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Friday, December 2, 2011

Waschanleitungen international: Blick in eine andere Welt (schon wieder)


Meine Kalt-Wetter-Jacke, die ich kuerzlich bei H & M gekauft habe, haengt an der Trennwand neben meinem Schreibtisch. Der untere Rand is ungefaehr auf meiner Augenhoehe, wenn ich auf meinem Schreibtischstuhl sitze. Da ich ein schlampiger Jackenaufhaenger bin, ist die Innenseite ein bisschen nach aussen gedreht.

Nun faellt mein Blick zufaellig da hin. Auf die untere Innenseite. Und ich sehe, dass es das Care Label zweimal gibt. Haeh? Sicher ein Fehler. Ich - total gelangweilt, wie immer im Saftladen - gucke mal genauer hin. Nein, es ist VIERmal da! Huch! Da ist wohl einer ueber der Naehmaschine eingenickt. Hat an was anderes gedacht, und einfach weiter Label auf die gleiche Stelle genaeht.^^ (Ich kann mir vorstellen, dass der Job nicht viel stimulierender ist, als meiner.) Ich reibe die Labels zwischen den Fingern, und NOCH MEHR faechern sich auf. Die haben nur irgendwie zusammengeklebt. Letzten Endes sind das ACHT Labels! Ach Gottchen. Ist das ein Fehler? Also sind sie alle gleich? Mal gucken. Bei naeherer Inspektion der Labels (mit Lesebrille, also altersgerecht :)) stellt sich heraus, dass sie alle verschieden sind. Jetzt ist meine Neugier angepiekst. Mir ist langweilig, und dieses Hirn-stimulierende Projekt kommt mir gerade recht. Mein zu bearbeitender Papierkram liegt vergessen auf dem Schreibtisch. Die acht Labels haben jetzt meine volle Aufmerksamkeit. So was kannte ich bisher noch gar nicht. (Bin auch normalerweise kein Label Leser, mir ist wichtiger, dass es gut aussieht, als ob irgendwelche Kinder in China fuer 16 cent am Tag genaeht haben, bis ihnen die Fingerchen bluteten.^^) Also denn: In winzig kleiner Schrift steht ueber die acht Labels verteilt in zwanzig - ZWANZIG - verschiedenen Sprachen..... ja was denn nun. Die Schrift ist zu klein, wahrscheinlich wie man es waschen soll oder so was (was ich bei einem Mantel sowieso nicht mache, also ist es mir egal. Wie schrullig muss man sein, um ohne Zwang einen MANTEL zu waschen?! :-O Schlimmstenfalls kommt er in die Reinigung und fertig.)

Nun habe ich dank der vielen Labels erfolgreich ein paar Minuten gekillt: Entdeckung, Inspektion, Foto, schriftliche Analyse. Aber all das dient nur der Unterhaltung, ist also im Grunde eine Suende. Die Hauptsache, der praktische Grund, warum sich die Aktion gelohnt hat, ist ein anderer.: Sollte mich mal der Zwang befallen, Kenntnis darueber zu besitzen, wie irgendwelche Waschanleitungen auf griechisch heissen, dann weiss ich jetzt, wo ich gucken muss.

Friday, January 14, 2011

Lack ab?

Wenn ich an den 15. Januar denke, spielt sich wie eine Schleife immer nur Folgendes ab:

Das Flugzeug liegt gerade schief, wohl weil es sich zum Landen wendet, und ich sehe die zwei Tuerme des World Trade Centers. Ganz nah. Oben auf selbigen, und teilweise auch auf dem Asphalt... liegt Schnee. Nur wenig, aber immerhin. Fuer eine Person, die gerade aus dem permanent schneelosen Sueden angeflogen kommt, ist das der Zauber pur. Ich - verzaubrt, und mit riesengrossen Stauneaugen ob der City, die unter meinen Fuessen ausgebreitet liegt - zu noch recht jungem Sohn: "Guck mal, hier liegt SCHNEE! Auf den Wolkenkratzern! Es wird WIRKLICHKEIT! Wir sind HIER!"

