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Friday, March 2, 2012

Es wird gegessen, was auf's Tablett kommt, junge Dame!

Also da unten (zwei Eintraege runter) habe ich alles nur grob zusammengefasst. Was ich ausgelassen habe, war, dass die zuerst kein Bett in der neurologischen Abteilung hatten. Erst nach 2 Tagen wurde eins frei. Aber wenn sie mich nun mal eingeliefert hatten, mussten sie ja irgendwo hin mit mir, nicht wahr.

Am fruehen Montag Morgen, im Morgengrauen (so gegen 5), nachdem sie all diese Tests gemacht hatten durch die Nacht, mussten sie mich also irgendwo hinlegen, zumindest bis zum MRT am spaeteren Montag Morgen. Da gab es noch mal langes Gewarte, aufgebahrtes Herumliegen in Gaengen, Telefongespraeche, Hin-und Herrennerei des Personals (Schichtwechsel von der Nachtschicht zur Tagesschicht), Vertroestungen, dass sie mich bald - sehr bald - "hochbringen" werden, sobald sie ein Bett finden koennten. Ich war inzwischen so erledigt, dass mir alles egal war. Ich haette mich auch ins Klo gelegt, oder auf den Boden im Gang. Sohn war die ganze Zeit an meiner Seite, so umsorgend, wie ich ihn noch nie erlebt hatte. Er hatte wohl wirklich Angst um mich.

Dann hat man mich auf der Bahre (es fehlte nur noch die weisse Rose an meinen Pfoten - ha) in den Aufzug geschafft, und mir gesagt, es ginge jetzt erst mal in den 10. Stock. Whatever. Im 10. Stock schob man mich aus dem Aufzug, und einen langen Gang entlang. Was mir auffiel, obwohl ich nicht richtig sehen konnte (inzwischen hatten die mir das rechte Auge irgendwie abgedeckt, damit es sich wieder erholen konnte, und mit dem linken alleine ging es einigermassen mit dem Sehen), war, dass ueberall an den Waenden so komische rote Papierherzchen hingen. Ich dachte, die haben wohl noch nicht die Valentinstag-Dekos abgenommen, jetzt wirds aber langsam Zeit. Dass ich dazu noch im Stande war, unter den Umstaenden, war erschuetternd. Dass ich noch einigermassen was denken konnte.

Also, um es kurz zu machen, das waren keine Valentinstag Herzen, sondern Ganz-Jahres Herzen. Auf all denen stand irgendwas drauf. Es stellte sich heraus, dass die so auf die Schnelle und mitten in der Nacht das offenbar einzige freie Bett im ganzen Krankenhaus... auf der HERZSTATION gefunden hatten!

An dem Montag war ich dann zu bedeppert mit dem MRI und der durchwachten Nacht und dem ganzen Stress. Mir war alles egal.

Am Dienstag Morgen kam ich aber wieder langsam zu mir. Ich hatte ein Bett, eine Diagnose, Erleichterung, und auf einmal ... HUNGER und vor allem .... KOFFEINENTZUG.

Dann kam das Fruehstueckstablett. Es war darauf eine Banane, zwei trockene Scheiben Vollkorntoast, ein hartgekochtes Ei, und eine Tasse heisses Wasser mit einem loeslichen Paeckchen "Sanka" (koffeinfreier Kaffee) daneben. Als erstes wollte ich Kaffe. Ich eine Schwester freundlich gefragt, ob ich statt des Sanka Kaffees richtigen Kaffee haben kann. Die hat mich angeguckt, als ob ich sie um eine Linie Kokain gebeten haette: "NEIN. Gibt es hier nicht. DAS ist die Herzabteilung!" Ich: "Verstehe, aber ich bin kein Herzpatient. Die haben mich nur temporaer aus Platzmangel hier hingetan." Macht nix, wenn ich Kaffee wollte, muesste ich ihn mir von draussen bringen lassen. Hier gibt es keinen.

