich kann das nicht.

Tut mir leid.

Wer wissen will, was es mit diesem Park auf sich hat, soll einfach googlen. Bei aller Liebe, ich bin kein Reisefuehrer, und will diese noch relativ Touristen-unbescholtene Nachbarschaft eh nicht beitragend zum Affenzirkus werden lassen, der die meisten anderen Teile des Bi..... ups. Niveaaaaauuuuu, liebe hsm, Niveau. Keine Ausrutscher, nein. :(

Also... wo war ich.

Ich habe also bei einem kleinen Spaziergang die Sonne genossen. Fuehlt man sich bei diesem Bericht schon so, als ob man quasi neben mir durch den Morningside Park schlendert? Noch nicht? Nicht verzagen, da kann noch Abhilfe geschafft werden:

Es war schon sommerlich warm. Viele Leute waren unterwegs. Das Gras war gruen und der Himmel blau. Im Teich gab es viele Gaense, Enten, Schildkroeten, und noch so grosse weisse Voegel, die auf Englisch glaube ich Heron heissen. Auf deutsch, das weiss (apropos Voegel) der Geier. All das Gekreuche und Gefleuche war nett anzusehen. In den Baeumen zwitscherten viele Voegel, und ein weisser Schmetterling flatterte lustig durch die duftenden Blumen.


Recht viele Menschen waren unterwegs. Alt und jung. Viele Familien mit Kindern. Auffallend viele Papas mit Kindern. Damit Mutti mal ein bisschen Zeit hat, und sich die Naegel machen kann zu Hause. Bzw. in ihrem Home Office arbeiten kann, weil ihr Job ach-so-wichtig ist, dass sie nicht um Punkt 5 den Griffel fallen laesst, und sich dann nicht mehr schert bis sie wieder hin muss. Nein, hier im Big Aeppel wimmelt es nur so von erfolgreichen Menschen, die sehr viel Freiheit haben, sich ihre durchaus erfuellende Arbeit selst zu gestalten. So die ganze Woche in einem Buero sitzen, das koennten die gar nicht. Niemalsnie. Da sind sie immer ganz stolz, wenn sie mit leidgepruefter Miene von sich geben, dass, also die ganze Woche auf jemand anderes' Stundenplan in einem Buero sitzen, DAS KOENNTEN SIE NICHT. Da gingen sie ein. Wie eine Primel, denn sie sind so kreativ, so sensibel, ach ein Fluch. Die Armen. "Kommt mal wieder runter, so doll seid ihr auch nicht", verkneife ich mir. Schliesslich soll es hier niveauvoll bleiben. Da haben echte Gedanken nix verloren. Boese, boese hsm *aufdiefingerklopf*

Zurueck zum Thema: Mister Softee war auch unterwegs. Ueberall im Park konnte man seine klimpernde kleine Melodie von "Pop goes the weasel" wahrnehmen, als er auf der angrenzenden Fahrbahn seine Runden zog.

Wer ist Mister Softee, fragt sich der neugierig gewordene Leser.

Also, bei Mister Softee handelt es sich um eine Art Lieferwagen, der seitliche Fenster hat, und der im Sommer durch die Strassen faehrt. Er ist bunt bemalt, und es ist ein Mann drin, der Eis verkauft. Es handelt sich also um den sogenannten Ice cream truck. Kennt man sicher nicht ueberall. Hier im Big Aeppel klimpert er mir schon seit 15 Jahren jeden Sommer die Ohren v..... aeh... ich meine natuerlich... spielt seine froehliche Melodie, und gehoert zum Big Aeppel Sommer dazu wie der Gestank der oeffentlichen Muelltonnen in der Hitze.

Leider habe ich kein Bild von Miter Softee, und auch kein Video, wo man ihn froehlich "Pop goes the weasel" in Endlsoschleife klimpern hoert. Mein Handy und mein Ipod mussten naemlich zu Hause bleiben. Wenn ich unter Menschen gehe, bin ich nicht gerne abgelenkt, sondern stehe ohne Kopfhoerer stets bereit, um auf meine Mitmenschen zuzugehen. Koennte ja sein, dass jemand Hilfe braucht, sich verlaufen hat oder so. Das will ich dann schon mitbekommen, mich nicht verstecken. Damit ich gegebenenfalls helfen kann.

Bevor ich nun meinen Bericht langsam beende, sei nur noch festgehalten, dass Mister Softee ein lustiges Huetchen aus Eiskrem traegt. :) Die Larry David Witze mit Mister Softee verkneife ich mir, weil das ja doch keiner der Krauts kapieren wuerde. "Wer ist Larry David?" kinnkrazt es quer durch's Krautland im Moment. Sag ich doch. Da haben wir's schon. Lassen wir's gut sein.

