Ich glaube, noch nie und noch nirgendwo auf Erden ist ein Mensch je so abrundtief gehasst worden, wie ich diese Person hasse. Ich kann mir noch nicht mal eine lustige Mordfantasie einfallen lassen, dafuer haben die Abgruende zu tiefe neue Tiefen erreicht. I hate her with all my heart and all my soul, and I wish the very worst on her. May she sizzle eternally in her own special hell. Forever, amen.
PS. Nachfolgende zwei Postings geloescht, denn so viel Raum hier hat die hartgesottene, hirnverkalkte, strohdumme alte Schreckschraube gar nicht verdient.
Bis demnaechst.
Schreibtischheldin speit Feuer. Jetzt mit Regenmotiv. Denn das Leben ist ein Traenenmeer. Mein Lebensmotto: ALSO DEN GANZEN TAG AM SCHREIBTISCH SITZEN, DAS KOENNTE ICH NICHT. DAFUER BIN ICH EIN VIEL ZU SENSIBLES, KREATIVES PFLAENZCHEN. DA WUERDE ICH EINGEHEN.
Monday, December 20, 2010
Friday, December 17, 2010
Chef, intellektuell
Heute abend musste ich mich entscheiden, ob ich noch mal bis 8 Uhr im Buero bleiben sollte. Wohlgemerkt, uns wird das nicht offiziell vorgeschrieben, sondern wir entscheiden selbst, ob wir die extra Zeit brauchen, um alles zu schaffen, oder nicht.
So gegen 5 denke ich, o.k., ich werde heute wohl "frueh" gehen, aber fuer den Fall eines Falles hole ich mir doch lieber diesen Zettel beim Chef. Den Zettel fuer den Chauffeur-Service, der uns armen Sklaven ab 8 Uhr abends zusteht.
Ich stehe im Tuerrahmen von Chefs Eckzimmer. Das Empire State Building laechelt mich durch die Rundum-Fenster in voller Weihnachtsaufmachung rot und gruen um die Spitze herum freundlich an. Es ist naemlich schon voll dunkel draussen. Chef ist am Telefon. Aha. Wichtige geschaeftliche Besprechung? Chef (den ich von diesem Blickwinkel nur von hinten sehe, und der sich meiner Anwesenheit sowas von nicht bewusst ist) ganz aufgeregt ins Telefon: "Vergleiche ihn doch nicht mit Beethoven! Du musst ihn einfach fuer sich selber geniessen. Du darfst ihn nicht mit Beethoven vergleichen! Ziehe keine Vergleiche mit Beethoven, sonst kannst du ihn nicht geniessen!"
Ich brauche immer noch den Zettel fuer den Chauffeur Service. Ich warte respektvoll und unbemerkt im Tuerrahmen. Lange kann es ja nicht mehr dauern bis er auflegt.
Leider doch. Auf einmal geht es um ein Buch, ein Schauspiel, oder einen Film. Habe mir den Namen leider nicht gemerkt.
Chef ins Telefon, vollstens animiert jetzt: "Und... meinst du, es geht darum, dass der Protagonist jetzt 40 ist, und auf sein Leben zurueckblickt? Kann DAS die Message sein, die uns hier heruebergebracht wird?"
Ich gucke von hinten auf seine Glatze, auf seine animierten Armbewegungen, als er sich gemuetlich und selbstgefaellig zuruecklehnt, und frage mich mal wieder, auf welchem Planeten ich gelandet bin. Und sage mir irgendwann: Scheiss drauf. Scheiss auf Beethoven, scheiss auf den 40-jaehrigen Protagonisten von ...Irgendwas. Ich habe noch ein bisschen Arbeit zu erledigen, und offenbar gehoere ich zu den Wenigen hier, die sich darum einen Scheissdreck scheren. Scheiss auf den Chauffeur. Ich werde um halb 6 gehen. Die Wuerfel sind gefallen. Ich blicke naemlich auch gerade auf mein Leben zurueck, und das kann's wohl nicht sein. Waehrend Chef noch hochgeistige Kultur diskutiert, wende ich mich zum Gehen. Das ist mir doch zu bloed.
An meinem Schreibtisch angelangt, erledige ich schnell ein paar letzte Schliffe fuer die Firmenfinanzen fuer 2010. Auf einmal rennt Chef selbstgefaellig im Mantel an mir vorbei, gen Richtung Aufzug, und wuenscht ein gutes Wochenende. (Auch so eine Art Baskenmuetze hat er auf, aber Baskenmuetzen habe ich diese Woche schon in einen anderen Zusammenhang erwaehnt, und ich will's nicht uebertreiben.)
Ich gehe um halb 6. Und hoere in der U-Bahn ein bisschen Beethoven auf meinem I-Pod.
So gegen 5 denke ich, o.k., ich werde heute wohl "frueh" gehen, aber fuer den Fall eines Falles hole ich mir doch lieber diesen Zettel beim Chef. Den Zettel fuer den Chauffeur-Service, der uns armen Sklaven ab 8 Uhr abends zusteht.
