Heute fuehlte ich meine Brust anschwellen vor Glueck und gestern auch schon. Der Grund? Ich schnuppere in jeder Sekunde, die ich draussen zubringe, in den Wind. Hebe das Gesicht dem guten, lieben Herbstlueftchen entgegen und zerberste fast vor Dankbarkeit.
Man braucht so wenig im Leben, und das wahre Glueck liegt oft in den kleinen Dingen.
Nicht wahr?
Einen wunderschoenen Dienstag voller Dankbarkeit wuenscht
die hsm.
Schreibtischheldin speit Feuer. Jetzt mit Regenmotiv. Denn das Leben ist ein Traenenmeer. Mein Lebensmotto: ALSO DEN GANZEN TAG AM SCHREIBTISCH SITZEN, DAS KOENNTE ICH NICHT. DAFUER BIN ICH EIN VIEL ZU SENSIBLES, KREATIVES PFLAENZCHEN. DA WUERDE ICH EINGEHEN.
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Tuesday, October 23, 2012
Monday, October 22, 2012
Geschmunzel am Morgen
Heute Morgen musste ich echt schmunzeln. Nun ja, man soll ja jeden Tag mit einem Schmunzeln anfangen, aber wie oft kann man von der Situation, die einen schmunzeln laesst, zusaetzlich auch noch etwas Wertvolles LERNEN?
Ich habe das unverschaemte Glueck, gerade so eine Situation habe erleben zu duerfen. Am Fruchtstand auf dem Weg von der Subway zum Buero holte ich mir drei Bananen. Vor mir war eine junge Frau von etwa 25 dran. Der mittelalte Mann vom Fruchtstand hat mit der jungen Frau lange geflirtet, hat sie extra lang und langsam bedient, gezwinkert, gelaechelt, rundum zuvorkommend behandelt. Dann kam ich, nahm drei Bananen und legte ihm einen Dollar Schein hin. Wollte ihm gerade einen schoenen Tag wuenschen und weitergehen. Dann drehe ich mich noch mal nach ihm um und frage ihn hoeflich nach einer kleinen Plastiktuete fuer die Bananen. Er gibt mir mit launischer Miene eine Tuete, macht sie nicht auf, tut die Bananen nicht rein, hier mach's selber.
Da musste ich doch sehr lachen, als ich den Unterschied zwischen seinem Verhalten mir gegenueber und seinem Verhalten der jungen Frau gegenueber feststellte. Tja, wenn man aelter ist, wird man halt nicht mehr so angeflirtet, dachte ich schmunzelnd. Die Zeit hatte ich auch mal, jetzt ist halt die naechste Generation dran. Das ist der Lauf der Welt. Ich will ja auch schliesslich gar nicht nach meinem Aeusseren beurteilt werden, sondern nach dem, was ich sonst so zu bieten habe, und das ist recht viel.
Ich musste immer mehr schmunzeln als ich ueber die Gelassenheit des Alters nachdachte. Ich habe nicht etwa grimmig geguckt und den Bananenmann angefahren mit den zornigen Worten: "Aha, die Junge vor mir bekommt den Service With a Smile und ich Alte krieg die Tuete vor den Latz geknallt nach dem Motto Mach's Doch Selber. Unverschaemtheit. Mich haben Sie zum letzten Mal gesehen!". Nein, das waere die alte hsm gewesen. Die neue hsm musste schmunzeln ueber ihre Unsichtbarkeit im Vergleich zur juengeren Generation. Ich hatte meine Jugend, jetzt sind halt die Naechsten dran. Dank meiner Therapeutin sehe ich es mal so: Ich bin nicht traurig, dass die Jugend vorbei ist, sondern dankbar, dass ich sie ueberhaupt erleben durfte. Das musste ich auch erst lernen. Nun freue ich mich am Anblick junger Menschen, denen der Hof gemacht wird, waehrend so Alte wie ich genervt abgefertigt werden. So ist der Lauf der Dinge halt. Da kann man gegen wettern, oder man kann es als Gelegenheit begruessen, als Chance. Ich habe mich fuer mich fuer letzteres entschieden, denn Glueck ist schliesslich ein Tuwort.
Das Leben ist so vergaenglich wie mein Loewenzahn da oben. Der steht ja schliessllich als Symbol fuer meine Einstellung, der ist nicht durch Zufall da gelandet.