Resignation war inzwischen mein neuer Kumpel. Ich dachte, wenn Sohn bald kommt, kann er mir ja einen Kaffee holen. Dann hatte ich einen genialen Einfall. Ich hatte gesehen, dass es weiter den Gang runter so eine kleine Kueche gab. Dann hol ich mir doch ein paar Teebeutel und haenge sie in den koffeeinfreien Kaffee! Wird Scheisse schmecken, aber in der Not frisst der Teufel Fliegen. Gesagt, getan. Halbblind, einseitig, und das Ding mit der Cortison Infusion neben mir schiebend, den Gang runter getorkelt in die Kueche. Da waren ganz viele Teebeutel. Ein Riesenberg von Teebeuteln. Lechz. Dann aber mal zu. Leider stellte sich bei naeherem einaeugigen Hingucken heraus, dass es sich ausschliesslich um KOFFEINFREIEN Tee handelte! Eine kurze, panische Wuehlaktion folgte. Nix. Koffeinfrei, koffeinfrei, koffeinfrei. (Hallo?! Na klar! HERZSTATION!! Koffeinfreie Zone!) *Schrille Horrorfilm-Musik einsetzte*

Ich... immer noch dankbar, dass ich keinen HIRNTUMOR hatte (und darum friedlicher gestimmt, als mein normales Naturell ist), wieder ins Krankenzimmer zueueckgeschlappt/getorkelt/das Cortison-Ding neben mir schiebend (um das laecherliche Bild zu vervollstaendigen - ich hatte auch so ein komisches Krankenhausnachthemd an, das hinten offen ist. Aber noch meine eigene Unterhose am Arsch. Immerhin). Na gut, dann werde ich erst mal was essen. Sohn wird mir ja nachher einen Kaffee bringen. Am Appetitlichsten sah mir noch das hartgekochte Ei aus. Haette aber auch an meiner Einaeugigkeit liegen koennen. Ich schaelte es trotzdem tapfer, und sah ein kleines Paeckchen Pfeffer daneben liegen. Die haben wohl das Salz vergessen. Entschuldigung, Schwester, gibt es hier auch Salz? "NEIN, auf der HERZSTATION gibt es kein Salz!" (Wo denke ich auch hin?) Aber ich bin doch gar kein Herzpatient, bin nur temporaer...." "Wenn sie's nicht wollen, koennen sie's ja zurueckgehen lassen."

Muss ich erwaehnen, dass es fuer das Toast auch keine Butter gab? Und die Milch "fettfrei" war? Ich trotzdem alles gegessen. Wer wusste, wann ich mal wieder richtiges Essen zu sehen bekommen wuerde in dem Laden. Obwohl ich mir zunehmend vorkam wie in einer auffallend schlechten B-Kommoedie.

Kurz darauf kam Sohn. Er sagte mir, dass er an der Ecke ein McDonalds entdeckt haette. Ob er mir was holen koennte. Rettung. "Dann hol mir doch bitte mal ein Egg McMuffin, Hashbrowns, und einen groooooooossen Becher Kaffee!" (Obwohl mich normalerweise McDonalds ja ankotzt, aber ich war echt langsam verhaermt!)

Nach kurzer Zeit kam Sohn mit einer riesigen McD Tuete mit Fruehstueck fuer uns zwei, und zwei Riesen Becher Kaffee zurueck. Ich glaube, das war das beste Mahl, das ich je gegessen habe. Ich habe ihm meine Leiden von selbigem Morgen erzaehlt. Bei mir im Zimmer lagen noch so zwei alte fette Schachteln (Herzpatienten), denen der Geruch des fettigen, salzigen Essens und des Kaffees um die Nase wehte. Wie so ein Nebel in einem Kartoon. Die bekamen ganz waesserige Augen. Das war mir in dem Moment ziemlich egal. Ich hatte mir ja nicht ausgesucht, mit Herzpatienten zusammengelegt zu werden. Wessen brilliannte Idee das gewesen war, derjenige fruehstueckte sicher auch gerade ausgiebig irgendwo. Schmeckt's?