Ich stehe im Tuerrahmen von Chefs Eckzimmer. Das Empire State Building laechelt mich durch die Rundum-Fenster in voller Weihnachtsaufmachung rot und gruen um die Spitze herum freundlich an. Es ist naemlich schon voll dunkel draussen. Chef ist am Telefon. Aha. Wichtige geschaeftliche Besprechung? Chef (den ich von diesem Blickwinkel nur von hinten sehe, und der sich meiner Anwesenheit sowas von nicht bewusst ist) ganz aufgeregt ins Telefon: "Vergleiche ihn doch nicht mit Beethoven! Du musst ihn einfach fuer sich selber geniessen. Du darfst ihn nicht mit Beethoven vergleichen! Ziehe keine Vergleiche mit Beethoven, sonst kannst du ihn nicht geniessen!"
Ich brauche immer noch den Zettel fuer den Chauffeur Service. Ich warte respektvoll und unbemerkt im Tuerrahmen. Lange kann es ja nicht mehr dauern bis er auflegt.
Leider doch. Auf einmal geht es um ein Buch, ein Schauspiel, oder einen Film. Habe mir den Namen leider nicht gemerkt.
Chef ins Telefon, vollstens animiert jetzt: "Und... meinst du, es geht darum, dass der Protagonist jetzt 40 ist, und auf sein Leben zurueckblickt? Kann DAS die Message sein, die uns hier heruebergebracht wird?"
Ich gucke von hinten auf seine Glatze, auf seine animierten Armbewegungen, als er sich gemuetlich und selbstgefaellig zuruecklehnt, und frage mich mal wieder, auf welchem Planeten ich gelandet bin. Und sage mir irgendwann: Scheiss drauf. Scheiss auf Beethoven, scheiss auf den 40-jaehrigen Protagonisten von ...Irgendwas. Ich habe noch ein bisschen Arbeit zu erledigen, und offenbar gehoere ich zu den Wenigen hier, die sich darum einen Scheissdreck scheren. Scheiss auf den Chauffeur. Ich werde um halb 6 gehen. Die Wuerfel sind gefallen. Ich blicke naemlich auch gerade auf mein Leben zurueck, und das kann's wohl nicht sein. Waehrend Chef noch hochgeistige Kultur diskutiert, wende ich mich zum Gehen. Das ist mir doch zu bloed.
An meinem Schreibtisch angelangt, erledige ich schnell ein paar letzte Schliffe fuer die Firmenfinanzen fuer 2010. Auf einmal rennt Chef selbstgefaellig im Mantel an mir vorbei, gen Richtung Aufzug, und wuenscht ein gutes Wochenende. (Auch so eine Art Baskenmuetze hat er auf, aber Baskenmuetzen habe ich diese Woche schon in einen anderen Zusammenhang erwaehnt, und ich will's nicht uebertreiben.)
Ich gehe um halb 6. Und hoere in der U-Bahn ein bisschen Beethoven auf meinem I-Pod.
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Thursday, December 16, 2010
Ausgenutzt von Frau Zipperlein
Ich hasse die Person mit ihren verfluchten Arztterminen. Immer vor der Deadline laesst sie mich alleine haengen. Immer. Jeden Monat, und jetzt auch noch am Jahresende, ein Riesen-Abschluss fuer die Finanzabteilung, der ich leider angehoere. Heute will ich nicht spaet bleiben, ich kann nicht, ich will nicht, ich kann nicht mehr. Ich zerbreche. Heute gehe ich puenktlich. Wie kann die einen Arzttermin machen, wenn sie genau weiss, IM VORAUS, was Sache ist!!!!!!!!!!!!!!
Seit November, mal gucken: Fussarzt, Augenarzt, Zahnarzt, allgemeines Checkup, Krebsnachsorge (nach 4!!!!!!!!!!!!!!!!!!! [Korrektur: Im kommenden Maerz FUENF!!!!!!!!!!!!!!!!] Jahren noch alle 3-6 Monate!), Mammographie. Die ist doch nicht ganz dicht. Jetzt wurde mir schon wieder was hingeklatscht. Wem mach ich was vor. Ich werde bleiben muessen. Den einzigen Arzt, den die wirklich braucht - DEN PSYCHIATER - das ist der einzige, zu dem sie leider nicht geht.
Ich will auch mal wieder was von meinem Abend haben. Wenn ich so ein ehrgeiziger Angestellter waere, waere ich ins Management oder so was gegangen, da gehoert einem auch keine Freizeit mehr.
1 std. spaeter: Jetzt werde ICH auch noch angemotzt, dass die immer blau macht. "Dass IHR immer nicht da seid. IHR IHR IHR "you guys". Dabei bin ich immer da. Nur einmal ganz selten spiele ich einen Tag krank, dann brauche ich es aber auch wirklich. Wie am Montag. (Montag war auch teilweise Rache, weil SIE mich letzte Woche zweimal ungeplant hat haengen lassen, solche Spielchen kann ich auch spielen.)Da hat vorhin eine gesehen, wie uebewaeltigt und gestresst ich bin, gemerkt, dass ich alleine da bin, und anstatt es an der nicht vorhandenen Quelle auszulassen, dann halt an mir, dem Opfer. IHR IHR DASS IHR immer nicht da seid. Geht's noch.