Nun muss ich doch noch ein (ergoogeltes) Bild von Mister Softee einstellen, wenn ich ihm schon so viel Raum hier gegeben habe:




Langsam neigte sich der Spaziergang seinem Ende zu. Und damit auch dieser Bericht. Dann habe ich mir, mich an einem Laternenpfahl festhaltend, mir die Beine gestreckt und bin wieder nach Hause.

The End

So, wie war dieser Bericht aus dem Big Aeppel? Ich finde ihn ziemlich gut. Nicht dass er einer ... och sagen wir.... Miriam Covi u. Co. Konkurrenz machen koenne, und es gab auch schon einzwei Durchblitzer der echten hsm, aber ich lerne ja noch. :)

Saturday, May 12, 2012

Wie killt man einen Blog?

Also, diese Frage hat mich mal interessiert, weil ich vorhabe, es hier demnaechst auf minus irgendwas Besucher am Tag zu schaffen, damit ich endlich einen Grund habe, hier zuzumachen. Und dann habe ich mich mal umgeguckt bei den "Experten". Bei den Schreibern von Blogs, wo es so langweilig ist, dass der Blog irgendwann den Schmerz nicht mehr ertragen kann, und Suizid begeht, damit der Krampf endlich ein Ende hat.

Die Frage ist: WIE bringt man einen Blog an diesen Punkt? WIE treibt man ihn dazu, dass er sich irgendwann selber einmottet, weil er die Bandwidth, die er im Netz aufbraucht nicht mehr wert ist, und das auch weiss?

Fragen wir doch mal die Experten:

An aller erster Stelle stehen hier natuerlich die Brigitte Blogs. Die haben vor Leben mal nur so gewimmelt, da ging es kontrovers zu, da haben sich die Kommentare ueberschlagen, da ging's oft krass zu. Dann eines Tages hat sich die Brigitte entschlossen, jetzt nur noch niveauvoll zuzulassen. Also keine Kommentare mehr (oder nur noch in freigeschalteter Form) von den Lesern, und schon gar keine kontroverse. Und nichts Kontroverses oder gar ...... *die Empfindlicheren bitte nicht weiterlesen, denn jetzt wird's geschmacklos*....... ECHTES! Also in den eigentlichen Eintraegen von den Bloggern selbst. Mal schlechte Stimmung. Mal auskotzen. Mal ..... och ich weiss nicht..... EHRLICHKEIT??? (Ich weiss, ich weiss, wie kann ich nur, ich niveauloser, menschenverachtender.... mir faellt gerade kein Hauptwort ein). Auf einmal gab es auf den meisten Brigitte-Blogs nur noch "geschmackvolle Reiseberichte", schoene Bilder, PositivesPositivesPositives, und so viel persoenliche Tiefe per Blogger wie ein Regentuempel auf dem Gehweg. Kommentare gab es so gut wie keine mehr, schon gar keine kontroversen.

Needless to say: Innerhalb von einem Jahr oder so dieser Handhabe waren die Brigitte Blogs tot. Aus Mangel an WIRKLICH Interessantem einen grausamen Tod gestorben. Wir alle durften die Beistattung im July (den Monat weiss ich noch aber das Jahr nicht mehr, war's 2010 oder 2011?) live und angekuendigt miterleben. Was habe ich geschluchzt. Die Bloglandschaft von Brigitte.de war mal so schoen gewesen. So jung, so belebt und beliebt! Und musste dann als eine Sammlung ungeliebter, unangeklickter, unkommentierter aber geschmackvoller "spannender Berichte" diese Erde verlassen. Weil das Interesse fehlte (ach was?). Das haben sie wenigstens offen zugegeben. Immerhin.

Die paar "Ableger", dieser toten Blogs, die sonstwo noch tapfer weiterstapfen, entwickeln sich uebrigens in die selbe Richtung: Nur nix Kontroverses. Nur keine Kritik an irgendwas oder irgendwem. Nur Kommentare koedern, die so Hirnfurze wie "wieder mal ein spannender Bericht, liebe XY, das macht richtig Lust, mal wieder rauszufahreh! Hier ist UNSERE Erfahrung in Land/Stadt xyz!" beinhalten. In meiner Erfahrung sollte ein Blog, der solche Kommentare anzieht, dringend zum Arzt, um sich mal von oben bis unten durchchecken zu lassen. Vor allem, weil o. g. "Kommentare" typischerweise immer wieder von den ein, zwei SELBEN Klakoeren kommen, weil sich der Rest der Leserschaft schon lange von dannen geschlichen hat, um ihre Internetzeit irgendwo anders mit Spannendem, Echten, Ehrlichen zuzubringen. Wo man auch mal seine ehrliche Meinung sagen darf, und vor allem der Schreiberling des Blogges mit gutem Beispiel vorausgeht, und selber voll echt ist.