Ich wuensche allen einen wunderschoenen Montag!
Ich habe das unverschaemte Glueck, gerade so eine Situation habe erleben zu duerfen. Am Fruchtstand auf dem Weg von der Subway zum Buero holte ich mir drei Bananen. Vor mir war eine junge Frau von etwa 25 dran. Der mittelalte Mann vom Fruchtstand hat mit der jungen Frau lange geflirtet, hat sie extra lang und langsam bedient, gezwinkert, gelaechelt, rundum zuvorkommend behandelt. Dann kam ich, nahm drei Bananen und legte ihm einen Dollar Schein hin. Wollte ihm gerade einen schoenen Tag wuenschen und weitergehen. Dann drehe ich mich noch mal nach ihm um und frage ihn hoeflich nach einer kleinen Plastiktuete fuer die Bananen. Er gibt mir mit launischer Miene eine Tuete, macht sie nicht auf, tut die Bananen nicht rein, hier mach's selber.
Da musste ich doch sehr lachen, als ich den Unterschied zwischen seinem Verhalten mir gegenueber und seinem Verhalten der jungen Frau gegenueber feststellte. Tja, wenn man aelter ist, wird man halt nicht mehr so angeflirtet, dachte ich schmunzelnd. Die Zeit hatte ich auch mal, jetzt ist halt die naechste Generation dran. Das ist der Lauf der Welt. Ich will ja auch schliesslich gar nicht nach meinem Aeusseren beurteilt werden, sondern nach dem, was ich sonst so zu bieten habe, und das ist recht viel.
Ich musste immer mehr schmunzeln als ich ueber die Gelassenheit des Alters nachdachte. Ich habe nicht etwa grimmig geguckt und den Bananenmann angefahren mit den zornigen Worten: "Aha, die Junge vor mir bekommt den Service With a Smile und ich Alte krieg die Tuete vor den Latz geknallt nach dem Motto Mach's Doch Selber. Unverschaemtheit. Mich haben Sie zum letzten Mal gesehen!". Nein, das waere die alte hsm gewesen. Die neue hsm musste schmunzeln ueber ihre Unsichtbarkeit im Vergleich zur juengeren Generation. Ich hatte meine Jugend, jetzt sind halt die Naechsten dran. Dank meiner Therapeutin sehe ich es mal so: Ich bin nicht traurig, dass die Jugend vorbei ist, sondern dankbar, dass ich sie ueberhaupt erleben durfte. Das musste ich auch erst lernen. Nun freue ich mich am Anblick junger Menschen, denen der Hof gemacht wird, waehrend so Alte wie ich genervt abgefertigt werden. So ist der Lauf der Dinge halt. Da kann man gegen wettern, oder man kann es als Gelegenheit begruessen, als Chance. Ich habe mich fuer mich fuer letzteres entschieden, denn Glueck ist schliesslich ein Tuwort.
Das Leben ist so vergaenglich wie mein Loewenzahn da oben. Der steht ja schliessllich als Symbol fuer meine Einstellung, der ist nicht durch Zufall da gelandet.
Ich wuensche allen einen wunderschoenen Montag!
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Sunday, October 21, 2012
Ein Besuch im Zoo
Ich weiss nicht mehr ob, ich's schon erwaehnt habe, aber seit einiger Zeit bin ich ehrenamtlich bei so einer Sozialstelle (will jetzt aus Privatsphaere Gruenden nicht naeher darauf eingehen, um welche es sich handelt) taetig. Die vermittelt einen halt kurzfristig wo gerade jemand gebraucht wird. So Sachen wie mal fuer eine Omm ... aeh aeltere alleinstehende Frau, die schlecht laufen kann, den Hund ausfuehren, mal fuer eine alleinerziehende Mama kurzfristig als Babysitterin einspringen... so Sachen halt.
Mir macht das ungeheuer Spass. Ich helfe grundsaetzlich gerne, fuehle mich gerne gebraucht, und die langen, einsamen Wochenenden, an denen ich mir nur selber leid tue, vor allem seit meine letzte Beziehung in die Brueche gegangen ist, vergehen recht schnell. Und ich lerne unendlich viele Leute kennen, die ich sonst nie kennengelernt haette.