Dreiviertel sieben: Die Putzfrau, die gerade mit ihrem vollen Waegelchen hier durch wandelt, gibt mir mal wieder Giftblicke. Die muss naemlich immer warten, bis man weg ist, bevor sie die Muelleimer an Schreibtischen entleeren darf. (Stoere nicht die wichtigen Schreibtischleute - was fuer ein Hohn! DIE haben Gewerkschaft, sind besser abgesichert, als wir!) Gestern abend hatte sie stundenlang ihre Runden gedreht... ich wollte ihr meinen Muelleimer anbieten, aber Frau Z. ist so merkbefreit, die hat das gar nicht mitbekommen, die denkt nicht mit. Die Putzfrau haette also trotzdem warten muessen, eine weitere Stunde herumwandeln muessen, bis sie Frau Z.'s einsamen Muelleimer leeren kann. Heute abend habe ich ihr meinen Muelleimer gegeben, und sie hat sich darueber gefreut, sich tausendmal bedankt. Erleichtert, dass sie nicht noch mal irgendwann spaeter vorbeikommen muss. Ich Gutmensch, ich.
Wie duemmlich-merkbefreit Frau Z. ist, durfte ich dann auch noch felststellen, als wir gestern abend den Firmen-Wagen Service anriefen, um nach Hause gefahren zu werden. Ich war stundenlang "on hold" (deutsch?? Geistesblitz Stunden spaeter: WARTESCHLEIFE!)), Frau Z. kam sofort durch, musste nicht warten am Telefon. Obwohl sie NACH mir anrief. Dann wartete ihr Wagen schon vor der Tuer, sie tanzt in die Nacht, "tschuess bis Freitag". Es wird einem eine Nummer zugeteilt, die der Fahrer dann prominent im Seitenfenster auf einem Schild aufzeigt. (Vor diesen Fahrern ist mir meine - aeh, etwas urige Nachbarschaft immer peinlich, weil die an ganz anderes gewoehnt sind. Aber Hauptsache in MANHATTAN, bei Gott, und nicht in Queens, wie Frau Z. Die kitschigen, bunt blinkenden Weihnachtsdekorationen in vielen Fenstern, als wir uns meiner Wohnung naehern, lassen mich bald im Boden versinken vor Peinlichkeit.)
Ich durfte also gestern abend noch eine halbe Stunde in der klirrenden Kaelte stehen, bis mein Wagen kam. Obwohl ich zuerst angerufen hatte. VOR Frau Z.
Ich hasse die Person. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie ich die hasse.
Jetzt, wo alle weg sind, ist es schoen ruhig. Und jetzt bin ich froh, dass sie nicht da ist mit ihrem duemmlichen Geplapper. Nur eine Managerin ein paar Tueren weiter ist noch da. Wie jeden Abend. Ihr Leben ist ihr Job. Nicht fuer das hoechste Gehalt der Welt wuerde ich so "leben" wollen.
O.K., ich versuendige mich mal wieder, indem ich mich ueber SCHEISSE aufrege. Aber herrjeh, man wird doch mal Dampf ablassen duerfen. Wahlweise Flammen. ^^
Seit November, mal gucken: Fussarzt, Augenarzt, Zahnarzt, allgemeines Checkup, Krebsnachsorge (nach 4!!!!!!!!!!!!!!!!!!! [Korrektur: Im kommenden Maerz FUENF!!!!!!!!!!!!!!!!] Jahren noch alle 3-6 Monate!), Mammographie. Die ist doch nicht ganz dicht. Jetzt wurde mir schon wieder was hingeklatscht. Wem mach ich was vor. Ich werde bleiben muessen. Den einzigen Arzt, den die wirklich braucht - DEN PSYCHIATER - das ist der einzige, zu dem sie leider nicht geht.
Ich will auch mal wieder was von meinem Abend haben. Wenn ich so ein ehrgeiziger Angestellter waere, waere ich ins Management oder so was gegangen, da gehoert einem auch keine Freizeit mehr.
1 std. spaeter: Jetzt werde ICH auch noch angemotzt, dass die immer blau macht. "Dass IHR immer nicht da seid. IHR IHR IHR "you guys". Dabei bin ich immer da. Nur einmal ganz selten spiele ich einen Tag krank, dann brauche ich es aber auch wirklich. Wie am Montag. (Montag war auch teilweise Rache, weil SIE mich letzte Woche zweimal ungeplant hat haengen lassen, solche Spielchen kann ich auch spielen.)Da hat vorhin eine gesehen, wie uebewaeltigt und gestresst ich bin, gemerkt, dass ich alleine da bin, und anstatt es an der nicht vorhandenen Quelle auszulassen, dann halt an mir, dem Opfer. IHR IHR DASS IHR immer nicht da seid. Geht's noch.