Also so killt man einen Blog. Das war eine kleine Studie jetzt. Ich will meinen Blog auch killen, aber es will mir nicht gelingen. Jetzt - so leid es mir tut - werde ich haertere Geschuetze auffahren muessen. Fangen wir mal an mit Reiseberichten ohne persoenliche Info. Die machen sich immer gut, um einem Blog langsam die Luft abzudruecken bis er blau wird und in die Knie sinkt. Ich habe naemlich ehrlich gesagt keine rechte Lust mehr auf das Ganze hier, schon laenger nicht. Aber ich mach immer wieder weiter. Weiss der Teufel warum.

Also, Niveau. Mal gucken, was ich da so bieten kann. Schliesslich will ich meinen Blog killen. Fangen wir mal an mit dem Quatsch:

In der naechsten Zeit werde ich geschaeftlich mehrmals nach Washington muessen. (Ach wie spannend, liebe hsm, wird's auch Bilder geben) Natuerlich werde ich auch fuer Persoenliches Zeit finden, und fuer schoene Bilder. Auch habe ich natuerlich die obligatorischen Freunde vor Ort (wieso sind die eigentlich fast immer im Plural, na, muss man ja nicht verstehen) mit denen zusammen ich viel unternehmen werde, und dann hier berichten werde. Sicher muss ich sehr oft dahin, denn mein Job ist von der Sorte spannender Job, wo staendige "Weiterbildungen" und Reisen unumgaenglich sind.

Aber halt! Sie denken, das war's schon? Och bitte.

Im Juni gehe ich fuer einen Monat auf Heimaturlaub, heissassa und hoppsassa. Da werde ich Abstecher auch nach Italien, Finland, England, Spanien, Polen, und Schweden machen. In all diesen spannenden Orten habe ich spannende Freunde, und dort wo nicht, egal. Ich bin ja auf Besuch in Deutschland, wo ich viele Freunde habe, dann nehme ich die einfach mit. Ausserdem gibt es meinen Mann ja auch noch. Welchen Mann, fragen Sie? Na den, den ich irgendwann klammheimlich geheiratet habe ohne was davon zu erzaehlen. Denn das ist alles zu persoenlich. Angst vor Trollen und so. Warum sollte ich auch Kontroverses aufwuehlen, wenn ich Ihnen stattdessen wirklich traumhafte Bilder von Sonnenuntergaengen bieten kann. Was interessiert meine Leser wirklich? Och bitte, was fuer ne Frage.

Last but not least .... das ist Englisch hier, Mensch bin ich clever, denn jetzt schreibe ich ueber meinen Besuch in ........... AUSTRALIEN! (ab und zu ein paar Worte in der entsprechenden Landessprache einfliessen lassen in die Berichte, um fuer die richtige Atmosphaere zu sorgen, zwinker zwinker, ach wie clever und niveauvoll, ichkringelmich). Da fliege ich nach meinem Heimaturlaub fuer zwei Wochen hin um den Winter zu geniessen und zusammen mit meinem Schatz (fortan "Mister Schatz" genannt, Gott bin ich koestlich :))))))))) meine Skifahrkuenste aufzufrischen. Auch davon wird es natuerlich wieder einen spannenden Bericht reich an Bildern und Reisefuehrerinfo, dafuer mit null Persoenlichem geben. Schliesslich will ich meinen Blog killen. Und ich habe lange Zeit beobachtet, wie man das macht. Das Netz ist voll von Beispielen, aber ich habe mich speziell am Brigitte.de Model des Blogkillens orientiert. Samt seinen zahlreichen "Ablegern".

Wenn ich nicht gerade auf Achse bin in diesem Sommer, bin ich halt hier im Big Aeppel. Auch von hier gibt es viiiiiiiiele potentielle spanndende Berichte. Solange sie Touristen-konform und vor allem POSITIV bleiben. Ich und Mister Schatz. Also nix mit Meckerblog und negativer Stimmung. Dann wird auch dieser Blog vor Langeweile dahinsiechen. Was ihn im Moment am Leben haelt, ist seine Geschmacklosigkeit. Und die kratzbuerstige und ehrliche Art seiner Betreiberin (mir). Uebrigens werde ich demnaechst auch meinen blauen Pass abgeben. Warum bin ich eigentlich Amerikanerin geworden? Ist doch gar nicht noetig. Ich bin schliesslich DEUTSCHE. Was kann ich denn hierzulande Besseres erwarten? Schliesslich komme ich nicht aus einem Dritte Welt Land, wo man die amerikanische Staatsbuergerschaft anstrebt noch bevor man ganz aus dem Flieger draussen ist. Dann kann ich halt nicht mehr waehlen. So what. Ich bin ja nur zum Spass hier, und muss nicht richtig integriert sein, sondern permanent Urlaub machen *Greencard ganz fest drueck*.