Dieses Flugzeug war wirklich etwas Besonderes. Denn es beinhaltete.... die Prinzessin. Die 37-jaehrige, ur-unschuldige Prinzessin, die bisher nur gekannt hatte, dass es jeder gut mit ihr meinte, und dass alles nach ihrem Willen ging.

14 Jahre spaeter ist das World Trade Center nicht mehr da, aber die Prinzessin immer noch. Nur ist sie keine Prinzessin mehr. Dafuer hat der magische Big (Ver-) Aeppel gruendlichst gesorgt.

Es stimmt wohl, dass man ein bisschen verbittert sein muss, um als echter New Yorker durchzugehen...

Wednesday, January 12, 2011

Doch wieder gelogen?

Heute habe ich dem Vermieter noch mal zwei Nachrichten auf dem AB hinterlassen. Es tropft gewaltig, der Kochtopf muss staendig ausgeschuettet werden, meine Buecher sind wieder nass, und es liegen neue neckisch weisse Kalkstuecke auf dem Boden. Und ein grosses steinartiges Ding, das so aussieht, als waere es aus dem Weltall hier gelandet, liegt auch da.

Ich sagte mir im Voraus, nun bis Mittwoch warte ich. Er wollte angeblich am Montag anrufen wegen einem Klempner, und ich habe ihm 2 Tage Galgenfrist gegeben. Jetzt werde ich zum Telemarketer, ha-ha.

Als er am Samstag da war, hat er mir erzaehlt, er koenne manchmal nicht so schnell (monatelang??) reagieren, weil er naemlich Krebs haette. Ich natuerlich erst mal geschockt "oh Gott, das tut mir aber schrecklich leid! Oh Gott, SORRY!"

Inzwischen - wenn man die ganzen Luegengespinste bedenkt, die ich und alle anderen Mieter von dem schon ertragen mussten - zweifle ich an der Wahrheit dieser Story. Falls sie doch wahr sein sollte, dann halte ich es fuer ziemlich schaebig, dass er das auf diese Art und Weisse zu seinem Vorteil ausnutzt.

Hier riecht es nach Schimmel, es tropft, Kalk liegt auf dem Teppich, und mein Mitleid haelt sich deswegen ploetzlich erst mal in Grenzen. Ich Unmensch, ich.

Tuesday, January 11, 2011

Leise rieselt der Kalk



Bis jetzt schneit es noch nicht - jedenfalls nicht draussen. Soll erst so um Mitternacht anfangen, und ich werde morgen antanzen wie angekuendigt, denn ich habe ja eine leichte Anfahrt, da ich in MANHATTAN lebe, oh Gott wie privilegiert kann man nur sein.

Zur Sache: Was passiert, wenn ein Heizungsrohr von innerhalb der Zimmerdecke irgendeinen dunkelbraunenen, waessrigen Scheiss tropft, und zwar seit April?

Na klar: Spaetestens im Januar kommt die Decke herunter.

Genaugenommen am vergangenen Freitag.

Es ist jetzt nicht so, dass ich dem neuen (und auch schon dem vorhergehenden) Vermieter nicht Bescheid gebruellt haette. Vielmehr habe ich viele Monate lang auf den Putz (ha-ha) gehauen. Und dann komme ich am Freitag heim, und die Decke liegt auf dem Boden, auf meinen Buechern, meinen Videospielen, in voller Naesse. Teppich, ade (den anderen Kram konnte ich wundersamerweise noch retten).

Am Samstag morgen kommt Vermieter mit seinem leicht debilen Helfer auf meine aeh... etwas intensiveren.. Anrufe hin angetanzt. Er und Helfer machen meinen Boden sauber. Ich sage, darum geht es gar nicht, es soll GRUNDSAETZLICH repariert werden, und zwar IN DER DECKE, ich sehe das schon lange, laaaaaange kommen, und Sie haben meine Warnunngen monatelang nicht ernst genommen.