Dreiviertel sieben: Die Putzfrau, die gerade mit ihrem vollen Waegelchen hier durch wandelt, gibt mir mal wieder Giftblicke. Die muss naemlich immer warten, bis man weg ist, bevor sie die Muelleimer an Schreibtischen entleeren darf. (Stoere nicht die wichtigen Schreibtischleute - was fuer ein Hohn! DIE haben Gewerkschaft, sind besser abgesichert, als wir!) Gestern abend hatte sie stundenlang ihre Runden gedreht... ich wollte ihr meinen Muelleimer anbieten, aber Frau Z. ist so merkbefreit, die hat das gar nicht mitbekommen, die denkt nicht mit. Die Putzfrau haette also trotzdem warten muessen, eine weitere Stunde herumwandeln muessen, bis sie Frau Z.'s einsamen Muelleimer leeren kann. Heute abend habe ich ihr meinen Muelleimer gegeben, und sie hat sich darueber gefreut, sich tausendmal bedankt. Erleichtert, dass sie nicht noch mal irgendwann spaeter vorbeikommen muss. Ich Gutmensch, ich.
Wie duemmlich-merkbefreit Frau Z. ist, durfte ich dann auch noch felststellen, als wir gestern abend den Firmen-Wagen Service anriefen, um nach Hause gefahren zu werden. Ich war stundenlang "on hold" (deutsch?? Geistesblitz Stunden spaeter: WARTESCHLEIFE!)), Frau Z. kam sofort durch, musste nicht warten am Telefon. Obwohl sie NACH mir anrief. Dann wartete ihr Wagen schon vor der Tuer, sie tanzt in die Nacht, "tschuess bis Freitag". Es wird einem eine Nummer zugeteilt, die der Fahrer dann prominent im Seitenfenster auf einem Schild aufzeigt. (Vor diesen Fahrern ist mir meine - aeh, etwas urige Nachbarschaft immer peinlich, weil die an ganz anderes gewoehnt sind. Aber Hauptsache in MANHATTAN, bei Gott, und nicht in Queens, wie Frau Z. Die kitschigen, bunt blinkenden Weihnachtsdekorationen in vielen Fenstern, als wir uns meiner Wohnung naehern, lassen mich bald im Boden versinken vor Peinlichkeit.)
Ich durfte also gestern abend noch eine halbe Stunde in der klirrenden Kaelte stehen, bis mein Wagen kam. Obwohl ich zuerst angerufen hatte. VOR Frau Z.
Ich hasse die Person. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie ich die hasse.
Jetzt, wo alle weg sind, ist es schoen ruhig. Und jetzt bin ich froh, dass sie nicht da ist mit ihrem duemmlichen Geplapper. Nur eine Managerin ein paar Tueren weiter ist noch da. Wie jeden Abend. Ihr Leben ist ihr Job. Nicht fuer das hoechste Gehalt der Welt wuerde ich so "leben" wollen.
O.K., ich versuendige mich mal wieder, indem ich mich ueber SCHEISSE aufrege. Aber herrjeh, man wird doch mal Dampf ablassen duerfen. Wahlweise Flammen. ^^
Wednesday, December 15, 2010
Ueberstunden mit Frau Zipperlein
Diese Woche jeden Tag bis 8 Uhr abends wegen dem bloeden Jahresabschluss (bis auf Montag, da hab ich Blau gemacht).... da wuerde das Hirn tatsaechlich eindaemmern von dem langweiligen Schrott, wenn man nicht ab und zu mal so geistige Leckerli bekaeme, wie "es ist so kalt hier drinnen, weil es draussen so kalt ist".
Ach so.
PS. This just in: Weihnachten gibts auf der ganzen Welt. Es ist UNIVERSELL.
Ach was?
Ach so.
PS. This just in: Weihnachten gibts auf der ganzen Welt. Es ist UNIVERSELL.
Ach was?
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Tuesday, December 14, 2010
Eine zuviel
Warum erkennt man immer solche Gewaechse, die sehr offensichtilich eine Frauenzeitschrift zu viel gelesen haben??
Die junge Dicke (so Anfang 20) mit den stylischen Stiefeln mit exta-weitem Schaft fuer die Krautstampfer... aeh, die etwas kraeftigeren Waden? Und dem schoenen, schwarzen Irgendetwas Sackartigem dennoch Tolle-Kurven-Betonendem? Dem Poncho-artigen "stylisch fuer jede Figur" Mantel? Dem todschicken, schwarzen Baskenmuetzchen (oh la-la) auf den laessig-schick gestylten schulterlangen blonden Locken? ("Betonen Sie Ihre Stellen, die NICHTS mit Ihrem Gewicht zu tun haben!")Dem uebergrossen Armband aus bunten Holzperlen oder Holzaepfeln oder so was?? ("Laesst Ihre Handgelenke schlanker erscheinen!")Da ist JEDER Ratschlag, den man immer liest, jedes Klischee fuer Dicke aus der Welt der Frauenzeitschriften vertreten! Man muss selber keine Dicke sein, um diese Tipps zu (er)kennen. Aber noch nie hab ich so viele Leute gesehen, die ihnen auch zu folgen versuchen. Wimmelt nur so davon hier im Big Aeppel.