Ach ja: Wenn sich wer von diesem Post angesprochen fuehlt: Bitte, gern. Diesmal, ja. Aber nicht nur. Es gibt leider viele - zu viele - die diesen Weg gegangen sind. Nicht sich selbst so wichtig nehmen, wuerde ich mal sagen. *Ende des kryptischen Off-Topics. Wen's angeht, wird's auch verstehen*

Nun warten Sie mal schoen auf meine Reiseberichte. Diese werden auch die Leserschaft dieses Blogs in die Flucht schlagen vor Langeweile. Solche haben schon ganz andere Blogs gekillt, als meinen kleinen hier. Das Internet hat Millionen von "niveauvollen" Reisebericht-Blogs vorzuweisen, die sich irgendwann mal selber am Riemen der tollen Kamera erhaengt haben vor Langeweile, und jetzt im wahrsten Sinne des Wortes da haengen, haengen, haengen. Auf alle Ewigkeit. Dann gibt's natuerlich auch noch die, die die Niveaunummer verbissen weiterhin durchziehen, schliesslich haben sie ja einen Kommentator (an guten Tagen auch mal zwei). Also solange es noch einen Klick gibt, machen die weiter.

So long
Mist, ich werde wohl nun auch noch ein paar Ausdruecke auf Italienisch, Polnisch, Schwedisch, und wo ich sonst noch hinreise, lernen muessen. Was ist ein Reisebericht, wenn man nicht Landesatmosphaere herstellen kann, indem man hier und da einen Ausdruck in der entsprechenden Sprache streut..... dass ich nur deutsch und englisch kann und nicht noch mindestens zwei weitere Sprachen, wie der gebildete Deutsche, macht sich nicht gut, wenn ich hier die Richtung aendern will. Assihaft, sag ich nur. Passend zu meinem bisheringen Inhalt also. Ich muss endlich aufhoeren, guilty pleasure of many zu sein, dann wird auch hier keiner mehr kommen. Schliesslich will ich ja meinen Blog killen. Also Schluss mit dem Echtsein, und her mit dem niveauvollen, langweiligen Muell!

PS. Ich habe die Beispiele absichtlich allgemein gehalten, und keine Namen genannt hier. Das kommt daher, dass ich ab sofort niveauvolle Verfasserin von "wieder ein spannender Bericht, liebe hsm, man schlendert quasi virtuell mit dir mit" Blogeintraegen werden will.

Nee, im Ernst: Die Verarschungen sind ein anderes Thema, um die geht es hier gerade nicht, und ich will meinen Punkt hier nicht verwaessern. Mit denen werde ich mich separat beschaeftigen :)

Saturday, October 29, 2011

Immer diese Blicke in eine andere Welt - ich werde noch ganz kirre





Auch nach 15 Jahren haelt der Big Aeppel noch Ueberraschungen bereit - zumindest fuer die Unverbitterten, also diejenigen, die noch STAUNEN koennen. Heute bringen wir Ihnen folgendes hsm-Exklusiv: "Schnee im Oktober". Ja. Es liegt Schnee. Sogar auf den zum allergroessten Teil noch gruenen Blaettern. Eine Naturerscheinung, wie sie nur im Big Aeppel auftauchen kann. Ja, wer hat denn den gruenen Blaettern die weissen Kaeppchen aufgesetzt!? :-O

Dann werde ich mich gleich mal in den naechsten Postkartenladen aufmachen: Tante Mathilde ist schon ganz beleidigt, weil ich ihr schon so lange keine schoene Ansichtskarte mit spannendem Bericht aus dem Big Aeppel mehr geschickt habe. Die lokalen Nachrichten sind jedenfalls schon ganz aufgeregt. (Nach dem Ansturm im Supermarkt heute Morgen zu urteilen - ich persoenlich schaue ja kein TV mehr.)

Namaste.

:)

Thursday, January 27, 2011

Lecker

Jeder grosse Apfel schmeckt mit einer dicken Schicht Puderzucker doppelt so gut. *g*

(Ich habe leider nicht das Niveau, mich darueber im Detail auszulassen im Moment^^. Wollte nur mal einen Niveau-typischen Spruch loslassen. Einer von denen, die niveauvolle Blogger immer von sich geben. Und auf die dann immer dieses "ach, du schreibst so schoen" kommt, ohne dass tatsaechlich auf Inhalte eingegangen wird. Aber das faellt unter der Freude ueber das Lob dann gar nicht mehr auf. Hoechstens mir, und ich bin ja nicht so wichtig.:))

Nachtrag zwei oder 3 Std. spaeter: Fuer die paar Wenigen von uns, die's heute todesmutig und dem Weltuntergang die Stirn bietend, ins Buero geschafft haben, hat Chef zum Mittagessen Pizza spendiert.

Noch ein, zwei so spannende Erlebnisse, und ich habe genug Material zusammen fuer Teil 3 von "Niveauvoller Eintrag der Saisonggg". :)

Aber bevor wir hier zu sehr jubeln, sollen wir mal an die armen Pizza Lieferer denken, die keine Sozialversicherung haben, kein Wort Englisch verstehen, und aus ihrem Heimatland garantiert keinen Schnee kennen. Speziell fuer die ein ganz grosses HUT AB, und ein noch groesseres GRACIAS!