Er muesse sich um eine Firma kuemmern, die das richtet, sagt er. Und er wuerde mich am Montag anrufen wegen einem Termin.

Jetzt ist es Dienstag Abend, und um den Vermieter herrscht unheimliche Stille.

Die Decke hat immer noch ein Loch, das Heizungsrohr tropft immer noch (jetzt freizuegiger, weil von keiner Zimmerdecke mehr blockiert), aber auf Vermieters weisen Rat hin steht jetzt wenigstens ein Kochtopf darunter, und faengt das meiste davon auf.

In meinem Big Schmelztiegel schmilzt nur die Wohnungsdecke. Mit Schimmelgestank als extra Zugabe.

Der etwas weniger verklaerte Blick.

PS halb elf: ES SCHNEIT!!! Ganz fest, und es bleibt liegen! Das kann ich genau feststellen, weil ich direkt auf die Strasse gucke vom Erdgeschoss, und nicht aus dem 36. Stock auf das Dach des Madison Square Gardens, oder so was. Eben sind zwei von den Muellauto-Schneeschaufeln hier durchgekratzt. Das Geraeusch hat mich ans Fenster gehen lassen. Waren naemlich lauter, als das heimelige Getropfe in den Kochtopf von der Decke.^^

Saturday, November 27, 2010

Ist es denn schon wieder so weit? (Niveauvoller Eintrag der Woche)



Edit: Bildle nachgereicht^^

Wie die Zeit vergeht! Es ist kaum zu fassen!

Nach einem ungewoehnlich sonnigen November bekam man im Big Aeppel irgendwie nicht das Gefuehl, dass wir uns mit Hoechstgeschwindigkeit auf die Vorweihnachtszeit zubewegen. Bis jetzt fehlt das Graue, Stuermische, Windige. Immer nur Sonnenschein aus dem wolkenfreien Himmel. Es fehlt das Herbstgefuehl. Ein richtiger, schoener Herbst, wo man sich gemuetlich mit einem Sixpack Bi..... aeh MIT EINEM LECKEREN TEE vorm Kamin einkuscheln kann.

Nein. Nichts als Sonnenschein im November im Big Aeppel. Immer noch. Nach Voradventszeit sieht das gar nicht aus! Darum habe ich neulich nicht schlecht gestaunt, als die ersten Weihnachtsbaumverkaeufer anfingen, an diversen Strassenecken aufzutauchen. Ja, ist es denn schon wieder soweit? Es WAR doch gerade erst Weihnachten! Ist der Big Aeppel Tree am Rockefeller Center etwa auch schon da? Das bekommt man als New Yorker gar nicht so mit unter seinen normalen Alltagssorgen. Schade eigentlich. Ich wuerde gerne einen Blogeintrag darueber schreiben. (Und ihn auf Postkarte kopiert an meine Tante Mathilde schicken!) Waere ein schoenes, passendes, unverfaengliches Thema. Vielleicht klappt's ja naechstes Jahr!

Also die Weihnachtsbaumverkaeufer schiessen jedes Jahr gegen Ende November (normalerweise gleich nach Thanksgiving, kann aber um ein paar Tage variieren) wie Pilze aus dem Boden! Siehe da - die Amerikaner wollen echte Weihnachtsbaeume! Dabei sagt man ihnen doch nach, dass sie grundsaetzlich nur an Kitsch interessiert sind, den selben kuenstlichen Weihnachtsbaum jedes Jahr aus dem Schrank kramen und zusammenschrauben. Das ist aber ein Trugschluss. Die Amerikaner - wie man hier im Big Aeppel, wo es von typischen Amerikanern nur so wimmelt, erkennen kann - wollen ein echtes Baeumle. Auch wenn sie es selber nach Hause schleppen muessen, notfalls mit dem Radle.