Und dann gibt es noch die ALTEN (so 50 oder drueber) Opfer von tollen Tipps: Man sieht erschuetternd viele Natur-Graue, deren stylischer Kurzkurzkurzhaarschnitt mit jedem Chemo-Opfer UND Jamie Lee Curtis mithalten kann. (hsm-Tipp: Sieht nicht "klasse" aus, nix fuer ungut). Man sieht solche alten Schachteln aehnlich den Dicken jeden Alters mit viel buntem Schmuck (WELCHE Frauenzeitschrift hat diesen Ratschlag eigentlich urspruenglich erfunden?? Die gehoert auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Offenbar gilt die Devise "wenn Sie haesslich sind, gibt es nichts Besseres, als auffaelligen Billigschmuck, um davon abzulenken!"), und gewollt gelassen-froehlichem Auftreten, damit man ja mitbekommt, dass sie AUSSTRAHLUNG haben, und keine verbiesterten Ommas sind. (Welche Frauenzeitschrift.... will's gar nicht wissen, sonst werd ich noch gewalttaetig....). Denn.... es kommt nicht auf die Haarfarbe an, sondern auf's Auftreten und auf die Ausstrahlung. Oder? Hab ich da richtig aufgepasst im Unterricht? So eine Dame stand gerade vor mir an der Kasse. Und dann wandert mein Blick zufaellig (leider, ich wollte das gar nicht) auf ihren....... HOERAPPARAT!! (so Anfang 50). Ich wende mich beschaemt ab, als ich das kleine, klare Plastikdings in ihrem Ohr erkenne. Der hat man sicher auch gesagt, dass sie ein Hoerapparat gar nicht alt machen KANN, solange sie ihre lila Baumelohringe traegt, und ihren Kurzhaarschnitt, der das Dings keineswegs versteckt, sondern auch noch betont! ("Steh ruhig dazu!") Dazu ein Auftreten so froehlich, so EINGEUEBT "selbstbewusst", dass einem fast schlecht wird.
Man kann das "Zu-sich-Stehen" auch uebertreiben. Und das war genau so ein Fall. Einer von vielen, welche einem dieser Tage ueber den Weg laufen. Genau wie die o. g. Dicke. Denken diese Gestalten wirklich, dass sie SELBSTBEWUSST und als "ZU SICH STEHEND" herueberkommen???? :-OO
Peinlich, kann man da nur sagen. Oberpeinlich.
PS. Meine Haare sind zwar auch kurz, aber schon immer (mit wenigen Ausnahme-Strecken), und aus voellig anderen Gruenden.
Die junge Dicke (so Anfang 20) mit den stylischen Stiefeln mit exta-weitem Schaft fuer die Krautstampfer... aeh, die etwas kraeftigeren Waden? Und dem schoenen, schwarzen Irgendetwas Sackartigem dennoch Tolle-Kurven-Betonendem? Dem Poncho-artigen "stylisch fuer jede Figur" Mantel? Dem todschicken, schwarzen Baskenmuetzchen (oh la-la) auf den laessig-schick gestylten schulterlangen blonden Locken? ("Betonen Sie Ihre Stellen, die NICHTS mit Ihrem Gewicht zu tun haben!")Dem uebergrossen Armband aus bunten Holzperlen oder Holzaepfeln oder so was?? ("Laesst Ihre Handgelenke schlanker erscheinen!")Da ist JEDER Ratschlag, den man immer liest, jedes Klischee fuer Dicke aus der Welt der Frauenzeitschriften vertreten! Man muss selber keine Dicke sein, um diese Tipps zu (er)kennen. Aber noch nie hab ich so viele Leute gesehen, die ihnen auch zu folgen versuchen. Wimmelt nur so davon hier im Big Aeppel.
Und dann gibt es noch die ALTEN (so 50 oder drueber) Opfer von tollen Tipps: Man sieht erschuetternd viele Natur-Graue, deren stylischer Kurzkurzkurzhaarschnitt mit jedem Chemo-Opfer UND Jamie Lee Curtis mithalten kann. (hsm-Tipp: Sieht nicht "klasse" aus, nix fuer ungut). Man sieht solche alten Schachteln aehnlich den Dicken jeden Alters mit viel buntem Schmuck (WELCHE Frauenzeitschrift hat diesen Ratschlag eigentlich urspruenglich erfunden?? Die gehoert auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Offenbar gilt die Devise "wenn Sie haesslich sind, gibt es nichts Besseres, als auffaelligen Billigschmuck, um davon abzulenken!"), und gewollt gelassen-froehlichem Auftreten, damit man ja mitbekommt, dass sie AUSSTRAHLUNG haben, und keine verbiesterten Ommas sind. (Welche Frauenzeitschrift.... will's gar nicht wissen, sonst werd ich noch gewalttaetig....). Denn.... es kommt nicht auf die Haarfarbe an, sondern auf's Auftreten und auf die Ausstrahlung. Oder? Hab ich da richtig aufgepasst im Unterricht? So eine Dame stand gerade vor mir an der Kasse. Und dann wandert mein Blick zufaellig (leider, ich wollte das gar nicht) auf ihren....... HOERAPPARAT!! (so Anfang 50). Ich wende mich beschaemt ab, als ich das kleine, klare Plastikdings in ihrem Ohr erkenne. Der hat man sicher auch gesagt, dass sie ein Hoerapparat gar nicht alt machen KANN, solange sie ihre lila Baumelohringe traegt, und ihren Kurzhaarschnitt, der das Dings keineswegs versteckt, sondern auch noch betont! ("Steh ruhig dazu!") Dazu ein Auftreten so froehlich, so EINGEUEBT "selbstbewusst", dass einem fast schlecht wird.