Zu dieser ehrenamtlichen Taetigkeit hat mir meine Therapeutin geraten. Und ich muss sagen, es ist das Beste, was mir seit langer Zeit passiert ist. Ich liebe meine "Kunden", die gar nicht wissen koennen, dass sie mir so viel mehr geben, als ich ihnen. Heute z. B. war ich mit den zwei Knirpsen einer Lieblings"kundin" (alleinerziehende Mutti, zwei Jobs, wenig Zeit, wenig Geld) im Zoo, um sie mal ein wenig zu entlasten. Ich muss sagen, wenn man sieht, wie die grossen, runden Kinderaugen an einer Giraffe hochstaunen, dann hat Selbstmitleid keinen Raum mehr. Dann ist alles weg, was Stress bereitet. Die Mama, die am WE in Nachtschicht Telefondienst macht, konnte mal ausschlafen. Mir ist fast peinlich, wie sehr sie sich bedankt, wenn ich mit ihren zwei erschoepften aber gluecklichen Knirpsen zurueckkomme. "Mama, wir haben einen Alpaca gesehen!" Ach wie suess. Ich musste mich wegdrehen, um meine Ruehrung zu verbergen.
Morgen kaufe ich fuer einen gehbehinderten Mann Lebensmittel ein nach Feierabend. Und vergesse nie, dankbar zu sein, dass ich (noch) nicht wirklich gehbehindert bin. "Meine" Menschen koennen nie erahnen, wie viel ich von ihnen lerne, wie viel sie mir geben.
Einen schoenen Restsonntag noch in die Runde
Mir macht das ungeheuer Spass. Ich helfe grundsaetzlich gerne, fuehle mich gerne gebraucht, und die langen, einsamen Wochenenden, an denen ich mir nur selber leid tue, vor allem seit meine letzte Beziehung in die Brueche gegangen ist, vergehen recht schnell. Und ich lerne unendlich viele Leute kennen, die ich sonst nie kennengelernt haette.
Zu dieser ehrenamtlichen Taetigkeit hat mir meine Therapeutin geraten. Und ich muss sagen, es ist das Beste, was mir seit langer Zeit passiert ist. Ich liebe meine "Kunden", die gar nicht wissen koennen, dass sie mir so viel mehr geben, als ich ihnen. Heute z. B. war ich mit den zwei Knirpsen einer Lieblings"kundin" (alleinerziehende Mutti, zwei Jobs, wenig Zeit, wenig Geld) im Zoo, um sie mal ein wenig zu entlasten. Ich muss sagen, wenn man sieht, wie die grossen, runden Kinderaugen an einer Giraffe hochstaunen, dann hat Selbstmitleid keinen Raum mehr. Dann ist alles weg, was Stress bereitet. Die Mama, die am WE in Nachtschicht Telefondienst macht, konnte mal ausschlafen. Mir ist fast peinlich, wie sehr sie sich bedankt, wenn ich mit ihren zwei erschoepften aber gluecklichen Knirpsen zurueckkomme. "Mama, wir haben einen Alpaca gesehen!" Ach wie suess. Ich musste mich wegdrehen, um meine Ruehrung zu verbergen.
Morgen kaufe ich fuer einen gehbehinderten Mann Lebensmittel ein nach Feierabend. Und vergesse nie, dankbar zu sein, dass ich (noch) nicht wirklich gehbehindert bin. "Meine" Menschen koennen nie erahnen, wie viel ich von ihnen lerne, wie viel sie mir geben.
Einen schoenen Restsonntag noch in die Runde
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Saturday, October 20, 2012
Die kleinen Gluecksmomente
Gerade erlebt, und muss es unbedingt mit Euch teilen: Das Lachen eines Kindes. Im Treppenhaus. Bin gerade ueberwaeltigt von einem Gluecksgefuehl wie es nur das Lachen eines Kindes ausloesen kann. Es ist ein Gefuehl im Brustkasten, das unbeschreiblich ist. Ich hebe den Blick und sage "Danke, lieber Gott. Danke dafuer, dass ich das erleben darf."
Alles Leid, alles Elend, aller unnoetiger Zorn auf die Welt: Weggewischt. Das Lachen eines Kindes im Treppenhaus laesst mich innehalten und erkennen, was wirklich wichtig ist im Leben.
Der Tag kann beginnen.