Die Baumverkaeufer im Big Aeppel tun mir allerdings leid. Muessen da wochenlang bei teilweise eisiger Kaelte auf der Strasse stehen, und sich auf diese Weise sauer ihr Geld verdienen. Dass sie z.g.T. aus Kanada kommen, und an ganz andere Temperaturen gewoehnt sind, tut nicht zur Sache, sagt mir mein mitleidiges deutsches Herz. Mir blutet trotzdem immer das Herz, wenn ich die Armen da stehen sehe. Ich bewundere ihre Tapferkeit. Herzzerreissend, wenn man bedenkt, dass sie wohl nicht sozialversichert sind, und keine Rente bekommen dafuer, dass sie jedes Jahr mit ihren frisch gefaellten Tannen in den Big Schmelztiegel reisen. Sich auf diese Weise ihren Lebensunterhalt verdienen muessen. Fuer ihre Familie Essen auf den Tisch bringen muessen. Sie sind vollkommen auf diese Jahreszeit angewiesen. Jetzt ernten sie die Fruechte ihrer Schwerstarbeit, das ganze Jahr hindurch eine Weihnachtsbaumfarm zu hegen und zu pflegen! Wir sehen nur das Verkaufsende, aber so eine Weihnachtsbaumfarm ist 12 Monate lang eine Knochenmuehle! Da kann ich nur sagen: Allergroesste Hochachtung.

Vor diesen tapferen, mutigen Kanadiern ziehe ich also uneingeschraenkt den Hut: Hut ab! Obwohl man aus Ruecksicht auf die Jahreszeit vielleicht lieber sagen sollte "Nikolausmuetze ab!" Das war jetzt ein niveauvoller kleiner Scherz. Hoffentlich habe ich damit niemanden beleidigt. Man will sich ja nicht ueber Nikolaeuse lustig machen, die haben's auch nicht leicht, muessen sich ohne Sozialversicherung sauer ihr Geld verdienen.

Leider werde ich Weihnachten nicht im Big Aeppel verbringen, sondern natuerlich auf Heimaturlaub sein. Habe rechtzeitig gebucht! Und zwar online. Es gibt tatsaechlich recht guenstige Angebote. Ein bisschen Eigeninitiative muss allerdings schon sein. Habe Tickets bekommen fuer UNTER $1000 PRO PERSON! Also durchaus erschwinglich! Wow! Ich freue mich darauf, meine Familie zu sehen. Sie fehlt einem eben doch. Ausserdem habe ich vor, ganz viele Leckereien und andere Sachen aus Deutschland mitzubringen, und teilweise mit aufs Buero nehmen. Und dann in diesem Blog niveauvoll und unverfaenglich darueber berichten, wie sie meinen Kolleg/innen geschmeckt haben! Kann's gar nicht erwarten! :-))

Fruehwinterliche Gruesse aus dem Big Schmalztiegel!

Friday, September 17, 2010

... und in China ist ein Sack Reis umgefallen

Die deutsche Faszination mit dem Big Aeppel laesst mich immer wieder aufs Neue staunen.

Gestern so gegen 5 Uhr nachmittags gab es hier ein Gewitter. Mit dunkeln Wolken, Blitz und Donner. Wie das Gewitter halt so an sich haben. Wie immer, hat man heute gehoert, dass es da auch ein paar Baeume umgehauen hat, das hoert man jedes Mal, blablabla. Zwei Baeume sind auf Autos gefallen. Auch das passiert so ziemlich jedes Mal. Fuer die durstenden und hungernden Local News VIELLEICHT noch entfernt als Story legitim, wenn gerade nix anderes los ist, aber ... die INTERNATIONALEN MEDIEN? Wegen einem GEWITTER!?! :-OO

Bekam ich heute eine Nachricht von Muttern auf dem Anrufbeantworter im Buero: Sie wollte nur mal hoeren... (ganz aufgeregt)... in NY haette es doch gestern so ein fuerchterliches UNWETTER gegeben, ob wir das gut UEBERSTANDEN haetten...