Man kann das "Zu-sich-Stehen" auch uebertreiben. Und das war genau so ein Fall. Einer von vielen, welche einem dieser Tage ueber den Weg laufen. Genau wie die o. g. Dicke. Denken diese Gestalten wirklich, dass sie SELBSTBEWUSST und als "ZU SICH STEHEND" herueberkommen???? :-OO
Peinlich, kann man da nur sagen. Oberpeinlich.
PS. Meine Haare sind zwar auch kurz, aber schon immer (mit wenigen Ausnahme-Strecken), und aus voellig anderen Gruenden.
Friday, December 10, 2010
Christmas
Ein bisschen Trotz kann ich mir trotz(ha)dem nicht verkneifen: Ich benutze in diesem politisch korrekten Umfeld schamlos, absichtlich, und oft das Wort "Christmas".
Wenn ich noch einmal "holidays" oder gar "The Winter Holidays" komplett mit "winter wishes" (kotz) hoere, kriege ich die Krise. Ich sage schon den ganzen Tag:
CHRISTMAS
Ich erfinde Ausreden, um das Wort zu benutzen:
Jemand sagt "bringt denn noch irgendjemand Plaetzchen dieses Jahr?" (wofuer wird nicht erwaehnt, man will ja niemanden ausschliessen). Dann... irgendein Gerede, bla bla bla. Ich auf einmal laut: "Meine Oma hat immer die tollsten CHRISTMAS Plaetchen gebacken!"
"Ob wir das noch alles vor der CHRISTMAS Pause hinkriegen?"
"Mal ein bisschen CHRISTMAS Musik einstellen."
"Dieses Jahr kommt irgendwie gar keine CHRISTMAS Stimmung auf."
Ein endloser Quell an Zusammenhaengen, in denen man das Wort CHRISTMAS benutzen kann.
Und sich dann an den Visagen der sich unangenehm betroffen windenden PC Mannschaft ergoetzen. Ein Weihnachtsgeschenk, der Anblick.
Merry Christmas.
^^
Wenn ich noch einmal "holidays" oder gar "The Winter Holidays" komplett mit "winter wishes" (kotz) hoere, kriege ich die Krise. Ich sage schon den ganzen Tag:
CHRISTMAS
Ich erfinde Ausreden, um das Wort zu benutzen:
Jemand sagt "bringt denn noch irgendjemand Plaetzchen dieses Jahr?" (wofuer wird nicht erwaehnt, man will ja niemanden ausschliessen). Dann... irgendein Gerede, bla bla bla. Ich auf einmal laut: "Meine Oma hat immer die tollsten CHRISTMAS Plaetchen gebacken!"
"Ob wir das noch alles vor der CHRISTMAS Pause hinkriegen?"
"Mal ein bisschen CHRISTMAS Musik einstellen."
"Dieses Jahr kommt irgendwie gar keine CHRISTMAS Stimmung auf."
Ein endloser Quell an Zusammenhaengen, in denen man das Wort CHRISTMAS benutzen kann.
Und sich dann an den Visagen der sich unangenehm betroffen windenden PC Mannschaft ergoetzen. Ein Weihnachtsgeschenk, der Anblick.
Merry Christmas.
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Allgemeines,
Christmal,
Saftladen,
Trotz
Ganz entspannt
Ich arbeite aktiv daran, meinen krankhaften Stolz zu zuegeln, um meine Gesundheit nicht weiter zu gefaehrden. Ist sehr schwer. Wenn Frau Z. mich in ihre Scheisse einbezieht, und fuer uns beide redet ("ja,WIR werden fuer dieses Lunch nicht eingeladen, das ist nur FUER DIE WICHTIGEN, nicht fuer UNS!" und "IST ES UNS DENN *ERLAUBT*, DIE CHEFSEKRETAERIN ZU BITTEN, UNSERE ABLAGE ZU MACHEN. IST UNS DAS ERLAUBT!").