^^

Wednesday, January 26, 2011

Niveauvoller Eintrag der Woche: Unerwarteter Gluecksmoment

Handwerker! :/

*grrrrrrrrrrrrrrrr*

Jetzt habe ich mir heute extra freigenommen, weil die fest versprochen hatten, heute frueh um halb neun auf der Matte zu stehen. Am Montag haben sie mich schon mal sitzenlassen.

Jetzt ist es schon fast eine Stunde spaeter, und sie sind noch nicht da.

Aber ich sehe es positiv: Es schneit naemlich mal wieder. Und das wurde von den Medien ganz gross angekuendigt. Und das ist auch gut so. Es ist gut, dass die Menschen informiert werden, ehe sie sich arglos mit dem Auto in Gefahr bringen! DAS ist es nicht wert! Man will ja schliesslich nicht, dass sich jemand in Gefahr begibt, nur um die Decke der hsm zu verputzen. Das sehe ich selbstverstaendlich ein. Es gibt wirklich Wichtigeres im Leben. Also, da habe ich vollstes Verstaendnis! Trotzdem muss ich mich mal hier unter uns kurz ausk.... : grrrrrrrrrrr (falls meine Ausdrucksweise hier zu niveaulos geworden ist, bitte loeschen, liebe Blogspotverwalter).

Ich sehe natuerlich ein, dass die Medien Recht haben, die Leute zu warnen, zu Hause zu bleiben. Letzten Endes liegt mir das Wohlergehen dieser Handwerker mehr am Herzen, als meine kleinlichen Belange. Ich laechele gerade, wenn ich dran denke, wie die mal einen schoenen Tag zu Hause verdient haben, und sende ihnen telepatisch ganz ganz warme Gruesse. Und.... Dass Handwerker mal (oder mehrmals) nicht kommen, das kennt ja sicher jeder von uns. Damit bin ich ganz gewiss nicht alleine!

Und ich? Ich habe jetzt halt den Tag frei. Ich sehe es aber nicht als verschwendeten Urlaubstag. Nein, ich mache das Beste daraus, indem ich mal ein paar Pflichten im Haushalt angehe, zu denen ich sonst nie komme. Man muss es nur positiv sehen. Es kommt alles auf die Sichtweise an. Ich sehe diesen Tag nicht als Verschwendung an, sondern als CHANCE! Eine Chance, ENDLICH mal einen gewissen Schrank organisieren zu duerfen. Und meine Fenster zu putzen! Auf der faulen Haut werde ich ganz gewiss nicht liegen.

Ach was ist das Leben schoen!

Herzliche Umaermelung in die Runde aus dem verschneiten Big Aeppel. :-))))))

Nachtrag: Eineinhalb Stunden, und beim Vermieter ist mal wieder die Mailbox voll, so dass man keine Nachricht hinterlassen kann. Direkte Nummern fuer die Handwerker hab ich nicht. So was Aergerliches aber auch. Da musste ich wirklich lachen eben. Also.... mach ich mir jetzt einen schoenen Tag. Ein unerwarteter freier Tag. Das Leben ist ein Ueberraschungsei voll kleiner Freuden. Einer Wundertuete voll gluecksspendender kleiner Ueberraschungen! Man muss sie nur erkennen, und sie zulassen. :)

Namaste...

Wednesday, January 12, 2011

Snow City: New York im Flockenfieber (Niveauvoller Eintrag der Saisonggg,Teil 2)





Nachdem es schneite durch die Nacht, graben sich alle New Yorker aus der weissen Pracht. (Was passiert, wenn man ZU niveauvoll wird? Dann kommt Poesie dabei heraus!)

Neben dem grossen orange-farbenen Streuauto sieht man zahlreiche junge Maenner mit Schneeschaufeln geschaeftig durch die Strassen des Big Aeppels tigern. Diese New Yorker bieten Mitbuergern an, gegen ein kleines Honorar ihren Buergersteig freizuschaufeln, oder ihr Auto auszugraben. Fuer 20$ kann man sein Auto freigeschaufelt bekommen! Was es nicht alles so gibt bei den Amis! Jeder Tag ist ein Abenteuer, und die Augen bleiben permanent in runder Staunehaltung!

Allerdings tun mir diese jungen Maenner leid: Sie machen einen Knochenjob, und haben keinerlei Absicherung, keine Krankenversicherung. Wenn da jetzt einer ausrutscht, und sich die von der harten Arbeit eh schon sproeden Knochen bricht, dann bekommt er nichts von niemandem. Aber das macht denen nichts aus. So was wie Sozialversicherung kennen die gar nicht. Eine ganz andere Mentalitaet ist das, und ich fange gerade an, sie ein bisschen zu verstehen. Da ich beide Welten kenne, bin ich da ja ein prima Ansprechpartner. (Edit: Was ich noch vergessen habe: Diese fleissigen, tapferen, Sozial-Versicherungslosen, erfinderischen New Yorker haben natuerlich meine allergroesste Hochachtung!)