Am spaeten Dienstag Abend wurde dann endlich ein Bett in der neurologischen Station frei. Dass die so ueberlaufen sind, hat sicher viel damit zu tun, dass es im Big Aeppel sehr viele Nervenkranke gibt. Grosser Schock, das. Aber auf der Neuro Abteilung gab es KAFFEE, und richtig gutes, sattmachendes Essen! God bless.

Tuesday, February 28, 2012

Fruehlingsgefuehle

Es ist bald Maerz. Wenn es kein Schaltjahr waere, waere morgen schon Maerz.

Am 7. Maerz letzten Jahres wurde ich mit MS diagnostiziert, und aus irgendeinem Grund ankert sich das Datum so gar nicht in mir fest. In den letzten Tagen habe ich es mehrmals in verschiedenenen Zusammenhaengen gehoert, und es hat bei mir nicht geschellt. So im Sinne von "ach ja, das war ja der Tag, an dem du mit MS diagnostiziert wurdest! Schon ein Jahr! Wow!"

Bei mir wird immer der 4. Maerz haengenbleiben. Der Freitag, wo ich morgens mein Gleichgewicht nicht halten konnte, aber trotzdem auf die Arbeit gegangen bin. Ich sehe mich immer noch von der U-Bahn zum Buero torkeln. Mich auf eine Bank setzen wollen in dem kleinen Dreiecks Park, ueber den ich da laufen muss. Mir zu denken, es ist aber zu kalt, wer sitzt jetzt schon auf einer Bank, die Leute werden denken, ich bin eine Obdachlose oder so was. Was geschah sonst noch an diesem Freitag, dem 4. Maerz? Ich kam auf dem Buero an, und mir war, als ob ich seekrank bin. Schwindlig, kaum Kraft im linken Bein. Wollte mir im Klo meine Wasserflasche fuellen, und auf einmal begann das ganze Bad sich zu drehen. Nein, nicht drehen. Es schaukelte von einer Seite zur anderen, ich sehe es noch genau vor mir. Ich ging in die Hocke. Es schaukelte von Seite zu Seite. Ganz schnell. Ich schleppte mich irgendwie an meinen Schreibtisch zurueck und sagte, ich glaube, ich muss nach Hause gehen, mir ist nicht gut. Ich hing in meinem Stuhl und konnte nicht den Kopf drehen, ohne dass mir schwindlig wurde. Kollegin G. rief einen Firmenwagen an, der mich ins Krankenhaus bringen sollte. Ich konnte mich aber kaum bewegen. G. das Auto wieder abbestellt, und die Firmen-Krankenschwester aus dem 11. Stock gerufen. Die kam, und hat irgendwas an mir gemacht, mir eine Sauerstoffmaske aufgesetzt und sonst noch was, ich weiss es zum Glueck nicht mehr genau.

Dann kamen Sanitaeter und haben mich in so einem komischen stuhlartigen Ding abgeschleppt. Ich konnte den Kopf nicht nach rechts oder links drehen (vor allem links), ohne schwindlig zu werden. Jessesgott, warum war ich an dem Morgen nicht einfach daheim geblieben? Frau Z. (mit voll roten Baeckchen ob des Dramas), hat sich bereiterklaert, mit mir im Krankenwagen mitzufahren (das war das Schlimmste an der Sache, auch im Nachhinein noch). Ich ihr immer gesagt, sie soll's doch bleiben lassen. Aber sie hat geklebt wie Uhu.

Die Fahrt dauerte gefuehlte Stunden. Dann waren wir im Krankenhaus (oh Gott, was ich fuer diesen Blog nicht tue, das alles noch mal durcherleben). Um es kurz zu machen: Frau Z. liess sich erst um 2 Uhr nachmittags abschuetteln, als ich ihr eindringlich und wiederholt sagte, sie soll doch bitte BITTE gehen. Die liessen mich die ganze Zeit auf so einem Bett-aehnlichen Dings liegen, und haben mal Blutdruck (110 ueber 70) gemessen, und bloede Fragen gestellt. Den Kopf konnte ich den ganzen Tag nicht nach links drehen, ohne schwindlig zu werden. Dann kam mein Sohn. Frau Z. war endlich weg. Gottseidank. Sie wollte nicht gehen, bis sie dem ganzen Buero eine ausfuehrliche Diagnose angeben konnte. Ich habe sie foermlich rausgeschmissen. Mir war so elend. Und die machtte es noch schlimmer.