Zunge abgebissen:
"ERLAUBT?!? ICH BIN 51 JAHRE ALT, UND HABE IN MEINEM LEBEN LANG NOCH NIEMANDEN UM ERLAUBNIS FUER IRGENDWAS GEFRAGT, UND WERDE AUCH JETZT NICHT DAMIT ANFANGEN. WENN SIE KEINE ZEIT HAT, WIRD SIE ES SCHON SELBER SAGEN KOENNEN!"
Diese unterwuerfige Mentalitaet kann ich nicht ab.
Ab ist nur meine Zunge.
Geschluckt.
Mit dem Rest meiner Person.
Ich will mich nicht mehr aergern. Ich will nicht krank werden.
Zunge abgebissen:
"ERLAUBT?!? ICH BIN 51 JAHRE ALT, UND HABE IN MEINEM LEBEN LANG NOCH NIEMANDEN UM ERLAUBNIS FUER IRGENDWAS GEFRAGT, UND WERDE AUCH JETZT NICHT DAMIT ANFANGEN. WENN SIE KEINE ZEIT HAT, WIRD SIE ES SCHON SELBER SAGEN KOENNEN!"
Diese unterwuerfige Mentalitaet kann ich nicht ab.
Ab ist nur meine Zunge.
Geschluckt.
Mit dem Rest meiner Person.
Ich will mich nicht mehr aergern. Ich will nicht krank werden.
Thursday, December 9, 2010
Stolz als Moerder
Ich aergere mich jeden Tag schwarz in dem Saftladen. Und gelb und gruen. Es wird immer schlimmer, und ich weiss nicht, wie ich es aendern kann. Mir ist aufgefallen, dass ich mich heutzutage schwarz aergere ueber manche genau identische Verhaltensweisen von Leuten, und Umstaende, die auch schon vor Jahren da waren, und die mich damals kurz leicht angekratzt haben, und die ich dann mit einem Schulterzucken wieder in Vergessenheit geraten lassen konnte. Warum kann ich das nicht mehr?
Ich bin staendig in einem Zustand von hoechstem Veraergertsein ueber irgendwas, das irgendwer gesagt hat, getan hat, sagen koennte, tun koennte. Sogar in meiner Freizeit leben Situationen in meinem Kopf weiter. Mein Kopf ist nie frei davon. Weil etwas mein Ego verletzen koennte, oder es getan hat. Das zarte Ego ist der "unterliegende" (deutsch?) Grund. Darum mache ich mir so viel Stress. Das mit dem Ego hatte ich in leicht milderer Form schon immer, und schon Mitte der 90er Jahre wurde mir gesagt, dass mich mein Stolz noch mal umbringen wird.
Und genau das befuerchte ich jetzt. Ich fuerchte, dass ich von all dem hausgemachten Stress noch mal krank werde. Und ich meine "krank" im "richtigen" Sinn, im altmodischen Sinn. Also etwas Koerperliches, was mich tatsaechlich umbringen kann, nix mit Burnout und so Scheisse. Heute wird ja jede Stimmungsschwankung als Krankheit eingestuft, fuer alles gibt es einen Namen. Solchen Quatsch meine ich nicht. Nein, ich habe wirklich Angst, dass mich der Stress koerperlich krank machen wird, und zwar auf eine Art, die nicht rueckgaengig zu machen ist. Da faellt natuerlich immer der Evergreen Krebs ein, aber es gibt sicher noch andere Sachen ausser dem. So genau will ich das gar nicht wissen. Ich weiss nur eins: Ich muss unbedingt und dringendst aufhoeren, wegen jedem Scheiss zu stressen, und muss wieder so werden, wie ich noch vor weniger als 10 Jahren war (war zwar schon immer ein nervoeses Huhn, aber zwischen heute und vor ein paar Jahren liegen wirklich nochmal Welten, so schlimm wie jetzt war es noch nie).
Wie ich das Stressen abstellen soll, weiss ich allerdings nicht. Ich denke manchmal daran, wie ich auf Situation x oder y sagen wir mal 2001 reagiert haette, das hilft dann. Verfluchter Stolz. Den muss ich loswerden, sonst werde ich tatsaechlich noch krank davon.
Ich bin staendig in einem Zustand von hoechstem Veraergertsein ueber irgendwas, das irgendwer gesagt hat, getan hat, sagen koennte, tun koennte. Sogar in meiner Freizeit leben Situationen in meinem Kopf weiter. Mein Kopf ist nie frei davon. Weil etwas mein Ego verletzen koennte, oder es getan hat. Das zarte Ego ist der "unterliegende" (deutsch?) Grund. Darum mache ich mir so viel Stress. Das mit dem Ego hatte ich in leicht milderer Form schon immer, und schon Mitte der 90er Jahre wurde mir gesagt, dass mich mein Stolz noch mal umbringen wird.