Da legst di nieder.

Thursday, April 8, 2010

Wenns nur die deutsche Sprache tut

Mein Sohn kennt nicht viele deutsche Worte. (Die einsprachige Erziehung war meine Entscheidung, weil ich schon mitbekommen hatte, wie mehrsprachige Kinder vor Verwirrung kirre geworden sind.)

Aber ein Wort hat er gelernt: "Unverschaemt!" Und das hat er von seiner Oma, meiner Mutter, gelernt. Weil er es dauernd gehoert hat, als sie vor zig Jahren (psssst... 1999) hier auf Besuch war. Er konnte gar nicht anders. Denn sie hat es jeden Tag hundert mal ausgerufen: In Restaurants beim Besichtigen der Speisekarte. In Geschaeften, als sie auf Preisschilder geguckt hat: "unverschaemt, Unverschaemtheit, UNVERSCHAEMT!!!"

Altem Geizhalz sei Dank, hatte er ENDLICH durch staendiges Wiederholen ein deutsches Wort gelernt! "Gucken wir mal, was es hier Gutes zu essen gibt." Ein Blick von Muttern auf die Speisekarte: "Accccccchhhhhhhhh, du LIEBER GOTT! UNVERSCHAEMTHEIT!!" Beim Rumstoebern in Klamottenlaeden (fuer mich^^): "ACCCCCHHHHHHHH DU LIIIIIIIIIIIEBER GOTT!! *UNVERSCHAEMTHEIT!!!*" (Da sie letztendes trotzdem den Geldbeutel aufgemacht hat^^, war alles im gruenen Bereich.)

Unverschaemt ist ein ganz tolles deutsches Wort. Es gibt kein englisches Wort, das es genau trifft. Kein einziges. Brazen, the nerve, shameless. Alles irgendwie lauwarm. Manchmal braucht es einen guten deutschen Ausdruck, um genau das rueberzubringen, was einen gerade bewegt. Und heute gebrauche auch ich das Wort "unverschaemt(heit)" regelmaessig. Und nicht nur, wenn es um Preise geht. Es passt eigentlich so ziemlich auf alles, was einen nervt. Der Kammerjaeger kuendigt sich an, und kommt dann nicht? Richtig: UNVERSCHAEMT. Ein 20 Zentimeter hohes Weihnachtsbaeumchen in einem Topf fuer 60 (!?!!) Dollar? WAS wuerde Oma sagen. Genau: UNVERSCHAEMTHEIT!!! (Na gut, das war jetzt doch Preise. Konnte es mir aber gerade irgendwie nicht verkneifen.) Ein Telemarketer ruft um 10 Uhr abends an? Ja, ja, Unverschaemtheit. Ein Immigrant hat einen Job in einem Geschaeft, aber man kann sich kaum verstaendigen, weil er der englischen Sprache so was von nicht maechtig ist? Genau. Unverschaemtheit. Man sinkt bis zu den Hueften in Schneeberge ein, weil der Pflug locker-flockig einfach alles an den Strassenrand geschoben hat? Sie haben es erraten, meine Herrschaften. Unverschaemt, unverschaemt, unverschaemt.

Seit meine Mutter hier auf Besuch war, hat sich das nette deutsche Wort "unverschaemt" in unseren taeglichen Sprachgebrauch eingeschlichen. Es gibt Dinge, die kann man einfach nur auf deutsch ausdruecken. "Accccccchhhhh du LIEBER GOTT" *winke an Mutter* gehoert dazu. Aber das kann man auch auf englisch ausdruecken. Obwohl es "oh my God!" nicht so hundertpro trifft. An "unverschaemt" kann allerdings nichts anruehren. Da gibt es keinen passenden Ausdruck in der englischen Sprache. Unverschaemtheit das, ne?