Die haben mich an dem Tag nicht richtig untersucht. Ein Arzt kam nach vielen, VIELEN, Stunden und hat mir irgendwas vom inneren Ohr erzaehlt. Das wuerde wohl die Ursache von dem Gleichgewichtsproblem sein. Und mir ein Rezept fuer irgendwelche Tabletten fuer sowas gegeben. Auf Wiedersehen. Hoffe, die Tabletten wirken. Das kommt mal vor, ist wohl das innere Ohr.

Am nachsten Tag, Samstag der 5. Maerz wollte ich mich zur Apotheke schleppen, um das Rezept einzuloesen. Ich musste mir ein Taxi nehmen, konnte nicht laufen. Obwohl es nur 4 Blocks war. Und auf dem Rueckweg auch wieder. Der Taxifahrer hat gesagt, ich hoffe, es geht dir bald wieder besser. Ueber diese kleine menschlichkeit bin ich fast in Traenen ausgebrochen. Mir war so schwindlig.

Ich fing an, die Tabletten zu nehmen. Fuers innere Ohr. Es wurde nicht besser. Am naechsten Abend - Sonntag - war es ganz schlimm. Auf einmal sah ich doppelt. Alle geraden Linien haben sich irgendwie ueberkreuzt. Auf einmal an diesem Sonntag Abend hat mir Sohn gesagt, dass eine Pupille groesser waere als die andere. Und mein rechtes Auge stand schief. Der Augapfel war irgenwie nach aussen gedreht.

Ich: Ich muss jetzt sofort wieder zur Notaufnahme. Ich habe Angst. Auge schief? Das kann doch mit dem inneren Ohr nix zu tun haben?

Zum Taxidienst nebenan. Ins selbe Krankenhaus, wo ich schon am Freitag war.

Auf dem Weg dahin in stroemendem Regen wird mir langsam klar, dass das ein neurologisches Problem ist, und dass ich wahrscheinlich sterben werde. Ich finde mich mit dem Gedanken ab: Du wirst sterben. Also, das war's jetzt. Gehirnschlag, oder was weiss ich. Ich sage Sohn zum tausendsten Mal, wo er hin muss, um die Lebensversicherung einzukassieren. Ich hatte mich mit dem Sensenmann abgefunden. Schade, schon so frueh, aber ich werde wohl sterben. Die Resignation war auf eigenartige Weise entspannend.

Dann in der Notaufnahme habe ich der Dame am Empfang gesagt, dass ich am Freitag schon mal hier war wegen Schwindligkeit und Ungleichgewicht und weiss der Teufel. Die haben mich dann in ein Zimmer mit einem Vorhang geschickt. Aerzte nahmen sich meiner an. Als erstes mal ein Cat Scan. Sofort. Aber auf der Stelle. Kein Scheiss mit Terminen usw. Und dann hat mir einer der Aerzte gesagt, einen HIRNTUMOR gaebe es nicht, aber der Teil im Gehirn, der fuer die Augen zustaendig ist, wuerde irgendeine "Vernarbung" oder so was aufzeigen. Sie wuerden mich erst mal einliefern, und am naechsten Morgen gaebe es in MRT. Um genau zu sehen, was da in meinem Gehirn los ist. Dann haben sich noch zwei junge Aerzte ueber mich gebeugt, und meine Zehen abgefuehlt. Und noch einiges andere mehr. "Aber in ihrem Alter?" "Na ja, sie ist ja gut beisammen fuer 51." Die hatten da schon einen Verdacht. Es mir aber nicht gesagt. Sei's drum.