Im Buero sind die Haelfte der Kollegen heute nicht da. Denn sie wohnen alle in den Suburbs, und arbeiten von zu Hause. Die wichtigen Leute koennen von zu Hause arbeiten, denn sie muessen nicht unbedingt koerperlich praesent sein, um ihren Job auszuueben. Das finde ich toll. Es ist mein Ziel, auch mal die Jobleiter raufzusteigen, und die Chancen stehen ziemlich gut. Wenn ich dort ankomme, dann werde ich recht stolz auf mich sein, weil ich es mir hart erarbeitet habe. Ist das jetzt unbescheiden? Wenn ja, dann bitte bei Blogspot einklagen, damit es geloescht wird. Es ist nicht meine Absicht, dass sich jemand zurueckversetzt fuehlt, nur weil er nicht die gleichen Chancen im Leben hat wie ich.

Wie ein Maerchenland sah die Seitenstrasse bei mir um die Ecke aus, nachdem die frech tanzenden Floecklein ihren Wirbelwind beendet hatten. Es ist wie verzaubert. Im Big Aeppel gibt es immer eine Ueberraschung. Man geht abends ins Bett und es ist grau und oede. Und morgens steht man auf zu einer strahlend weissen Welt! Nur im Big Aeppel kommt man in eine andere Welt, ohne sich vom Fleck bewegen zu muessen!

Tuesday, January 11, 2011

Winter im Big Schmelztiegel: Niveauvoller Eintrag der Saisonggg, Teil 1

Im Moment sind die New Yorker ganz nervoes, denn es wurde Schnee vorausgesagt! Keiner redet von etwas anderem. Ach, ist das aufregend. Koennte es noch aufregender sein? Nur, wenn wir bei dieser Wettervorhersage gerade Mitte Juli haetten anstatt Mitte Januar. Ha... aeh, ups, aus der Rolle gefallen. Soll ja niveauvoll sein, und da hat Sarkasmus nix verloren.

Die Schneepfluege stehen bereits bereit. Sie sind eigentlich gar keine Schneepfluege in dem Sinn, sondern Muellwagen, an denen man vorne neckisch eine Schneeschaufel befestigt hat. Die hoert man immer so gemuetlich kratzen auf den verschneiten Strassen wenn man drinnen mit einem netten Tee am offenen Kamin sitzt.

Die Medien warnen vor Eingeschneitheit und vor geblockten Strassen. Pa Ingalls macht schon die Fenster wetterfest... aeh, aeh, ernst jetzt, also bitte hsm, du nimmst das Thema nicht ernst genug *miraufdenHinterkoppklatsch*

Chef rennt herum, um zu sehen, wer morgen da sein wird, wer von zu Hause aus arbeiten wird, wer sich den Tag einfach frei nehmen wird, weil er die Tuer nicht aufbekommen wird. Chef brummelt "so wie ich manche hier kenne, kommen die morgen nicht, auch wenn es nicht schneit, ich kenne die". Recht hat er. Meine liebste Kollegin plant schon im tiefsten Innern, morgen nicht "durch zu kommen", irgendwo in den Untiefen von Queens neckisch in einem Schneeberg stecken zu bleiben. Ich ahne es, Chef ahnt es, die Medien, euphorisch auf Alarmstufe eins schon seit 24 Stunden, prophezeien es voller Dramatik. Die liebe Kollegin sagt: "Im Fall eines Falles habe ich ja genug Urlaubstage, da nehm ich mir dann einfach frei." Bevor Chef sich dazu aeussern kann, sage ich laut "Also solange meine Bahn faehrt, werde ich morgen da sein. Und ich sehe nicht, warum die nicht fahren sollte, denn sie bleibt ja die ganze Strecke im Tunnel!" Die zuechtige Strebernummer fuehlt sich irgendwie gut an, wahrscheinlich weil ich jemanden damit aergern kann. Meine liebe Kollegin faellt in sich zusammen, aber Chef freut sich. Ich habe ihr jetzt ihre Plaene, blau zu machen, kaputt gemacht, bzw. dafuer gesorgt, dass sie ganz bloed dastehen wird, falls sie sie durchfuehren sollte. Ihre brave Kollegin (ich) wird schliesslich kommen! Ist das jetzt zu negativ, zu ungezogen? Mein Motto lautet schliesslich: Schreibe nie einen Blogeintrag, den du nicht auch deiner Tante Mathilde auf eine Postkarte schreiben wuerdest. Also weiter in diesem Sinne:

Zusaetzlich zu den zweckendfremdeten Muellwagen gibt es noch spezielle Schneepfluege im Big Aeppeltiegel fuer ganz besonders hartnaeckige Schneeansammlungen. Diese sind lustig-kunterbunt orange, und werden nur zum Vorschein gebracht, wenn ganz viel Schnee gefallen ist. Wenn ich jetzt wirklich ein niveauvoller Blogger waere, dann wuesste ich den richtigen Namen fuer die Dinger, ihre genaue Anwendung, und ihre Geschichte, und wuerde das alles spannend und Reisefuehrer-artig fuer meine treuen Leser dokumentieren. Man muss ja genug fuer einen Blogeintrag zusammenbekommen, und Echtes will man nun wirklich nicht schreiben. Aber ach, ich bin ja lediglich ein kleiner Troll, ein Fake, der sich ab und zu in die Welt des Niveauvollen verirrt. Kleines, armes Troll-Schweinchen, ich. Och....

So, wo waren wir... Also: Kurz nach Weihnachten gab es schon mal einen grossen Schneefall im Big Schmelzaeppel. Die New Yorker bekamen ihren Muell nicht abgeholt, von dem noch heute einiger neckisch wie schwarze Plastikflecken am Strassenrand... angeschmiegt an das Recycling in seinen klaren und leuchtend blauen Tueten. Auch viele Weihnachtsbaeume in allen Groessen und mit und ohne roten Staender liegen an den Strassenkanten, unabgeholt. Ach ist das alles spannend. So was kannte ich bisher noch gar nicht! Als ich das alles sah, sagte mir ein kleines Heinzelmaennchen sofort, dass das ein gutes Thema fuer meinen Blog werden wuerde. Es ist wie.... ja es ist wie die Apokalypse. Auf jeden Fall werde ich davon und von anderem noch spannend und niveauvoll Bildle nachreichen.

Saturday, November 27, 2010

Ist es denn schon wieder so weit? (Niveauvoller Eintrag der Woche)



Edit: Bildle nachgereicht^^

Wie die Zeit vergeht! Es ist kaum zu fassen!

Nach einem ungewoehnlich sonnigen November bekam man im Big Aeppel irgendwie nicht das Gefuehl, dass wir uns mit Hoechstgeschwindigkeit auf die Vorweihnachtszeit zubewegen. Bis jetzt fehlt das Graue, Stuermische, Windige. Immer nur Sonnenschein aus dem wolkenfreien Himmel. Es fehlt das Herbstgefuehl. Ein richtiger, schoener Herbst, wo man sich gemuetlich mit einem Sixpack Bi..... aeh MIT EINEM LECKEREN TEE vorm Kamin einkuscheln kann.

Nein. Nichts als Sonnenschein im November im Big Aeppel. Immer noch. Nach Voradventszeit sieht das gar nicht aus! Darum habe ich neulich nicht schlecht gestaunt, als die ersten Weihnachtsbaumverkaeufer anfingen, an diversen Strassenecken aufzutauchen. Ja, ist es denn schon wieder soweit? Es WAR doch gerade erst Weihnachten! Ist der Big Aeppel Tree am Rockefeller Center etwa auch schon da? Das bekommt man als New Yorker gar nicht so mit unter seinen normalen Alltagssorgen. Schade eigentlich. Ich wuerde gerne einen Blogeintrag darueber schreiben. (Und ihn auf Postkarte kopiert an meine Tante Mathilde schicken!) Waere ein schoenes, passendes, unverfaengliches Thema. Vielleicht klappt's ja naechstes Jahr!

Also die Weihnachtsbaumverkaeufer schiessen jedes Jahr gegen Ende November (normalerweise gleich nach Thanksgiving, kann aber um ein paar Tage variieren) wie Pilze aus dem Boden! Siehe da - die Amerikaner wollen echte Weihnachtsbaeume! Dabei sagt man ihnen doch nach, dass sie grundsaetzlich nur an Kitsch interessiert sind, den selben kuenstlichen Weihnachtsbaum jedes Jahr aus dem Schrank kramen und zusammenschrauben. Das ist aber ein Trugschluss. Die Amerikaner - wie man hier im Big Aeppel, wo es von typischen Amerikanern nur so wimmelt, erkennen kann - wollen ein echtes Baeumle. Auch wenn sie es selber nach Hause schleppen muessen, notfalls mit dem Radle.