Und genau das befuerchte ich jetzt. Ich fuerchte, dass ich von all dem hausgemachten Stress noch mal krank werde. Und ich meine "krank" im "richtigen" Sinn, im altmodischen Sinn. Also etwas Koerperliches, was mich tatsaechlich umbringen kann, nix mit Burnout und so Scheisse. Heute wird ja jede Stimmungsschwankung als Krankheit eingestuft, fuer alles gibt es einen Namen. Solchen Quatsch meine ich nicht. Nein, ich habe wirklich Angst, dass mich der Stress koerperlich krank machen wird, und zwar auf eine Art, die nicht rueckgaengig zu machen ist. Da faellt natuerlich immer der Evergreen Krebs ein, aber es gibt sicher noch andere Sachen ausser dem. So genau will ich das gar nicht wissen. Ich weiss nur eins: Ich muss unbedingt und dringendst aufhoeren, wegen jedem Scheiss zu stressen, und muss wieder so werden, wie ich noch vor weniger als 10 Jahren war (war zwar schon immer ein nervoeses Huhn, aber zwischen heute und vor ein paar Jahren liegen wirklich nochmal Welten, so schlimm wie jetzt war es noch nie).
Wie ich das Stressen abstellen soll, weiss ich allerdings nicht. Ich denke manchmal daran, wie ich auf Situation x oder y sagen wir mal 2001 reagiert haette, das hilft dann. Verfluchter Stolz. Den muss ich loswerden, sonst werde ich tatsaechlich noch krank davon.
Wednesday, December 8, 2010
Ich bin ein Arschloch
Ich lasse mich von Alltagsfrust, der im Grunde nichts als bedeutungslose Scheisse ist, so fertigmachen, dass ich manchmal (wenn auch nur fuer kurze Augenblicke, aber trotzdem!) mein Leben wegwuensche. Wettere herum wie eine Irre. Dabei geht es doch im Grunde um nichts, als angeschlagenes Ego und verletzten Stolz!
Dann gucke ich mal wieder in einen der Kappuziner Straenge in den Bri-Foren (vlt. weiss jemand, worum es geht), und schaeme mich schrecklich. Eine unglaubliche Wuerde, diese Frau. Und ganz tolle, originelle Gedanken von den Usern. Ich wollte zu dem Thema schon laenger was schreiben, finde aber bei solchen Sachen nie die richtigen Worte. Ob ich es jetzt gerade tue, weiss ich nicht, darum fasse ich mich kurz. Ausser noch mal anzumerken, dass ich mich schaeme. Ich wettere rum, anstatt fuer das Leben, das mir geschenkt wurde, dankbar zu sein. Dort mitzulesen relativiert so vieles, nein, Alles.
Obwohl es an anderer Stelle, von Leuten, die das alles viel besser koennen, als ich, schon tausendmal gesagt wurde, wuensche auch ich Kappu eine friedliche Reise. Und vielleicht spuert sie ja irgendwie, dass irgendwo auf der Welt sogar so eine unmoegliche Person wie ich etwas von ihr gelernt hat.
Dann gucke ich mal wieder in einen der Kappuziner Straenge in den Bri-Foren (vlt. weiss jemand, worum es geht), und schaeme mich schrecklich. Eine unglaubliche Wuerde, diese Frau. Und ganz tolle, originelle Gedanken von den Usern. Ich wollte zu dem Thema schon laenger was schreiben, finde aber bei solchen Sachen nie die richtigen Worte. Ob ich es jetzt gerade tue, weiss ich nicht, darum fasse ich mich kurz. Ausser noch mal anzumerken, dass ich mich schaeme. Ich wettere rum, anstatt fuer das Leben, das mir geschenkt wurde, dankbar zu sein. Dort mitzulesen relativiert so vieles, nein, Alles.
Obwohl es an anderer Stelle, von Leuten, die das alles viel besser koennen, als ich, schon tausendmal gesagt wurde, wuensche auch ich Kappu eine friedliche Reise. Und vielleicht spuert sie ja irgendwie, dass irgendwo auf der Welt sogar so eine unmoegliche Person wie ich etwas von ihr gelernt hat.
Sogenannte Freunde, die's "gut meinen"
Mitte der Woche ist sie immer im tiefsten Tief, Ende der Woche geht ihre Stimmung dann langsam wieder in die Hoehe, bis Freitag schlaegt sie fast ueber. Immer dasselbe Muster. Soooo berechenbar. Auch wenn sie guter Dinge ist, heisst das nicht, dass sie seelisch gesund ist. Die Stimmungsschwankungen sind zu extrem. Hier muesste ein Therapeut her. Fuer den Laien ist das zuviel. Damit kann man sich prima herausreden, damit man sie ignorieren kann. "Du, das ist nicht mein Fachgebiet, aber ich kann dir empfehlen blabla bla, solange ich es auf jemand anders abwaelzen kann, denn.... DU BIST NICHT MEN PROBLEM!"
Nur solche Leute, und das schon lebenslang.
Das Label soll heissen "Die kennen mich. JA doch!" Laesst keine Sonderzeichen zu, deshalb ist es sinnentstellend.
Nur solche Leute, und das schon lebenslang.
Das Label soll heissen "Die kennen mich. JA doch!" Laesst keine Sonderzeichen zu, deshalb ist es sinnentstellend.
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