Am Montag Morgen wurde ich zum MRT abgeholt. So was hatt ich noch nie. Angst. Das CAT Scan zeigte keinen Hirntumor auf. Immerhin. Irgendwas muss doch faul sein. Also vertrauen wir erst mal auf das MRT. Es war gar nicht unangenehm. Machte immer so rhytmische laute Geraeusche. Ein paarmal bin ich fast eingeschlafen dabei. Ob man das auch auf meinem Gehirn sehen konnte? Ob man meine Gedanken lesen konnte? Oh, ich war durch den Wind.

Am selben Tag, diesem Montag dem 7. Maerz, erschienen dann mehrere Aerzte in meinem Krankenzimmer: Wir haben das Erbebnis des MRT's. (oh Gottogott).

Ich, in voller Panik: Ich habe doch einen Hirntumor, gell?

Eine junge Aeztin sagte dann zu mir: "NEIN, du hast keinen Hirntumor. Du hast Multiple Sklerose." Einfach so, ohne grosse Darumrederei.

Ich war erleichtert. An MS kann man nicht sterben, oder? Ich liess mich ins Kissen zurueckfallen, und habe erst mal mein Handy gezueckt.

Am naechsten Tag haben sie mir noch Fluessigkeig vom Rueckgrat abgenommen. Um die Diagnose zu verifizieren. Nach irgendwelchen "Antikoerpern" gesucht. Die waeren dann da. Tja. Ich waere ja schoen ein wenig zu alt, um das jetzt zu bekommen, aber eine Erstdiagnose von MS koennte man auch noch viel spaeter bekommen. Gott, war ich froh, wenigstens keinen HIRNTUMOR zu haben! Oder Schlaganfall, oder nach was sonst die da noch gesucht haben. Und mit MS kann man lange leben. Auch wenn man moeglicherweise irgendwann nicht mehr laufen kann.

Dann haben sie mir 5 Tage lang Steroids (Cortison) eingefloesst. Und ich habe das zugelassen, weil es langsam mein Auge und mein Gleichgewicht wieder richtete. Ich weiss, ich haette das mit der Mondin ausmachen sollen, oder dem Akupunkturisten, oder dem Hersteller von Kraeutertee. Aber manchmal bin ich poese, und vertaue einfach der Schulmedizin. Nicht, wenn es darum geht, gesunden Menschen etwas anzudichten (umganssprachlich als "Vorsorgeutersuchung" bekannt), aber wenn es darum geht, etwas zu behandeln, was man schon hat. Ich kann mir naemlich nicht erlauben, dauernd Schuebe zu bekommen. Ich habe da keinen Goenner, der mich unterstuetzt. Ich arme Sau. Im Grunde.

Also, das war am 7. Maerz mit der Diagnose. Gottseidank ging das alles ziemlich schnell von dannen. So eine wochen-oder monatelange "Diagnosestellung" mit Terminen und Ungewissheit haette ich nicht ausgehalten. Meie (undiagnostizierten) MS Schuebe der letzten paar Jahre hatten nun eine Erklaerung. Wenn ich wegen denen schon zum Arzt gegangen waere (ich dachte eine Zeitlang, ich haette einen Gehirnschlag, weil meine Finger der linken Hand nicht so wollten, wie ich, dann war es von einem Tag auf den anderen weg), haette sich die Ungewissheit von wegen Hirntumor eeeeeeewig lange hinausgezogen. Das haette ich nicht geschafft.

Aber die schlimme Attacke fing am 4. Maerz an, und das ist das Datum, das mir in Erinnerung bleibt. Weil es so furchterregend war an dem Tag. Aber die offizielle Diagnose gab es ers am 7. Was ist jetzt also mein Datum?

Was auch immer, es war die erste Maerz-Woche, egal was man als genaues Datum zaehlt. Daran werde ich jetzt immer denken. Wenn andere Leute Gluecksgefuehle von den ersten Osterglocken bekommen, bekomme ich Gluecksgefuehle von der Erinnerung an "es ist kein Hirntumor, es ist nur MS.

Onward and upward!