Die Baumverkaeufer im Big Aeppel tun mir allerdings leid. Muessen da wochenlang bei teilweise eisiger Kaelte auf der Strasse stehen, und sich auf diese Weise sauer ihr Geld verdienen. Dass sie z.g.T. aus Kanada kommen, und an ganz andere Temperaturen gewoehnt sind, tut nicht zur Sache, sagt mir mein mitleidiges deutsches Herz. Mir blutet trotzdem immer das Herz, wenn ich die Armen da stehen sehe. Ich bewundere ihre Tapferkeit. Herzzerreissend, wenn man bedenkt, dass sie wohl nicht sozialversichert sind, und keine Rente bekommen dafuer, dass sie jedes Jahr mit ihren frisch gefaellten Tannen in den Big Schmelztiegel reisen. Sich auf diese Weise ihren Lebensunterhalt verdienen muessen. Fuer ihre Familie Essen auf den Tisch bringen muessen. Sie sind vollkommen auf diese Jahreszeit angewiesen. Jetzt ernten sie die Fruechte ihrer Schwerstarbeit, das ganze Jahr hindurch eine Weihnachtsbaumfarm zu hegen und zu pflegen! Wir sehen nur das Verkaufsende, aber so eine Weihnachtsbaumfarm ist 12 Monate lang eine Knochenmuehle! Da kann ich nur sagen: Allergroesste Hochachtung.

Vor diesen tapferen, mutigen Kanadiern ziehe ich also uneingeschraenkt den Hut: Hut ab! Obwohl man aus Ruecksicht auf die Jahreszeit vielleicht lieber sagen sollte "Nikolausmuetze ab!" Das war jetzt ein niveauvoller kleiner Scherz. Hoffentlich habe ich damit niemanden beleidigt. Man will sich ja nicht ueber Nikolaeuse lustig machen, die haben's auch nicht leicht, muessen sich ohne Sozialversicherung sauer ihr Geld verdienen.

Leider werde ich Weihnachten nicht im Big Aeppel verbringen, sondern natuerlich auf Heimaturlaub sein. Habe rechtzeitig gebucht! Und zwar online. Es gibt tatsaechlich recht guenstige Angebote. Ein bisschen Eigeninitiative muss allerdings schon sein. Habe Tickets bekommen fuer UNTER $1000 PRO PERSON! Also durchaus erschwinglich! Wow! Ich freue mich darauf, meine Familie zu sehen. Sie fehlt einem eben doch. Ausserdem habe ich vor, ganz viele Leckereien und andere Sachen aus Deutschland mitzubringen, und teilweise mit aufs Buero nehmen. Und dann in diesem Blog niveauvoll und unverfaenglich darueber berichten, wie sie meinen Kolleg/innen geschmeckt haben! Kann's gar nicht erwarten! :-))

Fruehwinterliche Gruesse aus dem Big Schmalztiegel!

Friday, November 5, 2010

Wenn der Big Aeppel zum Big Pumpkin wird: Niveauvoller Eintrag der Woche


An jeder Strassenecke erinnern uns zur Zeit diese leuchtend orangefarbenen Zeitgenossen daran, dass der Herbst eingekehrt ist. Auch wenn es stellenweisse sogar schon Weihnachtsdeko gibt. Der Big Aeppel haelt halt dem Staunenden Zeitgenossen stets eine Ueberraschung bereit!

Neulich bin ich in die U-Bahn, und bin in einer anderen Welt ausgestiegen! Ja! Es stimmt tatsaechlich! Am einen Ende der spannend-ruckeligen Fahrt war ich zu Hause, und beim Aussteigen war ich im Saftladen! Von Ruhe und Frieden zu Stress pur! Was habe ich da gestaunt! Wo sonst, als hier im Big Schmelztiegel, kann man mit einer kurzen U-Bahnfahrt in eine ANDERE WELT gelangen!?! Ich bitte Sie, meine Herrschaften....

Sunday, October 24, 2010

Niveauvoller Eintrag der Woche






(Wahlweise auch: Das kunterbunte Blaetter Blogeintrag^^)


Dass es im Big Aeppel herbstet, merkt man eigentlich nur an den kuehleren Temperaturen, und an den stetig kuerzer werdenden Tagen.

Die Blaetter im Central Park und sonstwo in dieser tollen Metropole, welche man bestauenen darf, wenn man mit'm Radl mitten in Manhattan unterwegs ist, lassen sich offenbar noch etwas Zeit mit dem Buntwerden, auch wenn erste Ansaetze schon erkennbar sind.

Die Sonne scheint noch strahlend an den meisten Tagen. Das Gras ist noch strahlend gruen. Im Central Park sind viele Menschen unterwegs, viele New Yorker, die diese letzten schoenen Tage vollstens ausschoepfen und auskosten (beinahe haette ich "auskotzen" geschrieben, upsi, kurz aus der Rolle gefallen...^^), bevor der lange, graue Winter einsetzt. Man sieht im Central Parkle mit dem Radle recht viele Rennerle, die sich auf das New York Marathonle in November vorbereiten. Schon das ganze Jahr uebend, KOSTEN die New Yorker diese letzten Tage des schoenen Wetters aus, um ihrem Training noch das letzte Schliffle zu verleihen. Solche Ausdauer kann man nur bewundern. Waehrend man selber auf dem faulen Haeutle liegt. Gelle?