Alles Leid, alles Elend, aller unnoetiger Zorn auf die Welt: Weggewischt. Das Lachen eines Kindes im Treppenhaus laesst mich innehalten und erkennen, was wirklich wichtig ist im Leben.
Der Tag kann beginnen.
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Friday, August 17, 2012
Angekommen!
Guten Morgen, ihr Lieben!
Wir sind jetzt hier. Gerade auf dem Flughafen von Bangkok angekommen und warten auf unsere hier wohnenden Freunde, die uns abholen werden. Beide haben wir den Lappy dabei, also kann ich auch von hier aus bloggen. Der Lappy hat auch in den Rucksack gepasst. Der arme Rucksack. Er ist schon ganz zerrissen und zefetzt. Ob er an Missgunst leidet? Ha-ha. Sobald unsere Freunde kommen, kann es trotzdem losgehen mit dem Wandern. Ich kann's kaum erwarten, war schon wie gesagt seit meiner Studentenzeit nicht mehr in Thailand, jedenfalls nicht mit Rucksack.
Ich freu mich so! Es hat sich einiges veraendert, den Flughafen erkenne ich kaum wieder. Aber unsere Freunde werden uns durch den Matsch fuehren, ebenfalls mit Rucksack, obwohl sie hier leben! Toll aufregend ist das alles!
Jetzt ist ja im Moment Regenzeit in Thailand. Also das werden wir schon wuppen. Im Moment ist es nur ein bisschen bewoelkt, aber in zwei Stunden oder so wird es zu regnen beginnen. Was soll's. Ich mag den Regen ja. Habe sogar meinen pinken Schirm zu Hause im Big Aeppel gelassen, denn den brauche ich hier nicht. Wir - Herr Schatzimausi und ich - werden tapfer wandern, denn der Regen macht Spass! Wir werden schon nicht schmelzen. Ach, gerade kommen unsere Freunde durch die Glastuer! Endlich! Werde weiter berichten, auch mit Bildern! Bitte etwas Geduld haben, denn ich komme so viel in der Welt herum dieses Jahr, dass ich kaum mit dem Berichten nachkomme. Luxusproblem, ich weiss.
PS. Der Buddha, der im Flughafen aufgebaut ist, laechelt milde. Hoffe ich wenigstens. Doch nicht das falsche Land, oder? :-O
Wir sind jetzt hier. Gerade auf dem Flughafen von Bangkok angekommen und warten auf unsere hier wohnenden Freunde, die uns abholen werden. Beide haben wir den Lappy dabei, also kann ich auch von hier aus bloggen. Der Lappy hat auch in den Rucksack gepasst. Der arme Rucksack. Er ist schon ganz zerrissen und zefetzt. Ob er an Missgunst leidet? Ha-ha. Sobald unsere Freunde kommen, kann es trotzdem losgehen mit dem Wandern. Ich kann's kaum erwarten, war schon wie gesagt seit meiner Studentenzeit nicht mehr in Thailand, jedenfalls nicht mit Rucksack.
Ich freu mich so! Es hat sich einiges veraendert, den Flughafen erkenne ich kaum wieder. Aber unsere Freunde werden uns durch den Matsch fuehren, ebenfalls mit Rucksack, obwohl sie hier leben! Toll aufregend ist das alles!
Jetzt ist ja im Moment Regenzeit in Thailand. Also das werden wir schon wuppen. Im Moment ist es nur ein bisschen bewoelkt, aber in zwei Stunden oder so wird es zu regnen beginnen. Was soll's. Ich mag den Regen ja. Habe sogar meinen pinken Schirm zu Hause im Big Aeppel gelassen, denn den brauche ich hier nicht. Wir - Herr Schatzimausi und ich - werden tapfer wandern, denn der Regen macht Spass! Wir werden schon nicht schmelzen. Ach, gerade kommen unsere Freunde durch die Glastuer! Endlich! Werde weiter berichten, auch mit Bildern! Bitte etwas Geduld haben, denn ich komme so viel in der Welt herum dieses Jahr, dass ich kaum mit dem Berichten nachkomme. Luxusproblem, ich weiss.
PS. Der Buddha, der im Flughafen aufgebaut ist, laechelt milde. Hoffe ich wenigstens. Doch nicht das falsche Land, oder? :-O
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